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Elektromobilität: Mit diesen ETFs in den Zukunftstrend investieren
Elektromobilität: Mit diesen ETFs in den Zukunftstrend investieren

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Profi Investor

Es herrscht mittlerweile weitgehend Einigkeit darüber, dass sich Verkehr und Mobilität in den kommenden Jahren stark wandeln werden. Der Weg führt weg von traditionellen Verbrennungsantrieben und hin zu Elektromotoren. Damit einher gehen jedoch zahlreiche weitere Entwicklungen in den Bereichen Batterietechnik, Hardware und Software sowie der Halbleiterherstellung. Der technologische Wandel birgt sowohl für die etablierten Größen auf dem Automarkt wie auch die innovativen Neuankömmlinge Chancen und Risiken zugleich. Es stellt sich daher die Frage: Wie können Anleger am besten davon profitieren?
Anspruch und Wirklichkeit

Am 3. Mai 2010 verkündeten die Bundesregierung und die Vertreter der deutschen Industrie im Rahmen der Einrichtung der nationalen Plattform für Elektromobilität, dass Deutschland in Zukunft Leitanbieter und Leitmarkt zugleich für Elektromobilität werden solle. Das ehrgeizige Ziel war es, bis 2020 mindestens eine Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen. Zu diesem Zweck erklärten alle Beteiligten, gemeinsam an einem Strang ziehen zu wollen.

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Ein Blick auf die entsprechende Statistik im Jahr 2020 verrät, dass Anleger jede noch so hochtrabende Versprechung mit einer gehörigen Prise Salz nehmen sollten. Die ambitionierte Zahl von einer Millionen Fahrzeugen wurde meilenweit verfehlt. Im März dieses Jahres waren gerade einmal 136617 Elektrofahrzeuge (Quelle: Statista) auf den deutschen Straßen unterwegs. Es ist jedoch nicht alles schlecht. Die Zahl der Neuzulassungen hat zuletzt gehörig an Fahrt aufgenommen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) vermeldete zuletzt, dass die Zahl der Neuzulassungen im Februar um rund 76 % gegenüber dem Vorjahresmonat zugelegt habe.

Trotz sinkender Neuzulassungen: Elektromobilität gehört die Zukunft

Richtet man den Blick auf den weltweiten Automarkt als Ganzes, zeichnet sich ein gemischtes Bild. Zwar ist die Zahl der Elektroautos laut dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gerade erst auf einen neuen Höchststand von rund acht Millionen Fahrzeugen geklettert. Die globalen Wachstumsraten seien jedoch von 74 % im Jahr 2018 auf gerade einmal 4 % im Jahr 2019 regelrecht eingebrochen. Als Grund hierfür sieht das ZSW hauptsächlich die gedrosselte finanzielle Förderung in den beiden größten Wachstumsmärkten USA und China.

Auch auf den Straßen in Deutschland prägen E-Autos mittlerweile das Stadtbild.

Langfristig gesehen rechnen Experten jedoch nicht mit einer Trendumkehr. Es herrscht weitestgehend Einigkeit darüber, dass Elektroantriebe eine der Schlüsseltechnologien für die Mobilität von Morgen sind.

Bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen geben zurzeit weiterhin ausländische Unternehmen den Ton an. Der US Elektroautobauer Tesla konnte seine Spitzenposition mit weltweit 875000 verkauften Fahrzeugen abermals behaupten. Dahinter folgen mit BYD und BAIC zwei chinesische Hersteller. BMW und VW landeten im vergangenen Jahr lediglich an fünfter und sechster Stelle.

Können die etablierten Player nachlegen?

Weil sich die deutschen Autohersteller lange Zeit damit schwertaten, auf den Zug Elektromobilität aufzuspringen, waren bereits Befürchtungen laut geworden, Deutschland könne seine führende Stellung bei der Entwicklung und Herstellung von Fahrzeugen einbüßen. Angesichts der Bedeutung der Automobilindustrie für den Industriestandort Deutschland wäre dies in der Tat eine besorgniserregende Entwicklung. Zusätzlich angefacht wurden diese Befürchtungen durch das ambitionierte Vorpreschen innovativer, neuer Unternehmen wie z. B. Tesla.

Seit einiger Zeit scheinen sich die deutschen Autogiganten jedoch der wachsenden Gefahr für ihr Geschäftsmodell bewusst geworden zu sein. Der vom Dieselskandal gebeutelte VW-Konzern verkündete unlängst eine umfassende E-Offensive. Ziel sei es, nicht nur auf dem deutschen Markt eine vorherrschende Stellung bei den Elektrofahrzeugen auszubauen. Auch in den wichtigen Auslandsmärkten wie den USA oder China will man kurzfristig mit neuen E-Modellen punkten. Zu diesem Zweck verkündeten die Wolfsburger unlängst, zwischen 2020 und 2024 60 Milliarden Euro in die Entwicklung klimafreundlicher Antriebe sowie die Digitalisierung investieren zu wollen. Laut Expertenmeinungen dürfte es in Nordamerika jedoch rund 10 Jahre dauern, bis VW zu den Platzhirschen Toyota, Ford oder General Motors aufgeholt hat.

