Diese 5 Aktien sind immun gegen die Corona-Krise

Es macht derzeit nicht den Anschein, als ob die Corona-Krise bald vorüber sein wird. Anleger, die sich Sorgen um ihr Portfolio machen, könnten daher versucht sein, auf Unternehmen zu setzen, denen auch eine sich noch weiter in die Länge ziehende Pandemie nichts ausmacht. Hier sind einige Aktien, auf welche dies zutrifft.
1. Amazon
(US0231351067)

Kaum ein Unternehmen scheint bisher so sehr von der Corona-Krise profitiert zu haben wie Amazon. Der Online-Händler gilt gleich in zweifacher Hinsicht als Gewinner der Pandemie. Zum einen sind die Umsätze beim Online-Handel spätestens seit den ersten Lockdowns steil in die Höhe geschossen. Für viele war Amazon die erste Anlaufadresse, während der Großteil der Geschäfte entweder geschlossen war oder nur stark eingeschränkt genutzt werden konnte. Allein im zweiten Quartal konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um ganze 40 Prozent zulegen.

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Zudem ist Amazon mit Amazon Web Services (AWS) der aktuell größte Anbieter von Cloud-Dienstleistungen weltweit. Die Corona-Krise hat vielerorts nicht nur den Konsum, sondern auch die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Viele Unternehmen setzen nun vermehrt auf Home-Office anstatt auf das Büro. Dies hat auch der Digitalisierung nochmals neuen Anschub verliehen. Besonders Cloud-Dienste sind derzeit so gefragt wie nie. Davon profitiert auch Amazon im besonderen Maße.

In den vergangenen 12 Monaten legte die Amazon-Aktie um rund 70 Prozent zu. Nach dem Crash zündete der Kurs geradezu einen Turbo. Für Amazon dürften die Geschäfte völlig unabhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie weiterhin glänzend verlaufen. Zudem gelten die beiden Hauptgeschäftszweige des Konzerns auch langfristig gesehen immer noch als Wachstumsmärkte.
2. Costco Wholesale
(US22160K1051)

Die US-amerikanische Großhandelskette Costco Wholesale betreibt rund 700 Geschäfte weltweit. Das Geschäftsmodell von Costco unterscheidet sich jedoch signifikant von dem anderer Wahrenhausketten. Kunden können bei dem Unternehmen eine Klubmitgliedschaft erwerben und erhalten dafür Zugang zu den Geschäften und dem enthaltenen Warensortiment. Dabei bietet Costco eine breite Auswahl hochwertiger Artikel an, welche jedoch unter den vielerorts marktüblichen Preisen angeboten werden. Finanziell rentiert sich dies durch Skaleneffekte.

Offensichtlich kommt diese Art des Shoppings bei zahlreichen Kunden sehr gut an. Ende August verkündete Costco, dass allein in den USA und Kanada 91 Prozent der Klubmitglieder ihre Mitgliedschaft aufrechterhalten hätten. Zusätzlich dazu entschieden sich auch zahlreiche neue Kunden für eine Mitgliedschaft. So stieg die Zahl der Mitglieder dieses Jahr auf 58,1 Millionen im Vergleich zu 53,9 Millionen im letzten Jahr.

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Auch beim Umsatz konnte das Unternehmen zuletzt ein Wachstum von 14,1 Prozent verzeichnen. Ganz offensichtlich leidet Costco im Vergleich zu anderen Händlern in keinster Weise unter einem Kundenrückgang. In den vergangenen 12 Monaten kletterte der Kurs der Aktie um rund 20 Prozent. Costco ist aktuell hervorragend aufgestellt, um auch im kommenden Jahr, unabhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie, ausgezeichnete Ergebnisse einzufahren.
3. General Mills
(US3703341046)

In Krisenzeiten sind Basiskonsumgüter oftmals ein sicherer Anlagehafen. Bestimmte Grundbedürfnisse müssen immer befriedigt werden. Dies gilt ganz besonders für Nahrungsmittel. Der US-amerikanische Lebensmittelhersteller General Mills stellt aktuell jedoch mehr als nur eine rein defensive Anlage dar. Tatsächlich ist es dem Unternehmen 2020 sogar gelungen, den eigenen Umsatz zu steigern. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz zuletzt um 9 Prozent gestiegen.

