5 spannende Aktien aus dem deutschen Mittelstand

Der Mittelstand ist der Motor der deutschen Wirtschaft. Das Qualitätssiegel „Made in Germany“ ist weltweit bekannt. Wenn andere Länder neidvoll auf unsere Heimat gucken, ist ein Grund dafür der deutsche Mittelstand. Über 99 % der Unternehmen in Deutschland gehören zu den KMU (kleinen und mittleren Unternehmen). Dies sind sage und schreibe über 3,5 Millionen Unternehmen. Ein kleiner Teil dieser Unternehmen ist an der Börse notiert. Die Mittelstandsindizes sind der MDAX und SDAX – je nach Marktkapitalisierung des Unternehmens. Der folgende Beitrag widmet sich fünf spannenden Aktien aus dem deutschen Mittelstand, die es noch nicht in den deutschen Leitindex geschafft haben.
1. Kion Group /WKN: KGX888)

Die Kion Group ist ein deutscher Anbieter von Gabelstaplern und Lagertechnik. Der Sitz des 2006 gegründeten Unternehmens ist in Frankfurt am Main. Das deutsche Unternehmen ist einer der weltweit größten Anbietern von Lagertechnik. Die eigene Marke Dematic ist marktführend im Bereich einer automatisierten Supply Chain. 2013 kam das Unternehmen an die Börse. Seitdem hat sich der Kurs verdreifacht. Allerdings notieren die Kion Group Aktien aktuell auf dem Niveau von 2016/2017. Dennoch ist die Kion Group ein spannendes Investment aus dem deutschen Mittelstand.

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Die Kion Group bewegt sich in einem attraktiven Marktumfeld. Immer mehr Unternehmen setzen auf den E-Commerce. Folglich steigt der Bedarf einer kosteneffizienten Logistik. Als einer der Weltmarktführer setzt Kion kontinuierlich auf Innovationen. Die Automatisierungslösung Dematic kann zudem ein Faktor für den langfristigen Erfolg der Kion Group werden. Automatisierung ist ein Wachstumstrend. Logistik-Unternehmen können durch eine Automatisierung der Supply Chain Personalkosten einsparen. Daneben gibt es das konservative Geschäft mit Gabelstaplern, die jedoch immer häufiger vollständig autonom fahren.

2. Nemetschek SE (WKN: 645290)

Nemetschek SE ist ein deutsches Bau- und Software-Unternehmen. Das Unternehmen entwickelt Softwarelösungen, die hauptsächlich bei der Planung, dem Design oder Bau von Immobilien zum Einsatz kommen. 2020 hatte das Unternehmen über sechs Millionen Nutzer in mehr als 140 Ländern. Das Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand kann somit mit Fug und Recht behaupten, ein Global Player zu sein. Seit seiner Gründung 1963 in München konzentriert sich die Nemetschek SE auf die Entwicklung von Bau-Software.

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Der Aktienkurs der Nemetschek SE konnte im Corona-Jahr nicht von der starken Erholung der Börsen profitieren. Am Ende des Jahres stehen ca. 10 % Verlust. Dennoch zeigt sich auf lange Sicht eine tolle Performance. Mit der fortschreitenden Digitalisierung auf der ganzen Welt dürfte auch die Nemetschek SE weiter profitieren. Darüber hinaus existiert in der Baubranche starkes Potenzial. Bauen werden die Menschen immer, in Zukunft wohl überwiegend mit digitalen Softwarelösungen.
3. Eckert Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (WKN: 565970)

In den letzten Jahren haben sich die Anteilsscheine der Eckert Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG vervielfacht. Fast 500 % beträgt die Rendite für Anleger. Das Berliner Unternehmen wurde 1997 gegründet und ist in der Entwicklung von Medizintechnik tätig. Der Fokus liegt auf medizintechnischen Geräten für die Krebstherapie, Nuklearmedizin und sonstige Messtechnik. Nuklearmediziner und Strahlentherapeuten setzen in vielen Ländern auf die Technik der Eckert Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG.

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Die Eckert Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG dürfte von weltweiten Trends profitieren. Gesundheit ist für die Menschen von enormer Bedeutung. Mit wachsender Weltbevölkerung und steigender Lebenserwartung steigt ebenfalls die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken. Stark verarbeitete Lebensmittel und die typische Wohlstandsernährung erhöhen das Krebs-Risiko weiterhin. Somit dürfte die Eckert Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG leider auch in Zukunft mehr als genug zu tun haben. Das Unternehmen ist global aufgestellt und verkauft zahlreiche Geräte nach Afrika, Asien und Lateinamerika – die potenziellen Wachstumsmärkte der Zukunft.
4. Medios AG (WKN: A1MMCC)

Der Aktienkurs der Medios AG gleicht im letzten Jahr einer Achterbahnfahrt. Im Corona-Crash ging es für die Anteilsscheine bis auf unter 25 Euro. Anschließend erholte sich die Medios-Aktie und stieg um fast 100 %, bevor erneut ein Einbruch folgte. Am Ende des Jahres notieren die Aktien ca. 30 % höher als zum Jahresanfang – unter dem Strich eine starke Performance der Medios AG.

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Die Medios AG ist ein Pharmaunternehmen aus Berlin. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Arzneimitteln für seltene Erkrankungen. Die Aktiengesellschaft besteht dabei aus mehreren Tochtergesellschaften. Einige Tochtergesellschaften produzieren auf Nachfrage von Apotheken Arzneimittel, während die Medios Pharma GmbH ein Großhandelsunternehmen für Pharma-Produkte ist.
5. Sixt (WKN: 723132)

Last but not least ist das familiengeführte Unternehmen Sixt, das mit Autovermietung und Carsharing sein Geld verdient. Unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Erich Sixt hat sich das deutsche Unternehmen zu einer Marktmacht entwickelt. Nach der Insolvenz des Konkurrenten Hertz könnte Sixt langfristig weiter wachsen. Die Corona-Krise und ausbleibende touristische Reisen stellten zwar eine Belastung für das operative Geschäft dar – dennoch dürfte sich langfristig nichts an dem Potenzial von Sixt ändern.

Der Sixt-Konzern legt hohen Wert auf Innovation und ein zukunftsgemäßes Angebot. Mit den Produkten SIXT rent, SIXT share, SIXT ride und SIXT+ bietet das Unternehmen ein integriertes Angebot von Mobilität in den Bereichen Auto- und Nutzfahrzeugvermietung, Carsharing, Fahrdienste und Auto Abos. Die Produkte können über eine einzige App gebucht werden, die zudem die Services von namhaften Mobilitätspartnern integriert. SIXT ist in rund 110 Ländern weltweit präsent.

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