10 dreist-schlaue Ideen, mit denen Menschen sehr schnell reich wurden

Auf der Suche nach dem schnellen Geld greifen viele Menschen zu außergewöhnlichen Einfällen. Wer Erfolg haben will, sollte bereit sein, auf unbetretenen Pfaden zu wandeln. Manchmal bieten selbst alltägliche Dinge die Möglichkeit, mit ihnen reich zu werden, sofern man bloß in der Lage ist, um die Ecke zu denken und neue Wege entdeckt, um aus diesen Profit zu schlagen. Gelegentlich erfordert es jedoch auch ein gewisses Maß an Skrupellosigkeit. Die folgenden zehn Einfälle haben Menschen in der Vergangenheit zu einem großen Vermögen verholfen.
1. Vielfliegen mit Pudding

David Phillips verbrachte viel Zeit auf Reisen. Mit der Zeit fielen hierdurch jedoch erhebliche Flugkosten an. Allerdings entdeckte er 1999 eine Möglichkeit, wie er für den Rest seines Lebens umsonst würde fliegen können. Die Puddings der Marke Healthy Choice hatten zu jener Zeit eine Flugmeilen-Aktion in Zusammenarbeit mit American Airlines am Laufen. Phillips erkannte jedoch, dass die Flugmeilen-Punkte, welche ihm beim Eintauschen gutgeschrieben wurden, den Preis für den Pudding überstiegen.

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Also entschied er sich kurzerhand, 12.150 Puddingbecher zu kaufen, für welche er über eine Million Vielfliegermeilen von American Airlines erhielt. Das Ganze kostete ihn lediglich 3.500 Dollar. Darüber hinaus verschenkte er den Pudding an eine wohltätige Organisation, was ihm zusätzlich eine Steuererleichterung einbrachte. Sein findiger Plan wurde 2002 in der romantischen Komödie Punch-Drunk Love aufgegriffen.
2. Ponzi

Heutzutage versteht man unter dem Ponzi-Schema ein raffinierte Betrugsmasche, bei welcher gutgläubige Menschen um einen großen Teil ihres Vermögens gebracht werden. Erfunden wurde die Masche von Charles Ponzi. Dieser versprach Anlegern 1920 innerhalb von gerade einmal 45 Tagen eine Rendite von 50 Prozent. Sein Geschäft basierte angeblich auf dem Kauf von Antwortschreiben. Innerhalb weniger Wochen machte er aus ein paar Tausend Dollar mehrere Millionen. Als jedoch ein Möbelhändler sein Geld zurückforderte, wurden die Medien auf ihn aufmerksam. Eine Überprüfung des Finanzamtes ergab schließlich, dass er so gut wie keine Antwortschreiben gekauft hatte. Stattdessen hortete er das Geld in Schubladen, Papierkörben und auf dem Boden. Noch heute finden sich immer wieder Nachahmer.

3. Durch Klagen zum Reichtum

Stella Libeck war eine 79 Jahre alte Frau aus New Mexico. Eines Tages hatte sie sich einen Becher heißen Kaffee bei McDonalds bestellt. Aus Versehen verschüttete sie diesen jedoch auf ihrem Schoß und zog sich Verbrennungen dritten Grades zu. Sie verklagte die Burger-Kette und erhielt anschließend über eine Million Dollar an Schadensersatz. Der Grund hierfür war, dass McDonalds auf den Bechern keinen Warnhinweis angebracht hatte, dass der Kaffee verbrühend heiß gewesen sei. In den folgenden Jahrzehnten sollten zahlreiche ähnliche Klagen folgen.

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4. Catch Me If You Can

Frank Abagnale Jr. ging als einer der raffiniertesten Scheckbuchbetrüger in die Geschichte ein. Dabei gelang es ihm, sich im Laufe der Jahre u. a. als Pilot, Anwalt, Arzt und Professor auszugeben. Er stellte insgesamt falsche Schecks im Wert von 2,5 Millionen Dollar in jedem US-Bundesstaat sowie in 26 Ländern aus. Sein Leben wurde später im Film „Catch Me If You Can“ mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle verfilmt. Heute ist Abagnale übrigens absolut seriös und gilt als eine der führenden Autoritäten im Bereich des Scheckbuchbetruges.
5. 1 Million mit Pixeln

Alex Tew gelang es 2005, mit seiner eigenen Webseite innerhalb von gerade einmal 4 Monaten 1 Million Dollar zu verdienen. Seine Idee war dabei so absurd wie genial. Seine Million Dollar Homepage diente als Werbefläche für jeden, der bereit war, den entsprechenden Platz zu kaufen. Allerdings verkaufte er diesen pixelweise. Jedes Pixel kostete dabei einen Dollar. Für sich genommen war dies bei einem moderaten Werbebanner kein allzu hoher Preis. Zusammengerechnet kam er durch den Verkauf einer Million Pixel jedoch auf seine gewünschte Millionensumme.

