Diese 5 Tech-IPOs düfften 2021 für Schlagzeilen sorgen

In diesem Jahr werden sich wieder eine Reihe von vielversprechenden Unternehmen an die Börse wagen. Wie bereits in den Jahren zuvor hält dabei vor allem der Tech-Sektor zahlreiche interessante Kandidaten bereit.

Dieser Tage setzte der Börsengang der Krypto-Handelsplattform Coinbase (ISIN: US19260Q1076) Anleger in Aufruhr. Noch ist nicht klar, in welche Richtung die Reise geht. Das Potenzial ist jedoch ganz erheblich. Die folgenden IPOs könnten in diesem Jahr noch für Schlagzeilen sorgen.

1. Robinhood

Die Trading-App Robinhood war spätestens seit dem vergangenen Jahr ein Dauergast in den Schlagzeilen der Börsennachrichten. Der hochgradig erfolgreiche Neo-Broker entwickelte sich zur beliebtesten Plattform für eine neue Generation junger und spekulationsfreudiger Anleger. Diese hatten die günstigen Kurse unmittelbar nach dem Crash genutzt, um ihre Chance an der Börse zu nutzen.

Seitdem hat sich Robinhood zum Synonym für wilde Spekulationen und explosive Aktienhypes entwickelt. Ihren Höhepunkt fand diese Entwicklung vorläufig im Januar, als zahlreiche Privatanleger sich über soziale Medien zusammenschlossen, um den Kurs der Gamestop-Aktie (ISIN: US36467W1099) in die Höhe zu treiben.

Robinhood hatte bereits seit Längerem einen Gang ans Parkett geplant. Derzeit verhandelt Robinhood mit anderen Geldgebern, um noch vor dem Börsengang später im Jahr zusätzliches Kapital einzusammeln. Die für den IPO erforderlichen Unterlagen hat Robinhood der zuständigen SEC jedoch bereits vertraulich zukommen lassen.

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Angesichts der irren Hypes und Spekulationen, zu denen die eigene Nutzerschaft von Robinhood neigt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Aktie selbst nach dem Börsengang schnell ebenfalls im Zentrum eines Hypes stehen wird. Der Robinhood-IPO hat das Zeug, eine der spektakulärsten Börsengeschichten dieses Jahres zu werden.

2. Klarna

Der Börsengang von Europas größtem Einhorn ist bereits seit Längerem eine Gewissheit. Das genau Datum steht bisher jedoch noch nicht fest. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass der Gang aufs Parkett erst im kommenden Jahr erfolgen könnte. Es eilt nicht, da der Zahlungsdienstleister erst diesen Februar wieder über 1 Milliarde Dollar im Rahmen einer Finanzierungsrunde einnehmen konnte. Im Rahmen dieser neuen Runde stieg die Bewertung von Klarna auf über 26 Milliarden Euro.

Nach wie vor ist nicht klar, welche Methode Klarna bei seinem Börsengang wählen wird. Gründer und CEO Sebastian Siemiatkowski scheint derzeit eher ein Direct Listing gegenüber einem klassischen IPO zu bevorzugen. Die Vorteile eines solchen Direct Public Offering (DPO) sind die geringeren Kosten und der reduzierte Aufwand.

Unabhängig davon, wie genau Klarnas Gang aufs Parkett aussehen wird, dürfte es sich hierbei wohl um eine der aufregendsten europäischen Börsengänge seit Langem handeln.

3. Stripe

Laut Experten ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Bezahlplattform Stripe noch in diesem Jahr an die Börse gehen wird, vergleichsweise hoch. Es dürfte sich ohne Frage um einen der wichtigsten Börsengänge des Jahres handeln.

Derzeit wird Stripe mit rund 95 Milliarden Dollar gehandelt. Zum Vergleich: Facebook wurde 2012 zur Zeit seines Börsengangs mit rund 80 Milliarden Dollar bewertet. Das Anlegerinteresse an einer potenziellen Stripe-Aktie ist riesig. Stripe gehörte zu den großen Profiteuren der Corona-Pandemie. Das durch den künftigen Börsengang eingenommene Geld will man nutzen, um in andere Länder zu expandieren.

4. Chime

Die Smartphone-App Chime bietet Bankdienstleistungen an und richtet sich dabei gezielt an ein jüngeres und technikaffines Publikum. Derzeit gehört Chime zu den am schnellsten wachsenden Fintechs der USA. Dementsprechend stark fiebern Anleger bereits seit Längerem einem Börsengang entgegen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte dieser gegen Ende 2021 erfolgen. Derzeit weist das Unternehmen eine Bewertung von rund 14,5 Milliarden Dollar auf. Diese könnte sich jedoch bis zum IPO noch verdoppeln.

5. Ant Group

Das chinesische Fintech Ant Group hatte bereits im vergangenen Jahr für reichlich Wirbel gesorgt. Im November scheiterte ein geplanter Börsengang auf den letzten Metern. Als möglicher Grund hierfür gaben die chinesischen Behörden kartellrechtliche Bedenken an. Möglicherweise spielten jedoch auch die gegenüber der chinesischen Regierung kritischen Töne von Ant-Gründer und Alibaba-Chef Jack Ma eine entscheidende Rolle.

Berichten zu Folge scheint der Börsengang jedoch nur aufgeschoben zu sein. Aktuell arbeitet das Unternehmen daran, sich fit für einen IPO zu machen. Hierfür wird das Unternehmen einige Auflagen der zuständigen Behörden erfüllen müssen, welche sich etwas schmälernd auf das weitere Geschäft auswirken könnten.

Inwiefern sich dies negativ auf die Bewertung von Ant auswirken könnte, steht derzeit noch nicht fest. Im vergangenen Jahr hatte man vor dem geplanten Börsengang eine Bewertung von umgerechnet 239 Milliarden Euro angestrebt. Man wollte dabei mindestens 30 Milliarden Dollar allein durch den IPO einnehmen. Falls es Ant gelingen sollte, diesen Betrag annähernd zu realisieren, würde es sich um den größten Börsengang aller Zeiten handeln.

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