Vereinigtes Königreich: PayPal ermöglicht erstmals Bitcoin-Handel in Europa

Der Bezahldienst PayPal setzt auf Kryptowährungen: Bereits im vergangenen Jahr hat das Fintech-Unternehmen den Handel mit Kryptowährungen für US-Kunden auf seiner Plattform ermöglicht. Nun kommt der Krypto-Service von PayPal auch nach Europa. Erstmals wird es nun britischen Kunden ermöglicht, auf der Plattform dieses Zahlungsdienstleisters Kryptowährungen zu kaufen, halten und verkaufen. PayPal sieht großes Potenzial in den Kryptowährungen und sieht vor, zugehörige Produkte in Zukunft weiter auszubauen und in mehr Märkte zu bringen. Das Ziel der Firma sei es, Kryptowährungen mehr Menschen auf einfachem Weg zugänglich zu machen und die digitalen Währungen damit dem Mainstream näherzubringen. PayPal steht mit dieser Absicht nicht allein da: Mittlerweile setzen immer mehr Bezahldienste und Unternehmen auf die digitalen Münzen.

Der Bitcoin-Handel auf PayPal kommt nach Europa

Kryptowährungen sind bereits seit einiger Zeit in aller Munde und schreiben stetig Schlagzeilen, die sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Menschen gebracht haben. Zuletzt hatte es mehrere starke Schwankungen des Kurses gegeben, in denen Bitcoin von 30.000 auf über 50.000 Dollar gestiegen und kurz darauf wieder auf etwa 40.000 Dollar gesunken war. Dennoch können britische Investoren ab jetzt PayPal dazu verwenden, die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash zu kaufen. Innerhalb der PayPal-Plattform können sie diese nun ab einem Investment von nur einem Pfund erwerben und auch wieder verkaufen, allerdings nicht an Freunde oder andere Wallets transferieren. Britische Nutzer können sich zudem auf PayPals Website nun mit umfangreichen Materialien über die Kryptowährungen informieren und die Kurse der Währungen in Echtzeit verfolgen.

Da PayPal über 400 Millionen Nutzer weltweit verzeichnet, ermöglicht die Einführung des Handels mit Kryptowährungen auf ihrer Plattform einer breiten Menschenmasse einen einfachen Zugang zu diesem neuen Trend, um selbst in den Markt einzusteigen und in Kryptowährungen zu investieren. Doch PayPal sieht das Potenzial der digitalen Währungen nicht nur im Investment, sondern auch im E-Commerce. Während Kunden in den USA bereits über die Plattform bei Millionen von Händlern mit den digitalen Währungen für Produkte und Dienstleistungen bezahlen können, ist dies bisher im Vereinigten Königreich nicht möglich. Sofern die Annahme des neuen Service allerdings auch bei den Briten gut ankommt, soll dies zukünftig auch dort eingeführt werden.

Bezahldienste und Unternehmen setzen verstärkt auf die Kryptowährungen

PayPal steht mit dieser Prognose nicht allein da, denn zahlreiche weitere Unternehmen sehen bereits das Potenzial der Kryptowährungen und setzen selbst auf Bitcoin und Co. Ein weiteres Beispiel ist die englische Fintech-Firma Revolut, die es Nutzern in ausgewählten Märkten erlaubt, Kryptowährungen zu erstehen, zu halten und wieder zu veräußern. Gleichermaßen akzeptieren immer mehr Unternehmen Zahlungen mit Kryptowährungen. Für Schlagzeilen sorgte Tesla-CEO Elon Musk Anfang des Jahres, als er verkündete, Bitcoin als Zahlung für seine Elektro-Fahrzeuge zu akzeptieren – kurz bevor er dies wegen der Umweltbilanz wieder stoppte.

Andere Unternehmen, mit denen die Kryptowährungen bereits im Alltag vieler angekommen sind, sind beispielsweise der Essenslieferservice Lieferando, der es ermöglicht, Pizza, Burger und Co. mit Bitcoin zu bezahlen, und auch auf Expedia lassen sich Reisen mit Kryptowährungen buchen.

Skrill ist neben PayPal ein weiterer digitaler Zahlungsdienstleister, der Zahlungen mit Kryptowährungen eingeführt hat. Skrill ist in der iGaming-Branche ein etablierter Name und eine beliebte Methode, um Einzahlungen zu tätigen und Auszahlungen zu erhalten, zum Beispiel wenn Nutzer die Slots in Online-Casinos wie Betano nutzen. Dazu können Spieler ihr Guthaben auf Skrill mit Bitcoin aufladen und dann mit dem digitalen Zahlungsservice im Online-Casino sicher bezahlen.

Wie man sieht, sind die digitalen Währungen bereits in den unterschiedlichsten Bereichen des Alltags angekommen. Während immer mehr große Namen verschiedener Branchen auf die digitalen Währungen setzen, steigen Akzeptanz und Bekanntheit von Bitcoin und Co. weiterhin an. Damit befinden sich Kryptowährungen auf dem besten Weg in Richtung Mainstream. PayPal ist hier mit seinen neuen Services rund um Bitcoin und Co. ganz vorn mit dabei.

Nun wird sich zeigen, wie der Krypto-Handel auf der Bezahlplattform bei den Briten ankommen und wann PayPal dies in weitere europäische Märkte ausweiten wird.

 

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Kane Pepi ist ein britischer Forscher und Autor, der sich auf Finanzen, Finanzkriminalität und Blockchain-Technologie spezialisiert hat. Heute lebt Kane in Malta und schreibt für eine Reihe von Plattformen im Online-Bereich. Kane ist insbesondere darin geübt, komplexe Finanzthemen auf eine benutzerfreundliche Art zu erklären. Akademisch gesehen hat Kane einen Bachelor-Abschluss in Finanzwesen, einen Master-Abschluss in Finanzkriminalität und arbeitet derzeit an einer Doktorarbeit, in der er die Geldwäschebedrohungen der Blockchain-Wirtschaft untersucht. Kane steht auch hinter peer-reviewed Publikationen - darunter eine eingehende Studie über die Beziehung zwischen Geldwäsche und britischen Buchmachern. Sie finden Kanes Publikationen auch auf Websites wie MoneyCheck, The Motley Fool, InsideBitcoins, Blockonomi, Learnbonds Kryptoszene und der Malta Association of Compliance Officers.

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