10 Missverständnisse über Geld beim Vermögensaufbau

Geld ist nicht alles im Leben, aber mit Geld geht vieles leichter. Der persönliche Vermögensaufbau hängt keineswegs nur von der richtigen Anlage ab. Oftmals sind es auch die kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachen. Wer sichergehen will, dass der persönliche Vermögensaufbau auch wirklich gelingt, sollte versuchen, die folgenden 10 Missverständnisse über Geld zu vermeiden.
1. Geld ist schlecht

Viele Menschen sehen im Geld die Wurzel allen Übels. Wo viel Geld ist, dort finde man auch Korruption und alle Arten von unethischem Verhalten. Diese Ansicht ist leider durchaus weit verbreitet. Doch an Geld an sich ist in Wahrheit nichts Schlechtes. Letztlich ist Geld nur eine vom Menschen geschaffene Repräsentation von Wert, welche als Tauschmittel eingesetzt wird.

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Gleichfalls ist es auch in keiner Weise verwerflich, nach mehr Geld zu streben. Bloß weil viele Menschen bereit sind, zweifelhafte Dinge zu tun, um an Geld zu kommen, bedeutet dies nicht, dass dies automatisch auf alle zutrifft, die versuchen, sich ein Vermögen aufzubauen. Wer dabei erfolgreich sein will, sollte sich vorher unbedingt von den eigenen Vorurteilen gegenüber Geld befreien.

2. Ohne Glück wird man nicht reich

Kurzfristig gesehen kann eine Portion Glück definitiv hilfreich sein. Langfristig gesehen sind harte Arbeit sowie eine gute Anlagestrategie deutlich wichtiger. Es gibt schließlich auch andere Wege, zum Millionär zu werden, außer im Lotto zu gewinnen. Zudem ist Glück auch etwas, dass man im gewissen Maße erzwingen kann. Wer ständig aktiv bleibt und auf der Suche nach günstigen Gelegenheiten ist, wird irgendwann auch Mal zwangsläufig Glück haben.

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3. Geld macht nicht glücklich

Dass Geld allein nicht glücklich macht, ist eine weitverbreitete Volksweisheit. Im Kern der Aussage verbirgt sich auch durchaus etwas Wahres. Es gehört mehr zum Leben als Reichtum und auch reiche Menschen sind nicht unbedingt glücklich.

Gleichfalls kann ein ausreichend großes Vermögen durchaus dazu beitragen, die persönliche Lebensqualität zu steigern. Hierbei geht es nicht immer nur um reinen Luxus. Wer sich ein finanzielles Polster zugelegt hat, muss sich weniger Sorgen um den Lebensunterhalt machen und ist oft unabhängiger, was den eigenen Handlungsspielraum angeht. Geld öffnet in dieser Hinsicht viele Türen. Was man anschließend daraus macht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
4. Geld verändert einen

Dieser Punkt ist durchaus mit der ersten Annahme verwandt. Man hört oft davon, dass Geld die Menschen verändert. Personen, die früher aufrichtig und anständig waren, sind plötzlich kaum wiederzuerkennen. Doch auch diese Annahme basiert nicht wirklich auf einem stichhaltigen Fundament.

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Geld selbst ist weder gut noch schlecht. Dementsprechend kann es auch Menschen weder zum Guten noch zum Schlechten hin verändern. Was Geld jedoch durchaus bewirken kann, ist, die Wesenszüge zu verstärken, die ohnehin bereits da gewesen sind. Wer früher immer bescheiden und sparsam war, im Gleichschritt mit dem persönlichen Reichtum jedoch verschwenderisch wird und auf großem Fuß lebt, hat sich charakterlich nicht unbedingt geändert. Was sich jedoch geändert hat, sind die finanziellen Möglichkeiten, das auszuleben, wozu man früher nicht die Mittel hatte. Wer bestrebt ist, Gutes zu tun, wird mit mehr Geld daher meist auch mehr Gutes tun.

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5. Ein Budget verringert den persönlichen Freiraum

Ein Budget wird von vielen mit finanziellen Einschränkungen gleichgesetzt. Es stimmt durchaus, dass man auf manche Dinge manchmal verzichten muss, weil das Budget diese gerade nicht hergibt. Allerdings bedeutet dies keineswegs, dass ein persönlicher Finanzplan stets mit einer Einschränkung des persönlichen Freiraums einhergeht. Vielmehr schafft man auf diese Weise die Voraussetzung für größere finanzielle Freiräume. Viele Menschen sind überrascht darüber, was plötzlich alles möglich ist, wenn man sich einige Zeit lang an ein festes Budget hält.

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6. Sparen alleine reicht schon

Die Zeiten des Sparbuchs sind vorbei. Mit Sparen alleine kommt man heutzutage nicht mehr weiter. Dies bedeutet selbstredend nicht, dass Sparen völlig überflüssig geworden ist. Wie der obige Punkt bereits angemerkt hat, ist ein persönliches Budget in jedem Fall sinnvoll. Allerdings sollte man die dadurch hinzugewonnenen finanziellen Freiräume auch entsprechend nutzen.

