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Diese Börsengänge könnten 2021 große Wellen schlagen
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Während die Pandemie 2020 wie eine dunkle Wolke über der Weltwirtschaft hängt, wurden nicht wenige Börsengänge zurückgestellt. Für 2021 stehen jedoch wieder eine Reihe interessanter IPOs auf dem Plan. Diese Börsengänge dürften im kommenden Jahr besonders interessant werden.
1. Instacart

Mit Blick auf die Ereignisse in diesem Jahr hat sich die Entscheidung von Firmengründer Apoorva Mehta im Nachhinein als Glücksgriff erwiesen. Die Idee hinter seinem Start-up Instacart war recht simpel: Kunden können ihre Einkäufe über eine App in Auftrag geben. Anschließend erledigen unabhängige Einkäufer die Käufe und liefern die Produkte direkt an die Haustür. Spätestens im Zuge der Pandemie stieg die Nachfrage nach dem Service von Instacart erheblich an.

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Mittlerweile umfasst das Netzwerk von Instacart rund 30.000 Geschäfte in den USA und Kanada. Dem Unternehmen ist es bereits zuvor gelungen, rund 425 Millionen Dollar an Kapital einzunehmen. Seit Oktober ist bekannt, dass Instacart sich mit Banken berät, um einen Börsengang in der ersten Hälfte 2021 anzuvisieren. Aktuell wird das Unternehmen mit rund 17,7 Milliarden Dollar bewertet. Angesichts der regen Nachfrage könnte sich dieser Wert jedoch leicht noch weiter nach oben verschieben.

2. ThoughtSpot

ThoughtSpot entwickelt Analyse-Software für Unternehmen. Das 2012 gegründete Start-up zählt mittlerweile Konzerne wie Apple, Walmart und Fannie Mae zu seinen Kunden. Firmengründer Ajeet Singh gelang es bereits zuvor, mit dem Cloud-Dienstleister Nutanix ein milliardenschweres IT-Start-up ins Leben zu rufen.

In den Markt für Business-orientierte Analyseangebote war zuletzt eine Menge Bewegung gekommen. So hatte Salesforce erst 2019 Tableau für 15,7 Milliarden Dollar übernommen, während sich die Google-Mutter Alphabet Looker für 2,6 Milliarden Dollar gesichert hatte. Eine aktuelle Bewertung von ThoughtSpot ist schwer. Zieht man die letzte Finanzierungsrunde heran, dürfte jedoch ein Wert von rund 2 Milliarden Dollar gerechtfertigt sein.
3. UIPath

Ursprünglich wurde UiPath bereits 2005 gegründet. Lange Zeit verlief das Geschäft eher schleppend, bis Firmengründer Daniel Dines den Namen seines Unternehmens in UiPath änderte. Mit der Namensänderung ging eine Schwerpunktverschiebung hin zur Entwicklung robotergesteuerter Prozessautomatisierung einher. Dabei werden monotone Arbeitsabläufe von Bots erledigt. Die Entscheidung sollte sich als richtig erweisen und UiPath erlebte in den folgenden Jahren ein rapides Wachstum.

Auch UiPath konnte von den Entwicklungen rund um die Corona-Krise profitieren. Mithilfe der von ihm angebotenen Automatisierungslösungen konnten zahlreiche Kunden die infolge der Pandemie notwendig gewordenen digitalen Transformationsprozesse leichter bewältigen. Laut Reuters befindet sich UiPath aktuell in Gesprächen mit diversen Wall Street Banken, um einen IPO im kommenden Jahr zu realisieren. Anvisiert wird eine Bewertung von rund 15 Milliarden Dollar.

4. Robinhood

Die Trading-App Robinhood gehört sicherlich zu den größten Profiteuren der aktuellen Entwicklungen. Allein in diesem Jahr stieg die Zahl der Nutzer um rund 3 Millionen. Vor allem viele junge Menschen nutzten die Zeit nach dem Crash, um sich erstmals an der Wertpapieranlage zu versuchen. Für viele war Robinhood dabei die Plattform der Wahl. Der enorme Erfolg des Online-Brokers rief auch einige Kritiker auf den Plan, welche sich an der teilweisen Gamifizierung des Handels störten. Der Beliebtheit von Robinhood tat dies bisher jedoch keinen Abbruch.

