MSCI World Index steht kurz vor Rekordhoch

Nach den jüngsten Kurszuwächsen nähert sich der MSCI World wieder seinem vorherigen Rekordhoch. Doch die Stimmung an den Märkten bleibt weiterhin wechselhaft. Wie wahrscheinlich ist ein baldiger, neuer Höchstwert beim MSCI World?
Neuer Rekordwert in greifbarer Nähe

Für viele ETF-Anleger bildet ein MSCI World-ETF das Fundament ihres Depots. Nachdem die Kursentwicklung des MSCI World im Juli wieder angezogen hatte, gelangt der Index nun allmählich wieder in Schlagdistanz zu seinem bisherigen Rekordwert. Den historischen Höchstwert von 2.434,95 Punkten hatte der Index am 12. Februar dieses Jahres aufgestellt. Etwas über eine Woche später sollte der Kurs jedoch im Zuge der Corona-Krise dramatisch einbrechen.

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Derzeit markiert der Kurs bei 2.324 Punkten. Der MSCI World ist damit noch rund 4,8 Prozent vom Erreichen seiner alten Bestmarke entfernt. Über die vergangenen 30 Tage hinweg stieg der Kurs um 4,95 Prozent an. Das Erreichen eines neuen Rekordwertes innerhalb der kommenden Wochen ist daher durchaus möglich.

MSCI World Index

MSCI World Index ChartSorgen um die wirtschaftliche Erholung sorgten für Konsolidierungsphase

Vorausgegangen war der zuletzt positiven Kursentwicklung eine mehrwöchige Konsolidierungsphase. Nachdem der MSCI World am 8. Juni seinen zwischenzeitlichen Nach-Crash-Höchststand erreicht hatte, hatte sich die Stimmung an den Märkten merklich eingetrübt. Ursächlich hierfür waren zum einen aufkommende Zweifel an einer schnellen Erholung der Weltwirtschaft. Befeuert wurden diese Sorgen durch einen rapiden Anstieg der Neuinfektionen in vielen Ländern.

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Sollten hierdurch neue Lockdowns erforderlich werden, könnten diese sich, so die Sorge, in erheblichem Maße auf die weitere wirtschaftliche Erholung auswirken. Anstatt einem v-förmigen Verlauf der Weltkonjunktur bestünde laut Experten in dem Fall eine erhöhte Gefahr für einen u-förmigen Verlauf mit einer für längere Zeit darniederliegenden Weltwirtschaft.

Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die Entwicklung in den USA. Die jüngsten Anstiege bei den Infektionszahlen haben dafür gesorgt, dass Experten ihre Aussichten für das dritte Quartal zuletzt gedämpft hatten. Auch in anderen Ländern, in denen die Ausbreitung zwischenzeitlich unter Kontrolle zu gelangen schien, wie Spanien oder Österreich, kam es in den vergangenen Wochen wieder zu einem starken Anstieg der Fallzahlen.

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Impfstoff und Technologiewerte machten Anlegern Laune

Gleichfalls gab es an der Corona-Front zuletzt auch gute Nachrichten. Mehrere Unternehmen, welche derzeit dabei sind, einen Corona-Impfstoff zu entwickeln, meldeten in den vergangenen Tagen ermutigende Ergebnisse. So verkündete ein Forscherteam der Universität Oxford, dass mit dem britischen Biotech-Unternehmen AstraZeneca zusammenarbeitet, dass der erforschte Impfstoff eine starke Immunantwort hervorrufe, ohne dabei signifikante Nebenwirkungen zu verursachen.

Als einer der Hauptkurstreiber kristallisierten sich zu Beginn dieser Woche erneut viele der großen Technologie-Titel heraus. Die Aktien von Apple, Amazon, Alphabet, Facebook und Netflix, auch als FAANG-Aktien bezeichnet, machten am Wochenanfang deutliche Kurssprünge. Auch für die Aktie von Tesla ging es abermals bergauf. Das Unternehmen vom Elon Musk hatte kürzlich seinen vierten Quartalsgewinn in Folge verkündet.

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Ist der Kursaufschwung von Dauer?

Bereits im Laufe der Woche kühlte sich die Lage jedoch wieder merklich ab. Sowohl der S&P 500 wie auch der Nasdaq traten in den vergangenen beiden Tagen auf der Stelle. Ursächlich hierfür war zum einen die Sorge mancher Anleger, dass vor allem die großen Tech-Aktien bereits sehr heißgelaufen sind. Ferner kamen am Donnerstag die Quartalsberichte einiger namhafter US-Konzerne heraus, welche bei den Anlegern im Großen und Ganzen eher negativ aufgenommen wurden und somit den Markt belasteten.

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Hiervon betroffen waren auch einige der großen Tech-Unternehmen. So verlangsamte sich das Wachstum von Microsofts Cloud-Plattform Azure. Konzerne wie Alphabet, Twitter und Facebook müssen derweil mit sinkenden Werbeeinnahmen kämpfen. Gleichzeitig wurden große Unternehmen wie beispielsweise der Chemieriese Dow weniger stark von der Krise in Mitleidenschaft gezogen, als von Analysten erwartet worden war.

Trotz des jüngsten Kursaufschwungs steckt nach wie vor eine Menge Unsicherheit im Markt. Bei vielen Unternehmensinsidern herrscht weiterhin Skepsis vor. Es ist daher nicht auszuschließen, dass bereits eine weitere Konsolidierungsphase bevorsteht. In dem Fall müssten sich alle, die auf einen neuen Rekordwert des MSCI World hoffen, weiterhin gedulden.

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