BlackRock auf dem europäischen ETF-Markt weiter auf dem Vormarsch

Mit seiner Produktgruppe iShares baut der Investmentkonzern BlackRock seinen Vorsprung auf dem europäischen ETF-Markt weiterhin aus. Auch andere Anbieter können signifikante Kapitalzuflüsse verzeichnen, während die Nachfrage nach ETFs weiterhin zunimmt. Doch es gibt auch einige Verlierer.


iShares im dritten Quartal erneut Spitzenreiter

Die Zahlen für das dritte Quartal zeigen, dass auf dem europäischen Markt für ETFs derzeit vor allem ein Anbieter die Nase vorn hat. Laut den Marktdaten von Morningstar, entfiel demnach rund ein Drittel des gesamten Kapitalzuflusses im vergangenen Quartal auf ETFs von iShares. iShares ist aktuell der größte Anbieter von ETFs weltweit. Die Produktgruppe wird dabei von der US-amerikanischen Fondsgesellschaft BlackRock verwaltet. Rund 10,4 Mrd. Euro flossen in den vergangenen drei Monaten in die Produkte von iShares. Damit entfallen allein auf diesen Anbieter derzeit 44 Prozent des Marktanteils für ETFs in Europa.

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Dennoch dürften die jüngsten Zahlen nicht durchweg für Jubelausbrüche bei BlackRock gesorgt haben. Im zweiten Quartal beliefen sich die Zuflüsse nämlich noch auf 19,4 Mrd. Euro. Der Rückgang lässt sich wohl nur zum Teil durch die etwas gesunkenen Zuflüsse in ETFs in Europa als Ganzes erklären. So wuchs der europäische ETF-Markt im dritten Quartal um 28,8 Mrd. Euro im Vergleich zu 33,5 Mrd. Euro im zweiten Quartal.


Gewinner und Verlierer

Auch UBS und Xtrackers konnten im vergangenen Quartal ein merklich positives Ergebnis verzeichnen. UBS verzeichnete einen Zufluss von 5,3 Mrd. Euro. Dies stellt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum vorherigen Quartal dar, in welchem sich der Kapitalzufluss lediglich auf 1,5 Mrd. Euro belaufen hatte. Xtrackers konnte sein vorheriges Ergebnis mit einem Zufluss von 4,6 Mrd. Euro im Gegenzug fast halten.

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Auf der anderen Seite mussten eine Handvoll Anbieter auch mit Kapitalabflüssen aus ihren ETFs kämpfen. Größter Verlierer war demnach WisdomTree mit einem Verlust von rund 800 Mio. Euro. Im vorherigen Quartal hatte der Anbieter noch ein positives Ergebnis verzeichnet. Im Gegensatz dazu musste Vanguard bereits das zweite Quartal in Folge einen Abfluss aus seinen Indexfonds verkraften. Rund 200 Mio. Euro wurden in den letzten drei Monaten aus den Produkten des Indexfonds-Vorreiters abgezogen. Dies ist rund doppelt so viel wie im Quartal zuvor.


Aktien-ETFs wieder gefragter

Deutlich erkennbar ist unterdessen, dass Anleger zumindest vor dem abermaligen Anstieg der Corona-Zahlen in den vergangenen Monaten wieder deutlich mehr Vertrauen in die Märkte gewonnen hatten. Während die Kapitalzuflüsse in Aktien-ETFs im zweiten Quartal auf gerade einmal 4,2 Mrd. Euro zurückgegangen waren, steigerten sich die Zuflüsse im dritten Quartal wieder auf 17,1 Mrd. Euro. Im Gegenzug sank die Nachfrage nach Anleihen-ETF von 23,29 Mrd. auf 9,57 Mrd. Euro.

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Zu den großen Gewinnern der jüngeren Vergangenheit gehören auch weiterhin nachhaltige ETFs. Besonders Produkte, welche sich an die ESG-Richtlinien (Environmental, Social und Governance) halten, finden sich immer häufiger in den Anleger-Portfolios wieder. Insgesamt 8,5 Mrd. Euro flossen im dritten Quartal in ESG ETFs. Mittlerweile machen ESG ETFs rund 30 Prozent des europäischen ETF-Marktes aus.

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Nach wie vor sehen Experten eine signifikante Unruhe in den Märkten. Abhängig davon, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickelt, könnte die Nachfrage nach Anleihen-ETFs durchaus wieder stärker zunehmen.

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