Da bedeutet, dass man das gesparte Geld gewinnbringend anlegen muss. Es gibt eine Reihe von Anlageklassen, mit denen man im Laufe der Zeit eine beträchtliche Rendite erzielen kann. Diversifizierung ist dabei oftmals von großer Bedeutung. Sparsamkeit hilft natürlich beim Vermögensaufbau. Man muss allerdings nicht gleich zum Frugalisten werden, um für das spätere Leben vorzusorgen.

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7. Investieren bringt nur etwas, wenn man schon reich ist

Passend zum Thema Investieren sollte man sich von der Annahme befreien, Investments würden sich nur für reiche Leute lohnen. Auch diese Annahme ist vollkommen falsch. Bei vielen Investments ermöglicht ein höheres Kapital eine entsprechend höhere Rendite. Dies ist durchaus korrekt. Allerdings bedeutet dies nicht, dass sich nicht auch kleinere Anlagebeträge auf die Dauer lohnen können. Nur weil man klein anfangen muss, sollte man nicht gleich die Segel streichen. Wer zeitig anfängt und immer bei der Sache bleibt, wird feststellen, dass das eigene Anlagevermögen mit der Zeit immer größer wird und entsprechend schneller wächst.

8. Die eigenen Einnahmen reichen nicht, um zu investieren

Manche Menschen würden durchaus gerne anlegen, glauben jedoch, einfach nicht den notwendigen finanziellen Spielraum dafür zu haben. In genau solchen Fällen kann ein Budget weiterhelfen. Noch besser ist jedoch, die eigene Einstellung zu ändern. Geld ist nicht nur dafür da, um Rechnungen zu bezahlen. Man kann sich damit auch selbst eine Freude machen. Doch hier ist oft auch eine langfristige Perspektive gefragt.

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Wer nur jenes Geld für sich selbst sparen will, welches am Ende des Monats übrig bleibt, wird feststellen, dass oft nichts da ist. Man hat alles im Laufe des Monats ausgegeben. Wer sich jedoch vornimmt, sich selbst für die eigenen Mühen zu bezahlen, kann stattdessen gleich am Anfang des Monats einen festen Betrag auf ein separates Sparkonto einzahlen. Auf diese Weise belohnt man sich für die eigenen Mühen und schafft sich gleichzeitig den Freiraum, um auch etwas anlegen zu können.
9. Es gibt nicht genug Geld

Manche Leute nehmen an, es gebe nicht genug Geld für alle, oder das Geld sei so verteilt, dass nicht für jeden etwas übrig sei. Doch die Menge an Geld ist letztlich unbegrenzt und wird daher auch in Zukunft immer weiter steigen. Dies ist im Übrigen nicht bloß als Kritik an der Geldpolitik der Zentralbanken zu verstehen. Die Menschheit erschafft im Laufe der Zeit immer mehr „Wert“. Wo Wert ist, da ist auch Geld nicht weit. Daher wird es auch immer ausreichend Geld geben, sodass man es selbst zu einem Vermögen bringen kann.

10. Wer einmal viel Geld hat, hat es geschafft

Mit einem höheren Einkommen geht der Vermögensaufbau zweifelsohne leichter von der Hand. Eine Garantie hierfür ist ein hohes Einkommen jedoch nicht. In seinem berühmten Buch „Rich Dad Poor Dad“ schreibt Autor Robert Kiyosaki, dass es in erster Linie nicht darauf ankommt, wie viel Geld man einnimmt, sondern wie viel Geld man beisammen hält. Geld auszugeben ist die einfachste Sache der Welt. Der richtige Umgang mit Geld ist jedoch um ein Vielfaches schwieriger. Aus diesem Grund sollte man das eigene Geld niemals als etwas Selbstverständliches ansehen. Ansonsten kann das eigene Vermögen schneller wieder weg sein, als man denkt.

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1 KOMMENTAR

  1. Da ich Legasteniker bin, müssen sie zuerst die Texten auf hoch deutsch bringen bevor sie veröffentlichen. Sie haben vollkommen Recht im alles was sie schreiben. Aber das Problem liegt wo anders.Sie alle Finanzexperten haben sie auf ganzer Linie versagt, in dem sie nicht geschafft haben die Regierun zu überzeugen die 12-monatiger Spekulationsfrist zurückzunehmen, und damit der Durchschnittverdiener und Geringverdiener die Möglichkeit zu geben sich an der Wirtschaftswachstum zu beteiligen ohne durch die Abgeltungssteuern bestraft zu werden. So wie in anderen Industrieländer der Fall ist, wenn man für später investiert. So ist die ganze Palaver nur Zeitverschwendung, auch wenn sie im Kern Recht haben. Nutzen sie die Internetmöglichkeiten und machen sie was dauerhaftes für den Kleine Mann/Frau. Sie haben gegügend Zeit bis zur neuen Wahlen. Bis demnächst. GMS PS. Es ist nicht persönlich gemeint.

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