6. Eiffelturm als Altmetall

Victor Lustig gilt als einer der größten Betrüger überhaupt. Einmal gelang es ihm sogar, Al Capone um Geld zu bringen. Seine berühmteste Betrugsmasche drehte sich jedoch um den Pariser Eiffelturm. Als er eines Tages in der Zeitung einen Bericht über den miserablen Zustand des Eiffelturms laß, kam ihm eine Idee. Er schickte einige Briefe an Altmetallhändler, in denen er behauptete, ein Regierungsvertreter zu sein, welcher den Auftrag hatte, den Eiffelturm als Altmetall zu verkaufen. Tatsächlich fanden sich auch einige Käufer. Bevor man ihm auf die Schliche kommen konnte, hatte er sich bereits mit einem Koffer voller Geld nach Wien abgesetzt.

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7. Ein Stein als Haustier

Als Gary Dahl einmal seinen Freunden dabei zuhörte, wie diese über die Anstrengungen klagten, welche ihnen das Halten eines Haustiers bereitete, kam ihm eine verrückte Idee. Er entschied sich dazu, einen gewöhnlichen Stein als besonders pflegeleichtes Haustier zu verkaufen. Jeder Stein kam in einer Schachtel, welche wie eine Haustiertragebox geformt war. Die Schachtel enthielt zudem eine Anleitung, wie man den Stein trainieren konnte. Die Idee sollte sich augenblicklich als Hit erweisen. Dahl verkaufte über eine Million Exemplare.
8. Größer ist nicht immer besser

Ty Warner erschuf 1993 kleine Stofffiguren unter dem Namen Beanie Babies. Die Idee an sich erschien nicht sonderlich originell zu sein. Allerdings hatte Warner eine ungewöhnliche Herangehensweise, was den Vertrieb anbelangte. Für gewöhnlich wollen Hersteller von Spielzeugen ihre Produkte möglichst in den großen Ketten wie Walmart und Toys-R-Us verkaufen, um eine möglichst große Kundschaft zu erreichen. Warner ging jedoch einen anderen Weg.

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Er vermarktete seine Beanie Babies stattdessen exklusiv an kleinere Geschäfte. Damit wollte er das Angebot möglichst niedrig halten, wodurch die Beanie Babies von den Kunden als seltener wahrgenommen werden würden. Einige Geschäfte erhielten sogar explizite Anweisungen, nur geringe Stückzahlen zu verkaufen. Sein Plan funktionierte und schon bald war ein regelrechter Hype um die kleinen Stofffiguren entbrannt. Sein Unternehmen nahm innerhalb eines einzigen Jahres über 700 Millionen Dollar ein.

9. New York zum Verkauf

George Parker hatte im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert eine ähnliche Idee wie Victor Lustig. Parker begnügte sich jedoch nicht damit, bloß ein einzelnes Wahrzeichen „zu verkaufen“. Er machte ein regelrechtes Geschäft daraus, eine ganze Reihe New Yorker Sehenswürdigkeiten zu verhökern. Sein bevorzugtes Ziel waren dabei Touristen, welche viel Geld besaßen, aber anschließend über lange Zeit hinweg nicht in New York waren, um die angeblichen Renditen, welche ihre Investition einbrachte, zu überprüfen. Auf diese Weise verkaufte Parker u. a. die Brooklyn Bridge über mehrere Jahre hinweg zweimal pro Woche.
10. Eine Insel im Nirgendwo

Gregor MacGregor gelang womöglich eine der größten Betrugsmaschen überhaupt. Während andere Leute Dinge verkauften, die ihnen gar nicht gehörten, verkaufte MacGregor ein Land, welches überhaupt nicht existierte. Als er nach mehreren Jahren aus Südamerika nach England zurückkehrte, warb er dort für die Besiedlung einer Insel namens „Poyais“, welche angeblich vor der Küste von Honduras lag. Er erstellte sogar einen ausführlichen Reiseführer, welcher die Landschaft und Ressourcen der Insel beschrieb. Rund 250 Kolonisten bezahlten ihn dafür, um auf der angeblichen Insel eine Siedlung zu errichten. Als sie die Küste von Honduras in ihrem Schiff erreicht hatten, war MacGregor bereits in Frankreich, um denselben Trick ein zweites Mal zu probieren.

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