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Diese ETFs hatten den besten Start in das neue Jahr

Das neue Jahr bringt oft neuen Schwung in die Aktienmärkte. Grund genug, einen Blick auf die ETFs zu werfen, denen der Start ins Jahr 2021 besonders gut gelungen ist. Sind nach wie vor die Gewinner von 2020 oben auf oder haben sich mittlerweile neue Lieblinge der Anleger hervorgetan?


Erneuerbare Energien sind auch weiterhin gefragt

2020 war der iShares Global Clean Energy UCITS ETF (ISIN: IE00B1XNHC34) der mit Abstand am stärksten performende ETF auf dem europäischen Markt. Mit einer Performance von annähernd 120 Prozent ließ er die Konkurrenz weit hinter sich. Auch 2021 geht für Anleger, die auf erneuerbare Energien setzen, gut los.

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In den ersten beiden Januarwochen kletterte der Kurs um rund 14 Prozent. 2021 steigen die Förderungen für erneuerbare Energien noch weiter an. Auch der Ausbau dürfte sich damit zumindest in einigen Ländern weiter beschleunigen. Mit der Präsidentschaft von Joe Biden geht zudem die Hoffnung um, dass auch die USA in Zukunft stärker auf den Ausbau nachhaltiger Energiequellen setzen werden.

Mit dem Lyxor New Energy UCITS ETF (ISIN: FR0010524777) performte auch ein zweiter ETF auf grüne Energien relativ stark (9,6 Prozent). Im November ist zudem mit dem L&G Clean Energy UCITS ETF (ISIN: IE00BK5BCH80) noch ein dritter ETF aufgelegt worden.


Öl- und Gasförderung im Fokus

Doch es sind nicht nur die erneuerbaren Energien, denen ein guter Start ins neue Jahr beschieden ist. Auch für den traditionellen Energiesektor mit Öl und Gas gibt es zumindest einige Lichtblicke. Besonders der iShares Oil & Gas Exploration & Production UCITS ETF USD (ISIN: IE00B6R51Z18) konnte in den ersten beiden Januarwochen mit einer Performance von 18,9 Prozent überzeugen.

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2020 war die Nachfrage nach Öl stark eingebrochen. Mit Blick auf die erwartete Konjunkturerholung wird jedoch auch die Ölnachfrage früher oder später wieder steigen. Während der Krise hatten viele Unternehmen neben ihren Förderkapazitäten auch die Suche nach neuen Quellen heruntergefahren. Genau diese muss nun jedoch wieder hochgefahren werden, um rechtzeitig neue Förderkapazitäten aufzubauen, falls die Nachfrage innerhalb kurzer Zeit stark ansteigen sollte. Dies macht wiederum nicht nur normale Ölproduzenten, sondern auch Explorationsunternehmen interessant.

Auch andere ETF mit Fokus auf den Energiesektor konnten in den vergangenen Wochen wieder stärkere Steigerungen verbuchen. So performte beispielsweise auch der Invesco Morningstar US Energy Infrastructure MLP UCITS ETF (ISIN: IE00B8CJW150) mit knapp 15 Prozent sehr stark. Wie sehr es für Energie-ETFs in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter nach oben geht, dürfte entscheidend davon abhängen, wie zügig es mit der wirtschaftlichen Erholung tatsächlich vorangeht. Aktuell werden die Kurse in erster Linie von der Hoffnung vieler Anleger und Analysten angetrieben.


Ostasiatische Werte stark im Plus

Den ostasiatischen Ländern ist es im vergangenen Jahr weitestgehend gelungen, die Ausbreitung des Corona-Virus in den Griff zu bekommen. Dies macht sich auch bei der Rate ihrer wirtschaftlichen Erholung bemerkbar. Während hierzulande nach wie vor zahlreiche Betriebe mit erheblichen Einschränkungen zu kämpfen haben, läuft die Produktion in Fernost in weiten Teilen bereits wieder auf Hochtouren. Dies trifft vor allem auf China zu. Doch auch die Nachbarn wie Südkorea und Taiwan schneiden sehr gut ab.

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Die südkoreanische Regierung sagt für 2021 beispielsweise eine Erholung der Exporte um 8,6 Prozent voraus. 2020 waren diese um 6,2 Prozent gesunken. Dementsprechend haben gleich diverse Südkorea-ETFs in den vergangenen Wochen stark zugelegt. Als Beispiel ist hier der Lyxor MSCI Korea UCITS ETF (ISIN: LU1900066975) zu nennen, der seit Jahresanfang um 12 Prozent gestiegen ist.

Ähnliche Kurssteigerungen sind auch bei diversen Taiwan ETFs zu beobachten. Kaum einem anderen Land ist es im vergangenen Jahr dermaßen schnell gelungen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Der iShares MSCI Taiwan UCITS ETF (ISIN: IE00B0M63623) stieg in den ersten beiden Januarwochen um rund 12,1 Prozent, um ein prominentes Beispiel zu nennen.


US-Banken derzeit höher im Kurs als ihre europäischen Gegenstücke

Neben der Energieindustrie konnte sich in den vergangenen zwei Monaten noch ein Sektor erholen, welcher zuvor eher zu den Verlierern des vergangenen Jahres gezählt hatte. Innerhalb der Finanzindustrie wurde die Nachricht über die Fertigstellung diverser wirksamer Vakzine gegen das Corona-Virus mit Erleichterung aufgenommen. Die mittelfristig zu erwartende Erholung dürfte auch die Nachfrage nach Investitionen und somit Krediten wieder steigen lassen, was gut für die Banken ist.

Gleichfalls ist auch der Finanzsektor noch keineswegs komplett über den Berg. Besonders in Europa sind zahlreiche kleine und mittelständische Betriebe, Einzelhändler, Hotels und Restaurants stark durch die Lockdowns betroffen. Spätestens wenn die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen auslaufen, rechnen Experten hier mit einer Pleitewelle, welche sich auch auf die Bilanzen einiger Banken auswirken dürfte.

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Die Kurse der US-amerikanischen und europäischen Geldhäuser entwickeln sich daher aktuell nicht im Gleichschritt. Zwar sind auch europäische Finanzwerte im Plus. In der ersten Januarhälfte geben hier jedoch besonders die US-Geldhäuser kurstechnisch den Ton an. Dies schlägt sich auch auf die Performance der jeweiligen ETFs nieder.

Der iShares S&P U.S. Banks UCITS ETF (ISIN: IE00BD3V0B10) machte in der ersten Januarwoche einen Satz nach oben und liegt derzeit mit 13,4 Prozent im Plus. ETFs auf den US-amerikanischen Finanzsektor wie der SPDR S&P U.S. Financials Select Sector UCITS ETF (ISIN: IE00BWBXM500) konnten im neuen Jahr zwar noch nicht ganz so stark zulegen. Mit 8,3 Prozent entwickelte er sich seit Jahresbeginn jedoch immer noch besser als seine Gegenstücke für den europäischen Finanzsektor.


Momentaufnahme

Viele Analysten und Anleger schreiben dem Januar eine besondere Bedeutung zu. Er gilt als guter Indikator, wie sich die Märkte über das restliche Jahr hinweg entwickeln werden. In der Vergangenheit traf dies tatsächlich auch des Öfteren zu. Gerade das vergangene Jahr sollte Anlegern jedoch gezeigt haben, dass unerwartete Ereignisse die Märkte schnell in eine andere Richtung lenken können. Auch 2021 dürfte sicherlich noch die ein oder andere Unbekannte für Anleger bereithalten. Insofern stellen die aktuellen Kursentwicklungen letzten Endes auch nur eine Momentaufnahme dar.

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