Diese Unternehmen könnten ihre Dividende 2021 signifikant erhöhen

In Krisenzeiten sind Dividendenaktien ein beliebter Hafen für Anleger. Zwar sahen sich durch die Corona-Krise auch viele eigentlich sichere Dividendenausschütter veranlasst, ihre Dividende zu kürzen. Einige Unternehmen konnten der Pandemie jedoch trotzen und auch weiterhin ausschütten. Mit Blick auf das kommende Jahr können sich Anleger vermutlich abermals auf steigende Dividenden freuen. Es lohnt sich daher, einen Blick auf Unternehmensaktien zu werfen, bei denen 2021 sogar eine signifikante Erhöhung der Dividende möglich erscheint.
Die hier genannten Unternehmen haben sich bereits in der Vergangenheit durch regelmäßige Dividendenerhöhungen in teils erheblichem Umfang hervorgetan. Selbstverständlich garantiert ein Wachstum der Dividende in der Vergangenheit nicht, dass die Ausschüttungen auch im kommenden Jahr erhöht werden. Allerdings ist ein anhaltendes Wachstum innerhalb einer Krise durchaus ein guter Indikator für 2021. Letzten Endes kommt es natürlich immer auch auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung und die jeweilige Marktposition des Unternehmens an.

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1. Moody’s Corporation
(US6153691059)

Die Ratingagentur Moody’s dürfte den meisten Anlegern ein Begriff sein. Auch Dividendenjäger sollten das Papier des Unternehmens für das kommende Jahr auf dem Schirm haben. Moody’s hat seine Dividende über die vergangenen zehn Jahre kontinuierlich von 0,105 Dollar auf 0,56 Dollar je Aktie in 2020 erhöht. Gleichzeitig gibt es weiterhin viel Raum für zukünftige Erhöhungen. 2021 übernimmt mit Robert Fauber ein neuer CEO das Ruder. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass er mit einer abermaligen, aggressiven Erhöhung der Dividende eine Duftmarke setzten wird.

2. Broadcom
(US11135F1012)

Der Halbleiterhersteller aus Kalifornien war ursprünglich Teil des Halbleiter-Produktbereichs von Hewlett-Packard. Das Unternehmen zählt zu den Gewinnern der fortschreitenden Digitalisierung. Im Falle von Broadcom wirkte sich in der Vergangenheit besonders die große Nachfrage nach Smartphones und anderer Telekommunikationsausrüstung positiv auf die Umsätze aus. Dementsprechend dürfte Broadcom auch zu den Profiteuren der bevorstehenden Upgrade-Welle aufgrund des neuen 5G-Standards gehören. In den vergangenen fünf Jahren hat das Unternehmen seine Dividende insgesamt um unglaubliche 639 Prozent erhöht. Die Aussichten auf einen kräftigen Anstieg im nächsten Jahr sind hier also durchaus erheblich.
3. Intesa Sanpaolo
(IT0000072618)

Die Intesa Sanpaolo ist die größte Bank Italiens. Momentan ist sie damit beschäftigt, die UBI Bianca zu übernehmen. Das Geldhaus hat die Krise bisher deutlich besser überstanden als ein Großteil der europäischen Konkurrenz. Im Frühjahr hatte die EZB die europäischen Banken zu einem Verzicht der Ausschüttungen aufgefordert. Im kommenden Jahr soll fallweise entschieden werden, ob eine Dividende ausgeschüttet wird oder nicht. Aufgrund ihrer guten Ergebnisse dürfte die Intesa Sanpaolo jedoch relativ sicher an ihre Aktionäre ausschütten.

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Tatsächlich könnten sich Aktionäre der italienischen Bank 2021 womöglich über einen waren Geldregen freuen. Das Geldhaus hat nämlich angekündigt, die ausgefallene Dividende im kommenden Jahr zusätzlich noch nachzuholen. Hierdurch könnte eine Dividendenrendite im zweistelligen Bereich möglich sein.