Gerüchte um eine Expansion nach Europa haben sich bisher nicht bewahrheitet. Sehr viel wahrscheinlicher scheint nun jedoch ein Börsengang im kommenden Jahr. Angesichts der aktuellen Situation dürfte ein IPO definitiv für große Wellen am Markt sorgen. Analysten gehen daher davon aus, dass dies bereits 2021 geschehen könnte. Aufgrund des enormen Hypes rund um Robinhood fällt eine konkrete Bewertung auch hier eher schwer. Es könnte sich jedoch sehr wohl um einen der größten Börsengänge in 2021 handeln.
5. Bumble

Bumble vereint im Prinzip drei unterschiedliche Social-Media-Erlebnisse in sich. Zum einen bietet es eine Tinder nachempfundene Dating-App. Anders als beim Konkurrenten müssen hier jedoch Frauen grundsätzlich den ersten Kontakt aufnehmen. Daneben bietet Bumble einen sogenannten BFF-Modus, bei welchem Menschen explizit nach neuen Freunden suchen können. Zu guter Letzt verfügt der Dienst mit Bumble Bizz über ein Networking-System ähnlich wie LinkedIn.

Bumble erfreut sich u. a. deshalb einer großen Beliebtheit, weil es dank seiner einfachen Nutzeroberfläche eine leicht verständliche Bedienung ermöglicht. Zudem erlaubt es die Kontaktaufnahme, ohne selbst sofort persönliche Informationen öffentlich machen zu müssen. Aktuell belaufen sich die Nutzerzahlen von Bumle auf rund 100 Millionen. Das Unternehmen möchte sein Momentum laut Bloomberg für einen Börsengang im Frühjahr 2021 nutzen. Die geschätzte Bewertung beläuft sich dabei auf 6 bis 8 Milliarden Dollar.

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6. Stripe

Mit dem rapide wachsenden Umsatz im E-Commerce gewinnen auch digitale Bezahldienste immer mehr an Bedeutung. Auch wenn sich die Lage 2021 wieder normalisieren sollte, dürfte diese Entwicklung von Dauer sein. Einer der Profiteure hiervon ist Stripe. Der Online-Bezahldienst bietet seine Dienstleistungen mittlerweile in 25 Ländern an. Dabei setzt er auf ein selbstlernendes Betrugs-Präventions-System, welches seinen Kunden stets ein besonders hohes Maß an Sicherheit bietet.

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2019 bezeichnete Forbes Stripe als das größte Fintech der Vereinigten Staaten. Als Bewertung standen damals 22,5 Milliarden Dollar im Raum. Mit dem Ausbruch der Pandemie ist die Nachfrage nach den Diensten von Stripe seitdem jedoch nochmals deutlich angestiegen. Aktuell erscheint daher laut Analystenmeinung eine Bewertung von 36 Milliarden Dollar realistischer. Noch im vergangenen Jahr erteilte das Unternehmen einem schnellen Börsengang eine Absage. Mittlerweile könnte sich die Situation jedoch geändert haben. Im Gegensatz zu den anderen hier genannten Börsengängen steht hinter einer IPO von Stripe im kommenden Jahr jedoch bis auf Weiteres noch ein Fragezeichen.
7. Nextdoor

Nextdoor wurde 2008 als Social-Media-Dienst mit einem expliziten Fokus auf die jeweils eigene Nachbarschaft ins Leben gerufen. Es erlaubt seinen Nutzern u. a. nachbarschaftliche Events zu organisieren und Dinge auf seiner Plattform zu verkaufen. Mittlerweile ist der Dienst in elf Ländern verfügbar und deckt ungefähr ein Viertel der USA ab. Während der Pandemie erwies sich Nextdoor oft besonders nützlich beim Organisieren nachbarschaftlicher Hilfen.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Social-Media-Dienst seine wachsende Popularität 2021 nutzen wird, um beim Gang an die Börse frisches Kapital einzusammeln. Aktuell gehen Analysten dabei von einer Bewertung im Bereich von 4 oder 5 Milliarden Dollar aus.

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