Impfstoff-Profiteure: Diese 10 Aktienunternehmen könnten kräftig mitverdienen

Die Corona-Krise prägte in diesem Jahr das weltweite Geschehen. Das Leben hat sich dank Covid-19 drastisch verändert. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie liegt in erfolgreichen Studien zu Impfstoffen begründet. Aufgrund der globalen Verbreitung der Krankheit werden viele Milliarden Impfstoff-Dosen benötigt. Verschiedene Unternehmen liefern sich ein Rennen um den Impfstoff und wollen mit der Corona-Lösung Geld verdienen.

Trotz zahlreicher Zusicherungen, faire Preise zu verlangen, scheint eins sicher: diverse Aktienunternehmen werden sich mit der Pandemie-Bekämpfung eine goldene Nase verdienen und vom Impfstoff finanziell profitieren. Im Folgenden gibt es eine Auswahl potenzieller Impfstoff-Profiteure, von denen manche mehr und manche weniger Erfolg haben werden.
Aktien-Idee 1: BioNTech (WKN: A2PSR2)

Das deutsche Biotechnologie-Unternehmen BioNTech mit Sitz in Mainz beschäftigt sich eigentlich mit der Behandlung von Krebs-Erkrankungen. Im Zuge der Corona-Pandemie haben die Forscher um CEO Ugur Sahin die Suche nach einem Impfstoff vorangetrieben. Kürzlich vermeldete BioNTech als eines der ersten Unternehmen einen Erfolg. In klinischen Studien wurde eine Wirksamkeit von über 90 % bestätigt, ohne dem Auftreten von schweren Nebenwirkungen. Der Impfstoff basiert auf innovativer mRNA-Technologie. Diverse Verträge zur Impfstoff-Lieferung wurden bereits abgeschlossen. Mit dem verdienten Kapital könnte sich das Unternehmen in Zukunft, verstärkt dem Kampf gegen schwere Krankheiten widmen.

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Aktien-Idee 2: CureVac (WKN: A2P71U)

Ein weiterer Impfstoff-Profiteur könnte das Tübinger Unternehmen CureVac sein. Dieses verfolgt den gleichen Ansatz wie BioNTech und setzt ebenfalls auf mRNA-Technologie. Im Jahr 2020 ging das Unternehmen an die Börse. Die Forscher beschäftigen sich aktuell intensiv mit der Suche nach einem Impfstoff. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend – noch dieses Jahr soll die entscheidende Phase-3-Studie starten.

Aktien-Idee 3: Pfizer (WKN: 852009)

Gemeinsam mit BioNTech machte sich der US-amerikanische Pharma-Gigant auf die Suche nach einem Impfstoff und wurde fündig. Die vertraglichen Vereinbarungen hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Pfizer und BioNTech sind zwar nicht offen zugänglich. Dennoch ist klar, dass beide Unternehmen an ihrem Impfstoff-Projekt kräftig verdienen werden.
Aktien-Idee 4: AstraZeneca (WKN: 886455)

Mit AstraZeneca ließ kürzlich ein weiteres Unternehmen verlauten, dass der entwickelte Impfstoff keine schweren Nebenwirkungen verursacht und wirksam ist. Im Vergleich zur Konkurrenz beläuft sich die Wirksamkeit zwar nur auf 70 % bei einer Dosis, dies ist jedoch nicht allein entscheidend. Schließlich kann der, in Zusammenarbeit mit der Elite-Universität Oxford, entwickelte Impfstoff bei gängigen Kühlschrank-Temperaturen gelagert werden. Somit ist es gut möglich, dass dem AstraZeneca-Impfstoff im Kampf gegen Corona entscheidende Bedeutung zukommt.

Aktien-Idee 5: Gerresheimer (WKN: A0LD6E)

Doch nicht nur die Entwicklung und Produktion der Impfstoffe ist ein lukratives Geschäftsfeld. Eine große Bedeutung kommt der Lagerung der Impfstoffe zu. Das deutsche Unternehmen Gerresheimer bietet Spezial-Flaschen, in denen sich Impfstoffe sicher lagern und transportieren lassen. In den verschiedenen Werken in Europa, USA und Mexiko lief die Produktion bereits an. Die Gerresheimer AG aus Düsseldorf scheint für die Impfstoff-Lagerung gewappnet.

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Aktien-Idee 6: va-Q-tec (WKN: 663668)

An die Aufbewahrung der Impfstoffe werden unterschiedliche Anforderungen gestellt. Bei einigen Covid-19-Impfstoffen ist die Lagerung bei hohen Minusgraden erforderlich. Folglich braucht es spezielle Vorrichtungen für eine ununterbrochene Kühlkette. Die Thermoboxen von va-Q-tec können Teil der Lösung sein. Die Verantwortlichen berichten von vollen Auftragsbüchern, um die temperatursensiblen Impfstoffe sicher zu lagern.

Aktien-Idee 7: Wacker Chemie (WKN: WCH888)

Nicht nur mit der Entwicklung eines Impfstoffs lässt sich Geld verdienen. Die meisten Unternehmen brauchen Unterstützung bei der Produktion. Kürzlich ließen Wacker Chemie und CureVac verlauten, dass diese bei der Produktion eines Covid-19-Impfstoffs zusammenarbeiten. Im ersten Halbjahr 2021 soll die Produktion bei Wacker Chemie anlaufen. Mindestens 100 Millionen Dosen pro Jahr sollen es sein.

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Aktien-Idee 8: Kühne + Nagel (WKN: A0JLZL)

Für die Verteilung des Impfstoffs werden Logistik-Spezialisten gefordert. Die Pharma-Unternehmen haben weder Ressourcen noch Know-how, um den eigenen Impfstoff weltweit zu verteilen. Es bleibt nur der Rückgriff auf etablierte und erfahrene Logistik-Unternehmen. Das Schweizer Unternehmen Kühne + Nagel ist weltweit an über 200 Unternehmen beteiligt. Mit der Tätigkeit in über 100 Ländern sowie Dienstleistungen in Seefracht, Straßenverkehr und Luftfracht wird bei der Impfstoff-Verteilung kein Weg an Kühne + Nagel vorbeiführen.
Aktien-Idee 9: Deutsche Post (WKN: 555200)

Die Deutsche Post will einen Beitrag leisten, um die Covid-19-Impfstoffe erfolgreich zu verteilen. Mit den eigenen Pharma-Geschäftszweigen existieren die Grundlagen für einen gekühlten Transport. Die DHL teilte kürzlich mit, dass bereits erste Logistikverträge abgeschlossen wurden. Momentan laufen die Vorbereitungen, um die erforderliche Kühlung für jeden Impfstoff zu ermöglichen.

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Aktien-Idee 10: Fraport (WKN: 577330)

Wer an Corona-Profiteure denkt, denkt wohl nicht an den Flughafenbetreiber Fraport. Für die erfolgreiche Bekämpfung der Pandemie ist eine schnelle Verteilung des Impfstoffs erforderlich. In Europa ist der Flughafen Frankfurt am Main das Drehkreuz für Medikamente, die gekühlt werden müssen. Frei nach dem Motto „Ende gut, alles gut“ könnte die Impfstoff-Entwicklung der Startschuss für eine neue Zukunft von Fraport sein.

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