4. NextEra Energy
(US65339F1012)

Versorger gelten traditionell als zuverlässige Dividendentitel. Auch bei NextERa sind die Dividenden in der Vergangenheit gleichauf mit den Gewinnen gewachsen. So wuchs die jährliche Dividende zwischen 2004 und 2019 durchschnittlich um 9,4 Prozent. Ganz besonders interessant für Dividendenjäger dürfte in diesem Fall jedoch sein, dass NextEra über ein erhebliches Wachstumspotenzial im Bereich der erneuerbaren Energien verfügt. Bereits jetzt ist das Unternehmen der größte Produzent von Strom aus Windkraft und Solaranlagen weltweit. Derzeit ist ein weiterer massiver Ausbau dieser beiden Sparten geplant. Auch im kommenden Jahr dürften Anleger daher mit einer saftigen Dividende rechnen.

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5. AbbVie
(US00287Y1091)

Das Pharmaunternehmen AbbVie wurde 2013 aus Abbott Laboratories ausgegliedert. In den folgenden Jahren setzte AbbVie die Tradition seines Mutterkonzerns fort und verwöhnte seine Aktionäre mit einer kräftigen jährlichen Dividendenerhöhung. In den vergangenen fünf Jahren erhöhte das Unternehmen seine Ausschüttungen dabei im Durchschnitt um 20 Prozent. Aktuell beläuft sich die Dividenden-Rendite auf 6,4 Prozent. AbbVie hat bereits angekündigt, seine Dividende 2021 um weitere 10,2 Prozent zu erhöhen.
6. Abbott Laboratories
(US0028241000)

Selbstverständlich darf in dieser Auflistung auch Abbott Laboratories nicht fehlen. Seit nunmehr 48 Jahren hat der Pharma- und Medizintechnikkonzern nun bereits seine jährliche Dividende erhöht. Man braucht keine Glaskugel, um zu wissen, dass dies auch 2021 wieder der Fall sein wird. Besonders vorteilhaft dürfte sich dabei auswirken, dass Abbott nicht nur bei seinen stark nachgefragten Covid-19-Testkits, sondern auch in diversen anderen Sparten zuletzt kräftig zulegen konnte. Kürzlich hatte die Unternehmensführung ihre Ziele daher angehoben. Über die letzten fünf Jahre erhöhte Abbott seine Dividende um 13 Prozent. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird 2021 mindestens an diesen Trend anschließen.

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7. Mutares
(DE000A2NB650)

Der Münchner Private-Equity-Investor Mutares hat im Laufe des Jahres bereits neun Zukäufe getätigt. Gleichzeitig konnte das Unternehmen erst gerade eben einen Käufer für seine kürzlich erworbene Beteiligung an Nexive finden. Zwar ist über die genauen finanziellen Details des Deals noch nichts bekannt. Der Verkauf, welcher Anfang 2021 erfolgen könnte, dürfte sich jedoch nach Analystenschätzungen positiv auf die zu erwartende Dividende im kommenden Jahr auswirken. Aktuell beläuft sich diese auf 1,10 Euro je Aktie. Laut Schätzungen ist 2021 ein Anstieg auf 1,40 Euro möglich, was einer Dividendenrendite von fast 10 Prozent entsprechen würde.
8. Waste Connections
(CA94106B1013)

Das Entsorgungsunternehmen Waste Connections ist in einer relativ krisensicheren Branche tätig. Dies erlaubt es den Kanadiern, zuverlässig Dividenden an ihre Aktionäre auszuschütten. Zudem hat sich die Unternehmensführung vorgenommen, die Ausschüttungen kontinuierlich zu erhöhen. Die jüngste derartige Erhöhung erfolgte erst letzten Oktober um 15,9 Prozent. Damit ist 2020 nun das neunte Jahr in Folge, in welchem Waste Connections seine Dividende erhöht hat. Auf die vergangenen Jahre betrachtet schneidet das Unternehmen damit deutlich besser ab als seine Konkurrenten in der Entsorgungsbranche. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs aufgrund des Lockdowns sind die Unternehmenszahlen jedoch auch weiterhin sehr gut, sodass der zehnten Dividendenerhöhung im nächsten Jahr nichts im Weg zu stehen scheint.

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