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So nutzt du die Kraft des Zinseszins mit ETFs

Bei der Geldanlage mit ETFs handelt es sich um eine beliebte Möglichkeit, für das Alter vorzusorgen. Immer mehr Privatpersonen erkennen, dass das staatliche Rentensystem aufgrund der demographischen Entwicklung keine umfassende Altersvorsorge garantieren kann. Da die Auswahl von rentablen Einzelaktien ein umfangreiches Know-how sowie einen erheblichen Zeitaufwand erfordert, setzen viele Verbraucher auf ETFs. Der ETF Sparplan ist für eine steigende Anzahl der Bevölkerung das Mittel der Wahl. Ein Grund für die Sinnhaftigkeit eines ETF-Sparplans ist der sogenannte Zinseszinseffekt, von welchem die Anleger im Laufe der Jahre profitieren.


Ziel der Geldanlage: Finanzielle Unabhängigkeit und Altersvorsorge

Für Privatpersonen ist das Ziel der Geldanlage in den meisten Fällen, die finanzielle Freiheit zu erreichen. Altersarmut gehört zu den größten Ängsten der Menschen. Da die zeitgenössischen Entwicklungen eine ausreichende staatliche Rente als unwahrscheinlich erscheinen lassen, widmen sich die Menschen vermehrt alternativen Vorsorge-Möglichkeiten. Anleihen erwirtschaften mittlerweile kaum Rendite und auch Rürup, Riester und Co. weisen viele Nachteile auf. Investments in Exchange Traded Funds erfreuen sich demgegenüber großer Beliebtheit. Die finanzielle Freiheit im Alter und das Fehlen finanzieller Sorgen sind die Fernziele in der Zukunft.

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Albert Einstein und der Zinseszins

Einer der größten Denker der menschlichen Geschichte erkannte früh die Bedeutung des Zinseszinseffekts. Albert Einstein bezeichnete den Zinseszins als das achte Weltwunder und größte Erfindung des menschlichen Geistes. Der Physiker bezeichnete sich selbst als großen Fan, mit vorhandenem Geld neues Geld zu verdienen. Noch heute profitieren Anleger von dem Effekt und können das Geld exponentiell vermehren. Wenn Albert Einstein bereits die Vorzüge des Zinseszins lobte, kann eine Geldanlage nicht allzu verkehrt sein.

Der Zinseszins

Beim Zinseszins handelt es sich um den Zins auf den Zins. Dieser Effekt beschreibt somit die Gutschrift eines Zinses auf einen in der Vergangenheit gutgeschriebenen Zins. Die Geldanlage erwirtschaftet in einer Anlageperiode einen Zins. Diese Zinsgutschrift wird reinvestiert und sorgt in der folgenden Periode für eine höhere Zinsgutschrift. Der Anteil der Zinsen, welche auf die wieder investierten Zinsen gutgeschrieben wird, ist der Zinseszins. Der Zinseszins entfaltet seine Wirkung mit steigender Dauer des Anlagezeitraums. Das eingesetzte Kapitel vermehrt sich exponentiell.

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Unterschied zwischen Zinseszins und Zinsen

Der Unterschied zwischen Zinseszins und Zins ist somit relativ simpel. Beim Zins handelt es sich um eine Gutschrift, die für eine gleichbleibende Anlagesumme gezahlt wird. Wenn der Zins aus dem Vorjahr nicht angelegt, sondern anderweitig verwendet wird, gibt es alljährlich die gleiche Zinsgutschrift. Sofern diese investiert wird, kommt der Zinseszinseffekt im darauffolgenden Jahr zur Geltung. Für den Anleger gibt es höhere Zinsen, da eben der Zins auf die vorherigen Zinsen gutgeschrieben wird.

Beispiel: Ein Anleger investiert im Jahr 2018 1.000 Euro in einen MSCI World ETF. Die jährliche Rendite beträgt 10 %. Es handelt sich um einen thesaurierenden ETF. Dies bedeutet, dass die von Unternehmen ausgeschütteten Dividenden automatisch wieder investiert werden. Am Ende des Jahres werden somit 100 Euro Zinsen ausgeschüttet, welche der Investitionssumme gutgeschrieben werden. Im folgenden Jahr beträgt die Rendite erneut 10 %. Der Zins beträgt 110 Euro. Die 10 Euro, die als Zins auf die vorherige Zinsgutschrift berechnet werden, sind der Zinseszins.