Auch Daimler und BMW haben in Sachen Elektromobilität einen Gang höher geschaltet. Dies schlägt sich zumindest auf dem deutschen Markt bereits in größerem Umfang nieder. Acht der zehn derzeit meistzugelassenen Elektrofahrzeuge stammen laut VDA von deutschen Herstellern. Ausgerechnet die Spitzenposition hält derzeit mit dem Renault Zoe jedoch ein Konkurrenzmodell inne. Weltweit hat weiterhin Tesla mit seinem Model 3 die Nase vorn.

Neue Technologien mischen den Markt auf

Der fortschreitende Trend hin zur Elektromobilität bringt jedoch auch abseits der großen Autohersteller tief greifende Umwälzungen mit sich. Diese betreffen in hohem Maße auch die Zuliefererbranche. An der Herstellung moderner Fahrzeuge sind zahlreiche Zulieferer beteiligt, welche sich jeweils auf bestimmte Komponenten im Fahrzeug spezialisiert haben. Hier stellen Elektrofahrzeuge jedoch teils deutlich andere Anforderungen als herkömmliche Autos.

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Dies ist keinesfalls nur auf die Komponenten für den Bau des Elektromotors beschränkt. Auch grundlegende Funktionen wie Heizung, Kühlung und Klimatisierung müssen völlig neu überdacht werden. So erfordert die Batterie eines jeden Fahrzeugs eine leistungsfähige Kühlung. Unterlaufen hierbei Fehler, drohen eine Überhitzung und schlimmstenfalls sogar eine Explosion. Auch die herkömmlichen Heizkonzepte können nicht einfach von den Benzinern übernommen werden. Die üblichen Wärmetauscher müssen stattdessen durch sogenannte Latentwärmespeicher ersetzt werden, welche ihre Temperatur dosiert abgeben können.

Zu den großen Gewinnern könnten derweil Halbleiterhersteller gehören. Die Umwandlung des Gleichstroms aus der Batterie in Wechselstrom für den Antriebsmotor benötigt beispielsweise moderne Halbleiter. Ferner ist der Wandel hin zur Elektromobilität keineswegs die einzige Entwicklung auf dem Automarkt. Die zunehmende Digitalisierung sowie die wachsende Bedeutung des autonomen Fahrens werden dafür sorgen, dass Software- und Hardwarehersteller eine noch größere Rolle bei der Herstellung und Entwicklung neuer Fahrzeuge einnehmen werden.

Hierin liegt ein enormes Potenzial für Disruptionen und neue Allianzen in der Fahrzeugindustrie. Zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen IT, Sensorik, Netzwerktechnik, usw., welche bisher wenige bis gar keine Berührungspunkte mit der Mobilitätsbranche gehabt haben, könnten sich in Zukunft zu wichtigen Partnern oder Konkurrenten entwickeln.

Traditionelle Automobilfonds verlieren den Fokus

Dies stellt Anleger, die von den wachsenden Megatrends E-Mobilität, Digitalisierung und Automatisierung in der Automobilbranche profitieren möchten, vor Herausforderungen. Traditionelle Indexfonds wie der iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts ETF zeichnen sich durch eine starke Fokussierung auf die bisherigen Branchenriesen aus. Viele zukünftige Gewinner werden darin jedoch nicht berücksichtigt. Zudem klammert der Fokus auf europäische Hersteller zahlreiche ausländische Zulieferer und Technologieführer aus.

Hierdurch laufen Anleger Gefahr, im günstigsten Fall die Beteiligung an zukünftigen Gewinnern zu verpassen und schlimmstenfalls einige der großen Verlierer der heraufziehenden Entwicklung im Portfolio zu haben.

  • Name: iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF
  • ISIN: DE000A0Q4R28
  • Replikationsmethode: Physisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,46 %
  • Ertragsverwendung: Ausschüttend
  • Auflagedatum: 08.07.2002
  • Fondsgröße: 129 Mio. EUR
  • Handelbar bei u.a.: Trade Republic*, Smartbroker*, Consorsbank*

Breitgestreut anlegen mit dem iShares Electric Vehicles and Driving Technology ETF

Eine vielversprechende Alternative stellen hingegen zwei Indexfonds dar, welche speziell mit Blick auf die zukünftigen Entwicklungen in der Automobilbranche aufgelegt worden sind. Der iShares Electric Vehicles and Driving Technology ETF ist bestrebt, den STOXX Global Electric Vehicles & Driving Technology NET Index abzubilden. Unter den insgesamt 95 enthaltenen Positionen befinden sich dabei jene Unternehmen, welche besonders stark von den zukünftigen Trends hin zur Elektromobilität sowie der stärkeren Digitalisierung profitieren könnten.

