Reichtum: Elon Musk überholt Warren Buffett

Seit Monaten steigt die Tesla-Aktie von einem Rekodhoch zum nächsten. Infolgedessen hat CEO Elon Musk nunmehr sogar den legendären Investor Warren Buffett zwischenzeitlich in Sachen Reichtum überholt. Doch Tesla ist bei weitem nicht das einzige Unternehmen, mit welchem Musk gerade dabei ist, die Konkurrenz gehörig aufzumischen.
Musk nun reicher als Buffett

Am 10. Juli war es endlich soweit. Tesla-Chef Elon Musk ist nun reicher als Warren Buffett. Nachdem die Tesla-Aktie auf den neuen Rekordwert von 1.544 Dollar geklettert war, korrigierte Bloomberg Musks Vermögen um weitere sechs Milliarden Dollar nach oben. Damit wird sein Vermögen nun auf rund 70,5 Milliarden Dollar geschätzt. Zum Vergleich: Buffetts Vermögen soll sich derzeit auf rund 69 Milliarden Dollar belaufen.

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Ohne den seit Monaten anhaltenden, phänomenalen Aufstieg der Tesla-Aktie wäre dieser enorme Vermögenszuwachs für Musk kaum möglich gewesen. Mittlerweile liegt der Kurs der Aktie zwar wieder bei rund 1360 Dollar je Anteil, womit Musk zumindest vorerst wieder hinter Buffett zurückgefallen sein dürfte. Doch bisher ist der Hype um den Elektroautobauer nach wie vor ungebrochen. Es dürfte daher nur eine Frage der Zeit sein, bis der nächste Rekordwert fällt.

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Tesla auf der Überholspur

Beflügelt wurde der enorme Kurssanstieg der Tesla-Aktie durch die positiven Verkaufszahlen des Unternehmens. Über Jahre hinweg galt Tesla zwar als innovativ, konnte jedoch nie wirklich dauerhaft aus den roten Zahlen herauskommen. Als es dem Unternehmen daher zuletzt gelang, dreimal hintereinander einen Quartalsgewinn zu vermelden, stellte dies seit der Unternehmensgründung im Jahr 2003 ein Novum dar.
Tesla gelang es, seinen Umsatz um 32 Prozent zu steigern. Gleichfalls hält dieses Jahr für den Konzern diverse Unwägbarkeiten bereit. Laut eigener Aussage lässt sich derzeit nicht voraussagen, ob es 2020 gelingt, die anvisierte Menge von 500.000 Fahrzeugen auszuliefern. Der Euphorie am Aktienmarkt konnte diese dezente Wahrnung indes keinen Abbruch leisten. Mittlerweile halten viele Analysten die Tesla-Aktie zwar für deutlich überbewertet. Der technische Vorsprung vor der Konkurrenz, vor allem im Bereich Elektronik und Software, ist jedoch erheblich.

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Musk selbst ist mit 22 Prozent der mit Abstand größte Anteilseigner bei Tesla. Zwar ist Musks Name eng mit dem Unternehmen Tesla verknüpft. Allerdings hat er dieses selbst gar nicht gegründet. Vielmehr stieg der heute 48-Jährige 2004 ein Jahr nach Gründung als Investor ein. Seine Beteiligung an Tesla macht heute rund die Hälfte seines Geldvermögens aus. In seiner Rolle als CEO bezieht Musk zwar kein Gehalt, jedoch wird er bei erreichen der ambitionierten Unternehmensziele mit weiteren Tesla-Aktien belohnt.

Musk wurde durch Zip2 und PayPal groß

Seinen Anfang nahm Musks Karriere 1995, als er zusammen mit seinem Bruder und 2.000 Dollar Kapital das Dotcom-Unternehmen Zip2 gründete. Vier Jahre später übernahm der Computerhersteller Compaq das Unternehmen für 307 Millionen US-Dollar.

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Musk nutzte das Geld, um den Onlinebezahldienst X.com zu gründen. Dieser fusionierte 2000 mit Confinity, welcher über einen ähnlichen Bezahldienst namens PayPal verfügte. Als PayPal schließlich 2002 an Ebay verkauft wurde, erhielt Musk als größter Anteilseigner über 150 Millionen Dollar.