Die Berechnung des Zinseszins

Die Berechnung der Zinseszinsen ist mit einer mathematischen Formel möglich.

Anfangsbestand x ( 1 + Zinssatz / 100) potenziert mit dem Anlagezeitraum in Jahren.

Daraus ergibt sich das Endvermögen. Das Anfangskapital beträgt 1.000 Euro. Der jährliche  Zinssatz beträgt 10 %. Den Anlagezeitraum beziffert ein junger Arbeitnehmer auf 30 Jahre, da er seine Investments ausschließlich für die Altersvorsorge nutzen möchte.

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Der mathematischen Berechnung des Zinses nach entsteht aus dem Anfangsbestand bei gleichbleibendem Zinssatz im Laufe von 30 Jahren eine Summe von 17.449,40 Euro. Davon sind lediglich 1000 Euro Eigenkapital. 16.449,40 Euro beziffern die erhaltenen Zinszahlungen, sodass sich der Zinseszins kräftig lohnt.

Vorteile des Zinseszinseffekt

Der Zinseszinseffekt bietet bei der Geldanlage diverse Vorteile. Dieser trägt erheblich dazu bei, dass sich das angesparte Vermögen im Laufe der Jahre schneller vergrößert. Der langfristige Aufbau von Vermögen und somit die Altersvorsorge werden durch den Zinseszins einfacher und attraktiver. Zudem bedeutet die Reinvestition bei thesaurierenden ETFs, dass sich die Anleger keine Gedanken über die Verwendung der Erträge und Dividenden machen müssen.

Gefahren beim Zinseszins

Allerdings birgt der Zinseszins auch Gefahren und Nachteile. Zum einen müssen Anleger auf dem Aktienmarkt geduldig agieren. Die Auswirkungen des Zinseszins werden erst nach einigen Jahren spürbar. Die Kurve verläuft beim Zinseszinseffekt nicht linear sondern exponentiell. Zudem lohnt sich der Zinseszins besonders bei höher verzinsten Anlagen. Ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto können heutzutage kaum noch vom Zinseszinseffekt profitieren. Bei dem Kauf von Aktien oder ETFs sieht dies anders aus. Darüber hinaus wirkt der Zinseszinseffekt nicht ausschließlich bei der Geldanlage. Nachteilig für den Verbraucher ist der gleiche Effekt bei Schulden oder der Inflation.

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Wahl des richtigen ETFs

Wer die Geldanlage zur Altersvorsorge wählt und vom Zinseszinseffekt profitieren möchte, sollte einen thesaurierenden ETF wählen. Im Vergleich zum ausschüttenden ETF werden die Erträge direkt wieder investiert. Anleger erhalten keine Ausschüttungen. Demgegenüber ist die Wertsteigerung beim ausschüttenden ETF begrenzt. Mit der manuellen Investition der ausgeschütteten Beträge gehen häufig Gebühren einher, welche die Rendite mindern. Die Reinvestition aller Erlöse unterstützt somit den Zinseszinseffekt.

Die Konsequenz: früh mit dem ETF-Sparplan beginnen

Der Zinseszinseffekt ist nicht nur nach Albert Einstein eine der größten Erfindungen der Menschheit. Heute hat der Zinseszins ebenfalls seine Berechtigung und hilft Anlegern, die Geldanlage exponentiell zu vergrößern. Daraus ergibt sich, dass Anleger möglichst früh mit dem ETF-Sparplan beginnen sollten. Je länger der Anlagezeitraum ist, desto höher sind die Erträge, die sich aus dem Zinseszinseffekt ergeben. Für Schüler und Studenten besteht bei vielen Brokern die Möglichkeit, Sparpläne ab 25 Euro monatlich zu beginnen. Wenn Eltern ihren Kindern etwas Gutes tun wollen, investieren diese bereits ab der Geburt regelmäßig eine bestimmte Summe in Traded Funds. Die Kinder werden es dank Zinseszinseffekt exponentiell danken.

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