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Corona-Crash: Ist der Tiefpunkt an den Börsen schon erreicht?

Das neuartige Coronavirus und die COVID-19-Pandemie haben nicht nur einen erheblichen Einfluss auf das Leben, sondern auch auf die Finanzmärkte. Weltweit haben die Börsen massiv nachgegeben – und das in einem atemberaubenden Tempo. Eine Frage, die viele Investoren nach dem Corona-Crash umtreibt: Ist der Tiefpunkt an den Börsen schon erreicht?


Corona-Crash: Kursgewinne der letzten Jahre ausradiert

Die Lage rund um das neue Coronavirus hat sich in den letzten Tagen erheblich verschärft. Aus dem vorrangig chinesischen Problem ist eine globale Pandemie geworden, die weltweit großen Einfluss hat. In Italien, in Spanien und auch in Österreich ist das öffentliche Leben weitgehend eingestellt. Abseits von Lebensmittelgeschäften und Apotheken haben alle Geschäfte geschlossen. Sportplätze, Schwimmbäder sowie Fitnessstudios sind tabu und viele öffentliche sowie private Veranstaltungen sind von Amts wegen verboten. Teilweise gilt sogar eine Ausgangssperre. In Deutschland sind Großveranstaltungen ebenfalls abgesagt und Schulen sowie Kindergärten gehen vorzeitig in die Osterferien. Alles unter dem Motto „flatten the curve“. Das Ziel der strengen Maßnahmen: Die Ausbreitung des Virus verlangsamen, damit die Gesundheitssysteme nicht überlastet werden. Eine absolute Ausnahmesituation, die sich natürlich auch an den Börsen bemerkbar macht.

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Der 09. März 2020 wird als „Black Monday“ in die Geschichte eingehen. Nach dem Wochenende haben die Börsen an dem Montag weltweit auf die Corona-Gefahr und die möglichen wirtschaftlichen Folgen reagiert. An den US-Börsen haben die Papiere in kurzer Zeit so heftig an Wert verloren, dass der Handel kurzzeitig automatisch ausgesetzt wurde. In Deutschland stand am Ende des Tages der DAX bei nur 10.625 Punkten und damit auf dem Niveau von Anfang 2015. Die Kursgewinne der letzten Jahre, die den DAX noch im Februar 2020 auf das Rekordhoch von fast 13.800 Punkte gebracht hatten – durch den Corona-Crash ausradiert.


Nach kurzen Erholungsphasen sind die Börsenkurse im Laufe der Woche sogar noch weiter gefallen. Der Dow Jones stand zwischenzeitlich erstmals seit Mitte 2017 wieder unter 21.000 Punkten und für den DAX ging es sogar unter die magische Marke von 10.000 Punkten. Das Ende der Fahnenstange ist im schlimmsten Fall aber immer noch nicht erreicht.

Gegenmaßnahmen zeigen erste Wirkung

Das Coronavirus und seine Folgen machen nicht nur im Hinblick auf die Gesundheit sorgen. Ist der Aufschwung dauerhaft vorbei? Kommt es zu einem langfristigen Bärenmarkt? Stehen wir gar vor einer neuen Wirtschaftskrise? Wenn ein Riesenunternehmen wie Apple die eigenen Apple Stores beinahe weltweit schließt, Sportveranstaltungen global ausgesetzt werden und Messen nicht stattfinden, dann hat das unweigerlich auch wirtschaftlich große Folgen. Die Politik hat deshalb reagiert. In Deutschland hat die Bundesregierung den Unternehmen unbegrenzte Kredite und unkomplizierte Steuerstundungen versprochen, um eine Liquiditätskrise zu verhindern oder zumindest abzuschwächen. „Wir werden jedes Mittel nutzen, das uns zur Verfügung steht. Deshalb wird hier nicht gekleckert, sondern es wird geklotzt.“, hieß es dazu von Bundesfinanzminister Scholz. Ankündigungen, die in ähnliche Form in vielen Ländern zu hören waren und erstmal für Entspannung an den Börsen sorgten.

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In den USA hat Präsident Donald Trump den Nationalen Notstand ausgerufen. Eine Maßnahme, die unter anderem für die Bereitstellung von etwa 50 Milliarden US-Dollar sorgt, mit der die US-Regierung Unternehmen notfalls unter die Arme greifen kann. Schon während der Rede von Donald Trump reagierte die US-Börsen mit kräftigen Kursanstiegen und am Ende des Tages notierten die Kurse deutlich im Plus. Kurzfristig scheinen die ersten Maßnahmen ihre Wirkung zu zeigen und die Börsen zu beruhigen. Doch kurz danach brachen die Kurse erneut ein.


Die Gefahr einer langanhaltenden Krise

Die Ausmaße der Corona-Krise lassen sich noch nicht abschätzen. Selbst Experten sind sich nicht einig, ob das Virus in wenigen Wochen bekämpft werden kann oder ob es Monate oder sogar ein ganzes Jahr lang dauert, bis wieder Normalität einkehrt. Dementsprechend sind auch die wirtschaftlichen Folgen noch nicht abschätzbar. Eine große Unsicherheit stellen die USA dar. Während europäische Länder bereits stark vom Corona-Virus betroffen sind und mit drastischen Maßnahmen die Ausbreitung verlangsamen wollen, geht das Leben in den USA noch seinen gewohnten Gang. Ein „Lockdown“ wie in Italien, Spanien und Österreich, bei dem nahezu alle Geschäfte geschlossen werden und teilweise sogar eine Ausgangssperre gilt, könnte die größte Volkswirtschaft der Welt und damit auch die globale Wirtschaft in eine große Krise stürzen. Das Corona-Virus würde dann ähnlich wie die Pleite von Lehman Brothers im Jahr 2008 als „Black Swan“ in die Geschichte eingehen – und für einen langanhaltenden Bärenmarkt an den Börsen sorgen.

„Sei gierig, wenn andere ängstlich sind“

Viele Investoren sind verunsichert. Jetzt alles verkaufen, weil die Kurse weiter fallen? Die Covid-19-Pandemie einfach aussitzen? Bei den vergleichsweise günstigen Kursen nachkaufen oder sogar neue Unternehmen ins Depot legen? Fest steht: Verkaufen ist in vielen Fällen eine schlechte Idee – insbesondere bei langfristigen Anlagen und der Altersvorsorge. Die Kurse von Aktien und ETFs sind zwar drastisch gefallen, zum unwiederbringlichen Verlust werden die Preise aber erst beim tatsächlichen Verkauf.

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Niemand ist dazu in der Lage, den perfekten Zeitpunkt für einen Verkauf zu finden, weil die Finanzwelt und die Börse extrem schnelllebig sind. Investoren und Sparer mit einem langfristigen Anlagehorizont waren in der Vergangenheit aber fast immer gut damit beraten, solche Krisen auszusitzen und Sparpläne ganz normal weiterlaufen zu lassen.

Wer davon überzeugt ist, dass der Corona-Crash nur kurzfristig für fallende Kurse gesorgt hat und nach dem Ende der Epidemie der Aufschwung der letzten Jahre ungehindert weitergeht, der kann sogar über die Chancen nachdenken, die vergleichsweise niedrige Aktienkurse und ETF-Preise bieten. Nämlich günstige Einstiegschancen – gerade im Hinblick auf den Gesundheitssektor. Oder wie Börsenlegende Warren Buffett einmal sagte: „“Fearful when others are greedy and greedy when others are fearful.” – „Sei ängstlich wenn andere gierig sind und gierig, wenn andere ängstlich sind“.


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