Aufbruch zu neuen Horizonten mit SpaceX

Fortan entschloss Musk, sich auf die Entwicklung und Herstellung technisch komplexer Produkte zu spezialisieren. Noch im gleichen Jahr gründete er das Raumfahrtunternehmen SpaceX. Musk fungiert dort bis heute in seiner Doppelrolle als CEO und oberster technischer Leiter für das Raketen-Design. SpaceX hat in den vergangenen Jahren durch den erfolgreichen Einsatz wiederverwendbarer Raketen auf sich aufmerksam gemacht. Zuletzt machte das Unternehmen zudem mit dem ersten, bemannten, kommerziellen Versorgungsflug zur ISS Schlagzeilen.

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Im Gegensatz zu Tesla ist SpaceX nicht an der Börse notiert. Musk, welcher über einen Trust über eine 54-prozentige Beteiligung an dem Unternehmen verfügt, hat zudem deutlich gemacht, dass er auch nicht vorhabe, SpaceX auf absehbare Zeit an die Börse zu bringen. Der richtige Zeitpunkt dafür wäre laut Musk erst gekommen, wennn das Unternehmen regelmäßige Flüge zum Mars anbieten könnte.

OpenAI, Neuralink und The Boring Company

Auch abseits seiner beiden bekanntesten Unternehmen Tesla und SpaceX war Musk in den vergangenen Jahren hochgradig umtriebig. 2006 gründete er zusammen mit zwei Verwandten das Solarstromunternehmen SolarCity. Mittlerweile wurde das Unternehmen vollständig von Tesla übernommen.

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2015 und 2016 war Musk jeweils an der Gründung der beiden Unternehmen OpenAi und Neuralink beteiligt. OpenAi widmet sich der Erforschung künstlicher Intelligenz. 2019 zog sich Musk jedoch aufgrund von Meinungsverschiedenheiten aus dem Unternehmen zurück. Neuralink forscht hingegen an der Vernetzung des menschlichen Gehirns mit Maschinen.

Ebenfalls 2016 ründete Musk The Boring Company. Das Unternehmen ist in den Bereichen Infrastruktur und Tunnelbau tätig. Ziel des Unternehmens ist es laut Musk, die Verkehrsbelastung in großen Metropolregionen durch den Ausbau unterirdischer Verkehrs- und Transportinfrastruktur zu verbessern.
Ferner engagiert sich Elon Musk bereits seit 2013 bei dem sogenannten Hyperloop-Projekt. Dabei handelt es sich um den Versuch, ein oberirdisches Transportsystem für den Personen- und Güterverkehr zu errichten. Zu diesem Zweck soll eine über 600 km lange Doppelröhre in Kalifornien gebaut werden, in welcher ein künstliches Vakuum geschaffen wird. Dadurch soll es im Anschluss möglich sein, Transportkapseln auf Schallgeschwindigkeit zu beschleunigen. Bisher existieren zwar einige Konzepte und Teststrecken. Es gibt jedoch nach wie vor erhebliche Hürden, die eine Realisierung des Projekts verhindern.

Immobilien und Fahrzeuge

Zusätzlich zu seinen zahlreichen Firmenbeteiligungen verfügt Musk auch über eine große Zahl an Immobilien und Fahrzeugen. Wenig überraschend besteht der Großteil seines Fuhrparks aus Elektrofahrzeugen von Tesla. 2018 verringerte er seinen privaten Fuhrpark jedoch um seinen Tesla-Roadster, als er diesen mittels einer SpaceX-Rakete ins Weltall schießen ließ.
Auch ansonsten scheint Musk nicht sonderlich an seinen Fahrzeugen und Immobilien zu hängen. Erst im Mai hatte Musk angekündigt, in Zukunft den Großteil seiner physischen Besitztümer zu verkaufen. Ob er sich jedoch auch in Zukunft neue Modelle von Tesla zulegen würde, ließ er offen.

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