Das Netz an Ladestationen für E-Autos wächst rasant.

Neben dem Branchenprimus Tesla sowie den großen deutschen und internationalen Automobilherstellern beinhaltet der Fonds eine Vielzahl an Industrie- und IT-Unternehmen, welche in den Bereichen Software, Hardware, Halbleiter, sowie Batterie- und Fahrzeugtechnik tätig sind. Unter den Positionen befinden sich zahlreiche bekannte Branchengrößen wie Intel, Samsung oder Qualcomm. Zusätzlich werden auch viele reine Zulieferer berücksichtigt, wodurch Anleger möglichst breitgestreut von den Entwicklungen innerhalb des Sektors profitieren können.

Der Schwerpunkt liegt dabei momentan stark auf den USA mit ca. 36 % sowie Japan mit rund 27 %. Deutsche Unternehmen kommen derzeit gerade einmal auf 7,39 %. Dies ist zum einen der Tatsache geschuldet, dass vor allem in den Bereichen Hardware, Software und Halbleiter zumeist Unternehmen aus Nordamerika und Fernost eine führende Rolle innehaben. Ob sich diese Gewichtung langfristig gesehen als Vor- oder Nachteil erweisen wird, lässt sich zur Zeit noch nicht mit Gewissheit sagen.

Experten sehen die deutsche Zuliefererbranche keineswegs als chancenlos im internationalen Wettstreit an. Laut Martin Haubensak, Berater bei der Unternehmensberatung Kearney, müssten die deutschen Zulieferer die verbliebene Zeit aber effektiver nutzen. Jedoch würde er selbst Unternehmen, welche mit den neuen Trends nicht mithalten können, nicht vollends abschreiben. Der technologische Wandel würde keineswegs alle Komponenten in herkömmlichen Autos überflüssig machen. Wer es schaffe, in diesen Bereichen in puncto Qualität und Kosten führend zu bleiben, werde auch weiterhin eine Schlüsselrolle spielen können.

  • Name: iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF
  • ISIN: IE00BGL86Z12
  • Replikationsmethode: Physisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,40 %
  • Ertragsverwendung: Thesaurierend
  • Auflagedatum: 20.02.2019
  • Fondsgröße: 59 Mio. EUR
  • Handelbar bei u.a.: Trade Republic*, comdirect*, Consorsbank*

Den Fokus auf Technologieführerschaft mit dem Xtrackers Future Mobility ETF

Eine alternative Anlagemöglichkeit bietet der Xtrackers Future Mobility ETF. Auch dieser Indexfonds enthält zahlreiche Unternehmen, welche von der Entwicklung hin zur E-Mobilität sowie dem autonomen Fahren profitieren könnten. Der besondere Fokus liegt hierbei jedoch vor allem auf Wissensvorsprung und Technologieführerschaft. Diese könnten sich in den kommenden Jahren als wichtige Faktoren im Rennen um die Marktführerschaft erweisen. Aus dem Grund spielt die derzeitige Marktkapitalisierung bei der Gewichtung der einzelnen Positionen keine Rolle. Stattdessen ist entscheidend wie aktiv die einzelnen Unternehmen in den jeweiligen Sub-Segmenten der Megatrends aktiv sind.

Für Anleger bietet sich hierdurch die Chance, langfristig eine besonders hohe Rendite zu erzielen, da theoretisch eine bessere Performance als bei, nach reiner Marktkapitalisierung gewichteten, Indizes möglich ist. Dies setzt jedoch gleichfalls voraus, dass die abgebildeten Unternehmen ihren technologischen Vorsprung auch in Zukunft verteidigen können. Erfahrungen haben gezeigt, dass das Schließen einer solchen Wissenslücke im Automobilbereich sowohl Zeit als auch eine große Menge an Investitionen kostet. Gleichfalls verfügen die traditionellen Branchengrößen nach wie vor über große Investitionsspielräume, sodass zumindest kleinere und mittlere Vorreiter in Sachen E-Mobilität mittel- und langfristig ihren Vorsprung einbüßen könnten.