Grund hierfür ist die Tatsache, dass in den vergangenen Monaten viele Restaurants und Fastfoodketten über längere Zeit hinweg geschlossen hatten. Dadurch waren Verbraucher gezwungen, stärker auf Regalware zurückzugreifen. Hinzukommt, dass es aufgrund der Pandemie zeitweise auch vermehrt zu Hamsterkäufen gekommen ist.

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Die Aktie von General Mills ist in den letzten 12 Monaten zwar lediglich um 12 Prozent gestiegen. Allerdings lockt das Unternehmen dafür mit einer Dividendenrendite von 3,45 Prozent. Generell drohen General Mills auch durch eine noch länger anhaltende Krise keine Probleme. Vielmehr könnten sich anhaltende Probleme bei Restaurants auch in den kommenden Monaten positiv auf die Umsatzzahlen des Unternehmens auswirken.
4. Mercadolibre
(US58733R1023)

Ähnlich wie Amazon kann auch Mercadolibre gleich in beiden seiner Hauptgeschäftsfelder ganz erheblich von der aktuellen Krise profitieren. Bei dem Unternehmen handelt es sich um den größten E-Commerce-Anbieter in Lateinamerika. Im Vergleich zu den Märkten in Nordamerika, Europa und Ostasien steckt der Online-Handel in Mercadolibres Heimatmarkt noch in den Kinderschuhen. Allerdings gelingt es Mercadolibre zunehmend, das dort schlummernde Potenzial für sich zu wecken.

Im zweiten Quartal gelang es dem Konzern, seinen Umsatz um 123,4 Prozent zu steigern. Möglich wurde dieses starke Wachstum nicht zuletzt deswegen, weil Mercadolibre gleich auf zweifache Weise vom zunehmenden Online-Handel profitiert. Der Konzern ist nämlich nicht nur Händler, sondern bietet gleichzeitig auch noch diverse Online-Zahlungsdienstleistungen an.

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Der Kurs der Mercadolibre-Aktie ist in den letzten 12 Monaten um ganze 153 Prozent gestiegen. Die aktuelle Krise dürfte dem Unternehmen auch in den kommenden Monaten dabei helfen, seinen Marktanteil in den Ländern Lateinamerikas weiter auszubauen. Mittel- und langfristig steckt in dieser Aktie noch eine Menge Potenzial.
5. Walmart
(US9311421039)

Walmart ist der größte Einzelhändler der Welt. Ähnlich wie General Mills konnte der Konzern von den zeitweise starken Hamsterkäufen zu Beginn der Pandemie profitieren. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz zuletzt um 7,5 Prozent an. Allerdings befand sich Walmart auch bereits vor der Krise auf einem beständigen Wachstumskurs. Dem Konzern gelingt es wie keinem anderen Unternehmen, von erheblichen Skaleneffekten zu profitieren. Dadurch kann Walmart die Konkurrenz vielfach mit unschlagbar niedrigen Preisen ausstechen.

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Hinzu kommt, dass Walmart mittlerweile auch ein Auge auf den E-Commerce-Sektor geworfen hat. Erst kürzlich eröffnete das Unternehmen sein Abo-Angebot Walmart+. Dieses erlaubt es Kunden, ihre Waren online bei Walmart zu kaufen und sich direkt nach Hause liefern zu lassen. Zusätzlich dazu bietet Walmart+ auch weitere Boni wie beispielsweise Vergünstigungen beim Tanken oder schnellere Check-outs an der Kasse. Bisher war das Kundenecho auf das neuartige Angebot vornehmlich positiv. Walmart verfügt sowohl über das Sortiment als auch das notwendige Kapital, um in gewissen Bereichen als ernsthafter Konkurrent zu Amazon aufzutreten.

Die Walmart-Aktie ist in den vergangenen 12 Monaten um rund 15 Prozent gestiegen. Dem weiteren Wachstum des Unternehmens dürfte die aktuelle Krise auch weiterhin nichts anhaben. Zudem ist Walmart dank seines neuen Online-Angebots auch für die kommenden Jahre sehr gut aufgestellt.

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