Trenne Deine Emotionen vom Geld – Bevor Deine Emotionen Dich von Deinem Geld trennen

Hand aufs Herz: Wer kennt das nicht? Nach dem ersten Kaffee morgens und den taufrischen Börsennachrichten rutscht einem schonmal das Herz in die Hose, wenn die Kurse auf breiter Ebene nachgeben. Der Blick richtet sich dann sorgenvoll auf das eigene Depot. Doch schnell noch etwas verkaufen oder eher nachkaufen? Im Nachhinein erweisen sich solche Ad-Hoc Entscheidungen meist als falsch und bestenfalls als glücklicher Zufallstreffer.
Warum ist das so?

Emotionen vernebeln den Verstand! Klares und strukturiertes logisches Denken – Fehlanzeige. Etwas wissenschaftlicher ausgedrückt: Den viel gepriesenen Homo Oeconomicus, der ausschließlich rational und wirtschaftlich denkt, gibt es nur in der Theorie. Persönliche Stimmungszustände stehen vernünftigen Entscheidungen im Weg.

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Wie anders ist es zu erklären, dass nach einer Untersuchung des Deutschen Aktieninstitutes (DAI) nur rund zwölf Prozent der Bevölkerung in Aktien und Aktienfonds investieren. Rund vierzig Prozent des Geldvermögens fristen ihr armseliges Dasein auf Girokonten und festverzinslichen Bankeinlagen. Wirtschaftlich vernünftig ist das nicht!

Das emotionale Mindset

Jeder – nicht nur Anfänger an der Börse – kennt die Gier und gleichzeitig die Angst, wenn es um das eigene an der Börse investierte Geld geht. Die Gier nach noch mehr Gewinn lässt einen bei einem rational gebotenen Verkauf zu lange zögern. Die Angst wiederum führt zu überstürzten Abverkäufen, wenn es gut läuft. Oder der Einstieg gelingt nie, weil der vermeintlich richtige Zeitpunkt einfach nicht kommt.
Im emotionalen Mindset macht sich auch die Selbstüberschätzung gerne breit: besser sein als der Markt, eine vielversprechende Möglichkeit vor allen anderen erkennen und das optimale Markttiming im Blut haben. Meist schließt sich dann eine spontane Aktion an, die auf Bauchgefühl basiert. Oder man läuft ohne Kopf und Verstand – getrieben von den heißen Tipps einiger Medien – der Herde einfach hinterher.

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Was hilft?

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist sich klar zu machen, dass die eine oder andere (Fehl)Entscheidung nicht von Logik und Vernunft geleitet war, sondern von Emotionen. Das verändert die Einstellung zu künftigem Handeln. Finanzmärkte sind komplex und folgen ihren eigenen Gesetzen. Und die gilt es so gut wie möglich zu verstehen.

In die eigene Finanzbildung investieren

Ein Anleger, der sich mit seinen Finanzen auseinandersetzt und sich über Themen wie Börse, Finanzmarkt und Geldanlage informiert, ist weniger gefährdet, in eine emotionale Falle zu laufen. Das grundlegende Wissen um die ganz normalen Schwankungen am Markt beeinflusst die eigenen Verhaltensmuster. Beispiel: Seit etwa zehn Jahren steigen die Aktienkurse beständig nach oben. Und genauso lange wartet der eine oder andere emotional gesteuerte Anleger geduldig auf den (für ihn) richtigen Moment zum Einstieg. Und hat dabei ein schönes Renditeplus verpasst.

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Emotionen durch Regeln ersetzen

Geldanlage funktioniert immer dann gut, wenn Vermögensziele und Anlagehorizont fest definiert sind: Soll langfristig für das Alter vorgesorgt oder für einen Immobilienkauf in zehn Jahren gespart werden? Zusammen mit regelbasierten Anlagestrategien lassen sich emotionale Fallstricke weitgehend vermeiden. Konsequent bei den einmal festgelegten Regeln bleiben und sich auch von überraschenden Turbulenzen wie zum Beispiel dem Corona-Crash im Frühjahr 2020 nicht irritieren lassen.
Auf passive Investments setzen

Wer den eigenen Verhaltensmustern nicht traut, kann seinen Blick auf das passive Investieren mit ETFs richten. ETFs sind börsengehandelte Fonds, die einen beliebigen Index exakt nachbilden. Vorteil: Bei kluger Auswahl befindet sich quasi das komplette Aktienuniversum im Depot. Ob als Sparplan oder als Einmalanlage – alle namhaften Banken und Broker haben eine ordentliche Auswahl zu günstige Orderkosten im Angebot. Ändert sich die Zusammensetzung des Referenzindex – wie demnächst im DAX – erfolgt die Änderung bei den zugehörigen ETFs automatisch. Es gibt keinen Handlungsbedarf beim Anleger und damit nur geringe Gefahr für emotionale Ad-Hoc Entscheidungen.

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Fazit

Emotionen sind ein schlechter Ratgeber bei der Geldanlage. Sie verleiten zu hastigen und unüberlegten Handlungen, die den Erfolg eines Investments eher gefährden denn fördern. Ruhe und Geduld zahlen sich am langen Ende aus. Die Aneignung von Basiswissen genügt, um sich bei entsprechend langem Anlagehorizont ein paar ausgewählte ETFs auf den weltweiten Aktienmarkt auszusuchen. Einmalanlage tätigen oder Sparplan einrichten. Mehr „Aktionismus“ ist nicht nötig. Für die allermeisten Anleger reicht das vollkommen.

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