Dividendenperlen aus der zweiten Reihe – Langweilige Geschäftsmodelle, zuverlässige Rendite

Viele Anleger haben an der Börse das Ziel, mit möglichst wenig Aufwand möglichst schnell reich zu werden. Kein Wunder, dass so ein Hype den nächsten jagt. Das Problem dabei: Die wirklich dicken Renditen der Hype-Aktien streichen nur wenige glückliche Anleger ein.
Meist ist der Hype schnell wieder vorbei. Oder er präsentiert sich als wilde Achterbahnfahrt, für den viele Anleger einfach nicht die Nerven haben, mit Verlusten viel zu früh die Notbremse ziehen und so die eigentliche Rendite verpassen.

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Große Gewinne gibt es langfristig aber nicht nur mit Glück und Hype-Aktien. Wer auf langweilige Geschäftsmodelle und stabile Unternehmen aus der zweiten Reihe setzt, steht langfristig häufig deutlich besser dar – und schont sogar sein Nervenkostüm.

Warum langweilige Aktien meist die bessere Rendite bringen

Du hast Tesla, BioNTech, GameStop und Co. im Depot? Du checkst täglich die Kurse, um ja rechtzeitig vor einem Ausreißer nach unten verkaufen zu können? Dann geht es dir wie vielen anderen Privatanlegern, die ihre Nerven und ihr Kapital aufs Spiel setzen. Das Problem bei Hype-Aktien ist nicht, dass es sich um schlechte Unternehmen handelt.

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Erinnere dich einmal an die Vergangenheit von Amazon oder Google. Allerdings sorgt das große Interesse für Übertreibungen in die eine oder andere Richtung. Immerhin zahlst du für manche Hype-Aktie mehr als das 100-Fache des erwarteten Gewinns. Aktien, für die sich kaum jemand interessiert, sind deutlich attraktiver bewertet und liefern dir dennoch eine stabile Rendite.

Natürlich darfst du kein Kursfeuerwerk erwarten. Aber zusammen mit der vergleichsweise stabilen Dividendenrendite sind die „Langweiler“ aus der zweiten Reihe langfristig eine echte Bank. Vor allem dann, wenn du die Dividendenerträge wiederum in Dividendenperlen investierst. So nutzt du den Zinseszins-Effekt optimal aus.
7 Top-Langweiler mit Top-Rendite

1. Mayr-Melnhof Karton

In der Corona-Pandemie hat die Shopping-Laune der Menschen nicht wirklich nachgelassen. Vielmehr hat sie sich noch dynamischer in den Online-Bereich verlagert. Das Ergebnis sind sprudelnde Umsätze bei Amazon und tausenden kleinen Händlern. Der heimliche Gewinner sind jedoch Unternehmen wie Mayr-Melnhof Karton, die für den nicht enden wollenden Nachschub an Verpackungsmaterial sorgen. Seit dem Corona-Crash hat sich die Aktie der Österreicher längst erholt und notiert mittlerweile 20 Prozent über dem damaligen Allzeithoch. Der Lohn für die Langeweile im Depot: Eine Dividende von 3,70 Euro (aktuell 2,3 Prozent) – Tendenz steigend.

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2. Scales

Kartonage ist langweilig? Wie wäre es dann mit Äpfeln? Genau diesem Geschäft gehen die Neuseeländer der Scales Corp. Nach. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1897 zurück Seither hat Scales sozusagen nichts anderes getan, als Äpfel anzubauen und zunehmend in die ganze Welt zu verschiffen. Ganzschön langweilig, oder? Ganz und gar nicht langweilig ist die Dividendenrendite von derzeit rund 4,25 Prozent. Die Tendenz: auch hier ist sie steigend.
3. Deutsche Post

Ein weiterer Gewinner des Online-Booms ist die Deutsche Post. Auch wenn das Briefgeschäft mittlerweile einknickt, explodiert der Paket- und Logistiksektor. Was aber nur wenige Investoren bei einem so den Geschäftsmodell ahnen: Die Dividende hat es nicht nur in absoluten Zahlen in sich, sondern steigt seit Jahren. Waren es 2018 noch 1,18 Euro pro Aktie, sind es 2021 bereits 1,41 Euro. Das entspricht beim aktuellen Kurs 3,35 Prozent. Zudem ist die Dividende steuerfrei. Der Haken: Verkaufst du die Aktie, will der Staat rückwirkend seinen Anteil haben. Die beste Option also: niemals verkaufen, solange die Zahlen stimmen.

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4. Coca-Cola

Zugegeben, Coca-Cola ist ein waschechtes Börsen-Dickschiff. Gerade in den letzten Jahren ist der Klassiker unter den Dividendenaktien gegenüber den Tech-Stars, Biotech-Unternehmen und diversen Wasserstoff-Aktien in der Gunst der Investoren ins zweite Glied gerückt. Zu Unrecht, denn seit nun 58 Jahren erhöht das Unternehmen stetig seine Dividende – selbst im Corona-Jahr 2020. Aktuell liegt die Dividende bei 1,68 Euro pro Aktie bzw. 3,39 Prozent. Auch für das nächste Jahr erwarten die Analysten abermals eine Dividendensteigerung beim US-Dividendenaristokraten.
5. AbbVie

Das Unternehmen AbbVie dürften nur die wenigsten Anleger wirklich kennen. Dabei ist AbbVie unter Dividenden-Kennern kein Unbekannter. Schon seit 48 Jahren in Folge hat das Pharmaunternehmen seine Ausschüttung erhöht. Das Unternehmen ist insbesondere für seine Präparate für Frauengesundheit sowie gegen Immun-, Nerven- und Nierenerkrankungen bekannt. Erst im Oktober hat der Konzern eine weitere Dividendenerhöhung im Rahmen von 10,3 Prozent angekündigt. Derzeit locken 4,95 Prozent. Und das bei einem sagenhaften KGV von 8,42.
6. Walgreens Boots Alliance

Vitaminpillen, Grippemedikamente, Wattestäbchen, Spültücher – was könnte langweiliger sein. Was beim Einkauf kaum einen vom Hocker reißt, sorgt bei Anlegern für klingelnde Kassen auf dem Verrechnungskonto. Walgreens Boots Alliance Inc. gehört nämlich mit seinen über 20.000 Filialen zu den weltweit größten Einzelhandelskonzernen der Drogeriebranche. Anleger dürfen sich bei einem KGV von 10,52 aktuell über eine Dividendenrendite von 3,79 Prozent freuen. Alles andere als eine bittere Pille, oder?
7. Aflac

Wer beschäftigt sich schon gern mit seiner Lebens- oder Krankenversicherung? Richtig, niemand! Mit der American Family Life Assurance Company (kurz: Aflac) solltest du dich als Anleger umso mehr beschäftigen. Der im Jahr 1955 gegründete US-Versicherer gehört im S&P 500 zwar zu den kleinen Lichtern, trumpft in Sachen Dividende jedoch ganz groß auf. Das gilt vor allem in Hinblick auf die Dividendenstabilität. Selbst im für Versicherer schwierigen Jahr 2011 erhöhte das Unternehmen seine Dividende – damals zum 30. Mal infolge. Derzeit locken 2,85 Prozent bei einem KGV von 9,50. Auch bei Aflac erwarten Analysten in den kommenden Jahren eine Fortführung des Dividendenkurses.

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