Neuer Viren-ETF aufgelegt

Bereits seit Anfang des Jahres hält das Corona-Virus die Welt in Atem. Die Auswirkungen auf das tägliche Leben sind bisher vielerorts erheblich gewesen. Nun bringt erstmals ein Anbieter einen ETF heraus, der speziell die Bekämpfung von Viren und Infektionskrankheiten zum Thema hat.

Mit dem ETFMG Treatments, Testing and Advancement ETF können Anleger breit gestreut und gleichzeitig thematisch fokussiert auf jene Unternehmen setzen, die von der derzeitigen Pandemie mit am meisten profitieren.
ETFMG legt den GERM ETF auf

Investoren und Anleger sind ständig auf der Suche nach zukunftsträchtigen Ideen und den großen Themen von Morgen. Kaum ein Thema hat die globalen Schlagzeilen in diesem Jahr so sehr beherrscht wie der Corona-Virus SARS-CoV-2 und die von ihm ausgelöste Krankheit mit der Bezeichnung Covid-19. Es kommt daher wenig überraschend dass nun mit ETFMG ein Anbieter einen ETF herausgebracht hat, welcher speziell die Bekämpfung von Viren zum Thema hat.

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Tatsächlich gab es bereits im April erste Versuche, eine Reihe von Corona-ETFs aufzulegen. Bisher hatte jedoch keiner dieser Indexfonds den Sprung von der Planung zur Umsetzung geschafft. Mit dem ETFMG Treatments, Testing and Advancement ETF (GERM) betritt nun jedoch ein passiver Fonds das Feld, welcher maßgeschneidert auf die derzeitige Pandemie ausgerichtet ist.

Ein ETF für Viren aller Art

Der Herausgeber ETFMG betont jedoch, dass GERM keineswegs nur auf das Corona-Virus abzielt. Vielmehr beinhaltet der Indexfonds Unternehmen, welche an der Eindämmung und Behandlung einer Vielzahl von Infektionskrankheiten beteiligt sind. Der Anbieter verweist auf Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach alleine in den USA zwischen 2011 und 2018 38 verschiedene Epidemien ausgebrochen sind.

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Insgesamt beinhaltet der Fonds 56 verschiedene Unternehmen. Der Fokus liegt dabei eindeutig auf Positionen aus dem Biotech-Bereich. Dabei werden sowohl solche Unternehmen berücksichtigt, welche sich auf die Herstellung und Durchführung von Tests konzentrieren, wie auch solche, die im Bereich der Forschung für Behandlungen und Impfungen tätig sind.

Von der Gewichtung her liegt der Fokus in etwa zu 70 Prozent auf Positionen, welche im Bereich Behandlungen und Impfstoffe tätig sind. Die restlichen 30 Prozent entfallen auf Unternehmen, die sich auf die Entwicklung und Herstellung von Tests konzentrieren. Auf diese Weise müssen Anleger nicht ausschließlich darauf hoffen, dass eines der enthaltenen Biotechs bei der Suche nach einem Impfstoff den Durchbruch schafft. Die Nachfrage nach Testkits bzw. nach zuverlässigeren und günstigeren Testmethoden dürfte in absehbarer Zeit nicht nachlassen.

Mit Moderna enthält GERM eine der derzeit gefragtesten Aktien

Zu den am meisten beachteten Positionen in GERM zählt zweifelsohne das Biotech-Unternehmen Moderna. Das Unternehmen hatte erst im Mai mit dem von ihm entwickelten Impfstoff-Kandidaten mRNA-1273 Schlagzeilen gemacht. Zusammen mit einer Handvoll anderer Alternativen zählt der Impfstoff derzeit zu den größten Hoffnungen im Kampf gegen die Pandemie. Es überrascht daher wenig, dass der Kurs von Moderna in diesem Jahr bereits um über 300 Prozent gestiegen ist.

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Zuletzt kündigte Moderna an, mit seinem Impfstoffkandidaten im Juli in die finale Phase-3-Studie zu gehen. Hierfür soll der Impfstoff rund 30000 Freiwilligen verabreicht werden. Bei dem möglichen Impfstoff handelt es sich um einen gentechnisch modifizierten Virus, welcher selbst nicht vermehrungsfähig ist. In diesen wurden Bestandteile des Corona-Virus eingebaut, wodurch das Immunsystem, so die Hoffnung der Forscher, in der Lage sein soll, effektiv Antikörper zu bilden.

US-Anleger, haben bisher bereits über drei weitere Indexfonds die Möglichkeit, an der weiteren Performance der Moderna-Aktie zu partizipieren. Der Loncar Cancer Immunotherapy ETF beinhaltet vor allem Positionen, die sich im Kampf gegen den Krebs engagieren. Der iShares Genomics Immunology and Healthcare ETF sowie der Principal Healtcare Innovators ETF verfolgen hingegen einen breiter gesteckten Ansatz.

ETFMG setzt auf die langfristige Perspektive

Neben Moderna enthält der Fonds noch eine Reihe weiterer vielversprechender Kandidaten. Mit Inovio Pharmaceuticals und Novavax beinhaltet GERM noch zwei weitere Unternehmen, die derzeit zur Riege der aussichtsreichsten Biotechs im Hinblick auf einen Corona-Virus-Impfstoff gehören. Daneben sind noch eine Reihe spekulativerer Impfstoff-Kandidaten im Aufgebot des ETFs vertreten.

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All dies macht GERM vor allem für spekulative Anleger interessant, welche darauf hoffen, bei der Suche nach einem Impfstoff auf das richtige Pferd zu setzen. Doch durch seinen breiteren Fokus bietet der ETF Anlegern durchaus auch eine langfristige Perspektive. Viele der enthaltenen Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren auch bei der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten und Impfstoffen für andere gefährliche Infektionskrankheiten hervorgetan. Die Geschwindigkeit, mit welcher sich das Corona-Virus weltweit ausgebreitet hat, hat vor Augen geführt, wie verwundbar die moderne, globalisierte Welt mittlerweile für hochansteckende Krankheiten geworden ist.

Laut neusten Schätzungen wird der weltweite Markt für Impfstoffe in den kommenden fünf Jahren um rund 11,2 Prozent wachsen. Für 2024 sei, laut ETFMG, ein Volumen von insgesamt 72,5 Milliarden US-Dollar zu erwarten. Das bedeutet, dass GERM durchaus auch in der Zeit nach Corona deutliche Wachstumsperspektiven wird aufweisen können. Dies gilt umso mehr, als dass in den kommenden Jahren mit einer weitergehenden Sensibilisierung beim Thema Seuchenbekämpfung zu rechnen ist. Dadurch dürften viele der prominenten bzw. besonders hoffnungsvollen Biotechs mit zusätzlichen Investitionen bedacht werden. Mit GERM können Anleger hier von Anfang an dabei sein.

GERM wird zunächst nur in den USA aufgelegt. Anleger hierzulande müssen sich daher weiterhin gedulden.

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1 KOMMENTAR

  1. Das ist ein super aktuelles Thema mit dem wir ubns definitiv befassen müssen. Ich werde diesen ETF mal im Auge behalten, da ich das sehr interessant finde und ich der Meinung bin, dass das Potenzial hat. Mal sehen wie sich das entwickelt!

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