Erst verkauften diese Brüder Pizza aus dem Van, jetzt sind sie Millionäre

Als James und Thom Elliot sich 2011 dazu entschieden, von nun an Pizza aus einem Van heraus zu verkaufen, hatten sie nicht wirklich einen Plan. Heute gehört ihnen die Pizza-Kette „Pizza Pilgrims“ mit 13 Filialen und sie sind beide Millionäre.
Im Jahr 2011 arbeitete James Elliot beim Fernsehen und sein Bruder Thom war im Marketingbereich tätig. Beide hatten Lust auf eine Veränderung, wussten jedoch nicht so genau, wie sie dies anstellen sollten. Die Brüder hatten in jungen Jahren ihren Eltern in deren Pub ausgeholfen. Daher kamen sie eines Tages bei einer Runde Bier auf die Idee, es einfach mal in der Gastronomie zu versuchen.

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Was ihnen dabei vorschwebte, war ein kleiner Van, von welchem aus sie Pizza als Streetfood verkaufen könnten. Die Streetfood-Szene in London ist äußerst ausgeprägt. Jedoch gab es zu jener Zeit niemanden, der Pizza direkt auf der Straße anbot. Die beiden Brüder glaubten, eine Marktlücke für sich entdeckt zu haben.

Mit dem Essens-Van auf Reisen

Angesichts ihres heutigen Erfolges scheint es bemerkenswert, dass die beiden nach eigener Aussage zum damaligen Zeitpunkt abgesehen von ihrer Idee mit dem Foodtruck nicht wirklich einen Plan hatten. Sie liehen sich 10.000 Pfund und reisten nach Italien, um dort nach einer Möglichkeit zu suchen, ihre Idee irgendwie umzusetzen.

Dort angekommen, kauften sie für umgerechnet 3.800 Euro einen Van, der sich leicht in einen Foodtruck umfunktionieren ließ. Im Anschluss begaben sich die beiden auf eine sechswöchige Reise, bei welcher sie an diversen Kochkursen teilnahmen und sich die Fähigkeit aneigneten, Pizza nach original italienischem Rezept zu backen. Am Ende ihrer Reise kehrten sie wieder nach London zurück, um das Gelernte in die Praxis umzusetzen.
Die Pizza von der Straße wird schnell zum Renner

Wieder zu Hause angekommen, rüsteten sie ihren Van mit einem Pizzaofen aus und parkten diesen im Londoner Stadtteil Soho. Bereits nach wenigen Tagen zog ihr Van eine beträchtliche Menge an Kunden an. Im darauffolgenden Sommer klapperten sie die verschiedenen Musikfestivals in London und Umgebung ab und verkauften Rekordmengen ihrer selbst gemachten Pizza.

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18 Monate später waren sie schließlich in der Lage, mithilfe eines Investors ihr erstes eigenes Geschäft zu eröffnen. Zu Beginn waren die Bedingungen für ihren Pizzaladen noch alles andere als optimal. Er besaß weder eine Klimaanlage noch einen begehbaren Kühlraum. Dem Besucherandrang tat dies jedoch keinen Abbruch.

James und Thom arbeiteten jeden Tag von früh morgens bis spät in die Nacht, um ihren ersten Laden zu einem Erfolg zu machen. Dabei übernahmen sie so viel von der Arbeit wie irgend möglich. Auch die Einrichtung und Dekoration wurde von ihnen selbst erledigt.
Die harte Arbeit sollte sich auszahlen. Rund zwei Jahre später waren sie in der Lage, ihren zweiten Laden zu eröffnen. In den folgenden Jahren wuchs ihre Pizzakette auf insgesamt 13 Läden. Dabei blieben sie ihrem ursprünglichen Vorsatz, echt italienische Pizza anzubieten, stets treu. Noch heute wird die Pizza den originalen Rezepten, welche sie auf ihrer Reise gelernt hatten, entsprechend gebacken. Selbst die Pizzabäcker ihrer Läden stammen allesamt aus Neapel.

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Der Lockdown brachte sie auf eine pfiffige Idee

Erst dieses Jahr konnte ihre Kette „Pizza Pilgrims“ den besten Wochenumsatz ihrer Geschichte schreiben. Kurz darauf ging allerdings gar nichts mehr. Der Ausbruch der Pandemie zwang sie dazu, alle ihre Läden zu schließen. Den beiden blieb nicht viel Zeit, um nach einer neuen Geschäftsidee zu suchen. Andernfalls hätten sie einen signifikanten Teil ihrer Mitarbeiter entlassen müssen.

Die beiden entschlossen sich daher kurzum, eine Idee, die bereits lange am Gären war, nun endlich schnellstmöglich in die Tat umzusetzen. Sie riefen daher kurzerhand die sogenannte „Pizza in the Post“ ins Leben. Dabei werden alle Zutaten, die man zum Backen einer ihrer Pizzen benötigt, zum jeweiligen Besteller nach Hause geliefert.

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Die ungewöhnliche Idee sollte sich als ein weiterer Volltreffer erweisen. Zahlreiche Kunden bestellten die „Pizza in the Post“ und Pizza Pilgrims konnte seine 250 Mitarbeiter weiterbeschäftigen. Tatsächlich kam die Idee so gut an, dass mittlerweile einige Rivalen beschlossen haben, das Konzept zu kopieren.

Der Zukunft sehen sie optimistisch entgegen

James und Thom können noch nicht absehen, wann sie ihr reguläres Geschäft wieder eröffnen können. Sie sind sich jedoch sicher, dass sie nach dem Ende der Pandemie wieder nahtlos an ihren vorherigen Erfolg werden anknüpfen können. Die beiden sind optimistisch, dass die Leute nach den vielen Monaten der Entbehrungen große Lust darauf haben werden, wieder auszugehen und Restaurants zu besuchen. In dem Fall dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Pizza Pilgrims wieder auf Expansionskurs gehen kann.

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