Neuralink von Elon Musk: kommt nach SpaceX und Tesla der nächste Streich?

Was er anpackt, wird ein Erfolg – so scheint es zumindest im Jahr 2020. Die Marsrakete von SpaceX besteht einen Flugtest, neue Satelliten starten gen All und das SpaceX-Astronautenduo ist erfolgreich zurück auf der Erde. Der Aktienkurs von Tesla steigt ins Unermessliche. Elon Musk ist mit einem Vermögen von über 100 Milliarden US-Dollar mittlerweile der viertreichste Mensch der Welt – Tendenz weiter steigend. Kürzlich trat er bei einer Pressekonferenz mit Neuigkeiten eines weiteren Projekts an die Öffentlichkeit – wird das Startup Neuralink der nächste Streich des Entrepreneurs und innovativen CEOs?
Das Leben von Elon Musk

Elon Musk wuchs in Südafrika auf – seine Kindheit war von Problemen geprägt. Früh kristallisierte sich heraus, dass der Junge aus Pretoria anders ist. Mit 17 Jahren wanderte Elon Musk nach Kanada aus. Anschließend immigrierte er in die USA. Nach einem abgeschlossenen Studium in Philadelphia bekam er die Chance auf ein Ph.D.-Programm an der renommierten Stanford University – nach zwei Tagen beendete Musk das Studium und wollte stattdessen ein Internet-Unternehmen gründen.

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PayPal, SpaceX und Tesla

Wer an Elon Musk denkt, dem fallen zuvorderst drei Unternehmen ein. Der erste große Erfolg war das Unternehmen PayPal. Elon Musk gründete 1999 das Unternehmen X.com – ein Jahr später folgte die Fusion mit der Konkurrenz von Confinity und deren Produkt PayPal (WKN: A14R7U). Mit dem Verkauf an eBay im Jahr 2002 legte Musk als größter Anteilseigner den Grundstein für sein heutiges Vermögen. Im gleichen Jahr folgte die Gründung von SpaceX. Das Raumfahrtunternehmen revolutionierte eine gesamte Branche. Innerhalb von nur 15 Jahren wurde das US-amerikanische Unternehmen zum führenden kommerziellen Anbieter für Raketenstarts. Elon Musk verfolgte von Beginn an das Bestreben, die Raumfahrt kosteneffizienter zu gestalten und die Erkundung des Alls voranzutreiben. Das langfristige Ziel ist die Besiedlung des Mars. 2004 investierte Elon Musk in den Fahrzeughersteller Tesla (WKN: A1CX3T). Tesla ist heute der führende Hersteller für Elektroautos und der Automobilhersteller mit der größten Marktkapitalisierung.

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Neuralink – der nächste Streich?

2016 gründete Elon Musk gemeinsam mit einigen weiteren Personen das Neurotechnologie-Startup Neuralink. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco beschäftigt sich mit Neuroprothesen und der Entwicklung eines Brain-Computer-Interfaces. Am 29. August 2020 rückte das Unternehmen in den Fokus der Öffentlichkeit, als Elon Musk Fortschritte in der Entwicklung öffentlichkeitswirksam vorstellte.

Musks Vision und Neuralinks Ziele

Elon Musk ist der wohl innovativste Tech-Unternehmer der heutigen Zeit. Bei all seinem Handeln steht die Optimierung des menschlichen Lebens durch Technologie im Vordergrund. Tief stapeln und Elon Musk – das passt nicht zusammen. Musks Vision ist die langfristige Vernetzung von Technik und Gehirn, um den Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz Paroli bieten zu können. Menschen könnten ohne Worte miteinander kommunizieren. Kurzfristig soll Neuralink zudem bei der Behandlung von Nervenerkrankungen helfen.

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Tierversuche und Fortschritte beim Hirnimplantat

Elon Musk will eine technische Verbindung zum Gehirn schaffen. 2019 stellte der Neuralink-CEO einen Prototyp des entwickelten Chips vor. Ein Jahr später demonstrieren die Verantwortlichen Fortschritte bei der Entwicklung. Der Neuralink-Chip muss mit kleinen Drähten in das Hirn implantiert werden – zukünftig soll dies im Rahmen einer ambulanten Krankenhausbehandlung möglich sein. Aktuell testet Neuralink die eigenen Chips in Tierexperimenten an Schweinen.

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Positive Signale der FDA

Neuralink-CEO Elon Musk ließ im Rahmen der Vorstellung verlauten, dass es vonseiten der FDA positive Signale in Bezug auf die Entwicklung des Chips gibt. Die Food and Drug Administration (FDA) ist in den USA zuständig für die Zulassung von Arzneimitteln. Eine Zulassung ist zwar noch nicht in Sicht – allerdings stufte die FDA den Chip als bahnbrechende Entwicklung ein, was zu einer schnelleren Genehmigung führen könnte.

Startup auf Wachstumskurs

Neuralink befindet sich auf Wachstumskurs. Die öffentliche Veranstaltung im August 2020 diente neben der Präsentation der Fortschritte einem wichtigen Zweck: der Gewinnung von fähigem Personal. Neuralink ist auf der Suche nach den besten Mitarbeitern. Mittelfristig soll das Unternehmen mit 100 Mitarbeitern auf 10.000 Angestellte wachsen. Ganz gleich, ob SpaceX, Tesla oder Neuralink – Elon Musk hat stets den Anspruch, die besten Köpfe der Wissenschaft für seine Unternehmen zu gewinnen, um innovativen Fortschritt zu ermöglichen.

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Wissenschaftliche und ethische Kritik

Aus wissenschaftlichen Kreisen werden die Vorhaben von Elon Musk teilweise kritisiert. Einige Wissenschaftler bezeichnen die Ziele von Neuralink als nicht realisierbar, während andere Forscher auf die ethische Fragwürdigkeit einer Art Hirncloud verweisen.

Science-Fiction-Spinnerei oder zukünftige Realität?

Das ist die alles entscheidende Frage. Abschließend wird sich dies erst in Zukunft beantworten lassen. Eins steht jedoch fest – wenn Elon Musk sich eine Vision in den Kopf setzt, tut er alles in seiner Macht Stehende, um diese zu erreichen. Die Erfolge bei SpaceX und Tesla geben ihm recht. Vor 20 Jahren hätten nicht nur Zweifler die Machbarkeit derartiger Vorhaben infrage gestellt. Man kann gespannt sein, wie sich Neuralink in Zukunft entwickeln wird. An eines mangelt es dem Liebhaber von Science-Fiction-Literatur mit Sicherheit nicht – Selbstbewusstsein und ambitionierten Zielen.

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