Diese 5 Aktien werden dieses Jahrzehnt möglicherweise nicht überstehen

Niemand hat eine Glaskugel und kann das Geschehen an der Börse vorhersagen. Der Aktienhandel ist auch ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Naturgemäß sind die Erfolgsaussichten einiger Unternehmen besser, während die Zukunft anderer Aktiengesellschaften von Ungewissheit geprägt ist. Im folgenden Beitrag gibt es fünf Aktien, die dieses Jahrzehnt möglicherweise nicht überstehen werden.
1. TUI AG (WKN: TUAG00)

Der deutsche Tourismuskonzern TUI gehört zu den Verlierern der Corona-Krise. Umsätze und Aktienkurs brachen erbarmungslos ein. Im Geschäftsjahr 2020 steht ein Milliardenverlust. Ohne Staatshilfe hätte kein Weg an der Insolvenz vorbeigeführt. Der Eigenkapitalanteil beträgt mittlerweile nur noch 200 Millionen Euro. Diese Liquiditätsreserve hätte wohl sogar in normalen Jahren zu Problemen geführt. Zudem scheint es Anfang 2021 noch fraglich, wann die Menschen wieder unbeschwert in den Urlaub fahren können. Die jüngeren Generationen bevorzugen sowieso AirBnB (WKN: A2QG35) oder Booking.com (WKN: A2JEXP), sodass es der hochverschuldete Konzern in diesem Jahrzehnt schwer haben dürfte.

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2. Thyssenkrupp (WKN: 0TKS21)

Seit einigen Jahren läuft es nicht wirklich berauschend für den deutschen Industriekonzern. Als Deutschland größer Stahlhersteller steht Thyssenkrupp vor einer schwierigen Zukunft. Dies zeigt auch der Aktienkurs. Die Anteilsscheine des Essener Unternehmens sind heute weniger wert als vor 20 Jahren. Eine gegenläufige Entwicklung gab es in den letzten Jahre nicht. Im Gegenteil sinken die Umsätze stetig.

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Im Stahlgeschäft hat das Unternehmen veraltete Maschinen und muss sich in einem globalen Marktumfeld durchsetzen, das von Wettbewerb und Preisdruck geprägt ist. Der wachsende und profitable Geschäftsbereich mit den Aufzügen wurde Anfang 2020 verkauft. Aktuell fehlt die Fantasie, wie Thyssenkrupp in diesem Jahrzehnt der Turnaround gelingen soll.
3. GameStop (WKN: A0HGDX)

Mittlerweile ist wohl jedem Anleger die GameStop-Aktie ein Begriff. Diese Prognose dürfte den meisten Reddit-Tradern nicht gefallen. Dennoch scheint es gut möglich, dass die Welt im Jahr 2030 ohne GameStop auskommen muss. Schließlich kannte der Kurs der Anteilsscheine des Unternehmens bis zu den Kurskapriolen vor wenigen Tagen nur eine Richtung.

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GameStop ist eine amerikanische Einzelhandelskette für Computerspiele und Unterhaltungssoftware. Bereits im Jahr 2000 gegründet, profitierte das Unternehmen lange Zeit vom Boom der Videospiele. Mittlerweile bieten viele Gaming-Hersteller die Videospiele direkt zum Download an. GameStop hat als Vermittler keine Funktion und kostet lediglich Geld.

Zwar hat sich das Unternehmen Verstärkung ins Board geholt. Dennoch scheint es ungewiss, ob der Wandel zum lukrativen Online-Unternehmen gelingt. In den letzten fünf Jahren sank der Umsatz jährlich im Durchschnitt um 7 %. Das Vertrauen der Investoren dürfte mittlerweile dahin sein.
4. Nikola (WKN: A2P4A9)

Mitte 2020 fand der IPO statt. Der Kurs bewegte sich im Anschluss direkt auf die 70 Euro-Grenze zu. Allerdings währte dieser Erfolg nicht allzu lange. Heute ist die Aktie bereits 75 % weniger wert. Maßgeblicher Auslöser für diese Kursentwicklung: Der Bericht eines Shortsellers. Dieser stellte das Geschäftsmodell und die bisherigen Erfolge des 2014 gegründeten Unternehmens in Frage. Nikola ist demnach nicht im Besitz eines funktionsfähigen Prototypen. In einem werbewirksamen Video rollte lediglich ein Truck ohne Motor den Berg hinunter.

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Der Entwicklungsfortschritt von Nikola entspricht wohl nicht der Wahrheit. In einer Stellungnahme konnten die Verantwortlichen die Vorwürfe kaum entkräften. Zugleich wurde Ende 2020 bekannt, dass eine lang geplante Allianz zwischen General Motors (WKN: A1C9CM) und dem Unternehmen nicht zustande kommt. Investoren, Aktionäre und Geschäftspartner haben das Vertrauen in Nikola verloren.

5. Uber (WKN: A2PHHG)

Die Uber-Aktie ist ein Alles-oder-Nichts-Investment. Ganz gleich, wie sehr man den Komfort bei seinen Uber-Fahrten und die unkomplizierte Bestellung schätzt – für ein wenig Bauchschmerzen sorgt es dennoch, dass Uber über 10 Jahre nach der Gründung weiter hohe Verluste schreibt. Die Corona-Krise verbesserte diese Situation nicht wirklich. Auch in den nächsten Jahren scheinen schwarze Zahlen nicht in Reichweite. Die Nettoverschuldung ist deutlich gestiegen. Zwar ist Uber aktuell nicht in Gefahr. Dennoch werden Investoren und Aktionäre irgendwann schwarze Zahlen sehen wollen.

Gesetzliche Einschränkungen, Car-Sharing oder autonomes Fahren unter der Federführung von Tesla (WKN: A1CX3T) könnten Uber in Gefahr bringen. Zwar kann es gut und gerne sein, dass Uber in zehn Jahren schwarze Zahlen schreibt und Menschen überall auf der Welt befördert – das Gegenteil ist jedoch ebenfalls möglich.

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