Hinsichtlich seiner Diversifikation gibt der Indexfonds derweil eine zwiespältige Figur ab. Der gleichmäßige Fokus auf Technologieführer in den verschiedenen Sektoren sorgt für eine breite Streuung bei den enthaltenen Branchen. Bei der Länderaufteilung dominiert jedoch Japan mit rund 54 %. Wichtige Nationen wie Deutschland oder China werden hingegen kaum berücksichtigt. Kritisch ist zudem die sehr geringe Fondsgröße von lediglich 10 Mio. EUR. Allerdings handelt es sich auch noch um einen sehr jungen Fonds.

  • Name: Xtrackers Future Mobility UCITS ETF
  • ISIN: IE00BGV5VR99
  • Replikationsmethode: Physisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,35 %
  • Ertragsverwendung: Thesaurierend
  • Auflagedatum: 29.01.2019
  • Fondsgröße: 10 Mio. EUR
  • Handelbar bei u.a.: comdirect*, Consorsbank*, Smartbroker*

Schlüsseltechnologie Batterie

Neben den Elektromotoren selbst zählen Batterien zu der wichtigsten Schlüsselkomponente bei der Herstellung konkurrenzfähiger Elektrofahrzeuge. Dementsprechend laufen seit einigen Jahren verstärkte Bemühungen, den traditionellen Wissensvorsprung der asiatischen Hersteller aufzuholen. Jüngstes Beispiel hierfür ist die Gründung eines neuen Batterieforschungszentrums in Deutschland.

Zwar beinhalten auch die beiden obigen Mobilitäts-ETFs bereits zahlreiche führende Hersteller von Fahrzeugbatterien. Der L&G Battery Value-Chain ETF erlaubt es Anlegern jedoch, zusätzlich einen stärkeren Fokus auf dieses kritische Segment im Megatrend E-Mobilität zu legen. Hierdurch lassen sich Synergieeffekte zwischen den verschiedenen Zukunftsbranchen nutzen, zumal die steigende Nachfrage nach Batterien nicht nur von der Automobilbranche getragen wird.

Der Indexfonds zielt darauf ab, möglichst die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden. Bergbauunternehmen, welche strategische Ressourcen wie Lithium abbauen, finden ebenso Berücksichtigung wie diverse Chemieunternehmen, Elektronikhersteller und Fahrzeugzulieferer. Dies sorgt trotz der relativ geringen Anzahl enthaltener Positionen (29) für einen hohen Grad an Streuung.

  • Name: L&G Battery Value-Chain UCITS ETF
  • ISIN: IE00BF0M2Z96 / DE000A2H9VG9
  • Replikationsmethode: Physisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,49 %
  • Ertragsverwendung: Thesaurierend
  • Auflagedatum: 18.01.2018
  • Fondsgröße: 51 Mio. EUR
  • Handelbar bei u.a.: comdirect*, Consorsbank*, Smartbroker*

Der derzeitige Preisverfall von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge ist vermutlich gleichermaßen Ausdruck für eine fortschreitende technologische Entwicklung, welche den Preis pro Kilowattstunde reduziert, wie auch den stärker werdenden Wettbewerb zwischen den herkömmlichen Branchengrößen und einigen ambitionierten Neuankömmlingen.

Dies lässt sich durchaus auch auf dem deutschen Markt beobachten. Während sich nach Jahren intensiver Forschung und Aufholarbeit allmählich die ersten deutschen Batterie-Konsortien bilden, beginnen die asiatischen Platzhirsche zunehmend mit einer Produktion unmittelbar in Deutschland, um Transportkosten einzusparen. Große Hoffnungen setzen Experten hierzulande auf eine stärkere Fokussierung auf Industrie 4.0. Laut Einschätzung von Werner Tillmetz, Forscher am ZSW, könnten die deutschen Hersteller der asiatischen Konkurrenz hierdurch womöglich sogar den Rang ablaufen.

Ausblick

Es steht außer Frage, dass die Entwicklung hin zur Elektromobilität für Anleger und Industrie gleichermaßen sowohl Chancen als auch Risiken bereithält. Eine Reihe von thematischen Indexfonds erlaubt es Anlegern, fokussiert und dennoch breitgestreut in jene Branchensegmente zu investieren, welche am meisten von der Entwicklung profitieren könnten. Gleichfalls sind heftige Kämpfe zwischen den etablierten Playern und innovativen Herausforderern zu erwarten. Die Bruchlinien verlaufen dabei durchaus differenziert.

Während sich die deutschen Automobilgiganten beispielsweise bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen derzeit in der Defensive wiederfinden, könnten deutsche Batterie-Konsortien langfristig durchaus die asiatische Vormachtstellung infrage stellen. Welche Unternehmen letztlich als Sieger hervorgehen werden, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantworten. Mit einer Anlage in den ein oder anderen Indexfonds, können sich Anleger jedoch langfristig gesehen strategisch in einigen höchst zukunftsträchtigen Marktsegmenten positionieren.

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