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Was ETF-Investoren in der Corona-Krise beachten sollten

Weltweit geht die Angst vor dem Coronavirus um. Die Börsen korrigieren stark nach unten, der Welthandel steht still und in vielen Regionen müssen die Bürger mit starken Einschnitten im öffentlichen Leben rechnen. Wer einen ETF besitzt und in den letzten Tagen in sein Depot geschaut hat, musste feststellen, dass ein herkömmlicher Indexfonds definitiv nicht vor Verlusten schützt. Wir möchten uns in diesem Artikel anschauen, wie sich ETF-Investoren jetzt verhalten sollten und wie sie die Krise am besten überstehen.


Die wichtigste Regel: Keine Panik!

Menschen neigen dazu, panisch auf unbekannte Situationen zu reagieren. Hamsterkäufe, Hysterie und Aufregung, insbesondere im Internet und den sozialen Netzwerken, zeigen das eindrucksvoll. Wir möchten an dieser Stelle das Virus nicht verharmlosen oder andeuten, dass wir die gesamte Situation nicht ernst nehmen. Dennoch muss gesagt werden, dass eine übertriebene Panik niemandem weiterhilft und auch nicht wirklich notwendig ist.

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Die überzeichneten Bilder mit hunderttausenden von Toten in Deutschland werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit so nicht eintreten. Genauso besonnen sollten sich Anleger am Kapitalmarkt verhalten. Auch wenn jetzt alle verkaufen und die Medien ein schwarzes Bild für die wirtschaftliche Zukunft der Weltgemeinschaft zeichnen, sollten Anleger gelassen bleiben und sich auf ihre langfristige Investmentstrategie verlassen.

Krisen und hohe Verluste gehören zum Investieren dazu

Viele Menschen neigen dazu, bei Aktieninvestments nur die Sonnenseite zu sehen. Die Wahrheit ist aber, dass Verluste, Krisen und wirtschaftliche Rezessionen zum langfristigen Investieren genauso dazugehören, wie Rendite, Konjunktur und wirtschaftliche Hochzeiten.


Wenn Finanzexperten von einer langfristigen Wachstumserwartung von 6 – 8 % jährlich sprechen, sind all diese Korrekturen bereits eingerechnet. Genau deshalb ist es auch nicht sinnvoll, in einer solchen Situation seine Planungen über den Haufen zu werfen und panische kurzfristige Investmententscheidungen zu treffen. Wer die Krise als günstigen Einstiegszeitpunkt nutzen will, muss sich trotz allem bewusst machen, dass auch jetzt noch weitere Verluste eintreten können und große Korrekturen sich an den Kapitalmärkten regelmäßig wiederholen werden.

Jetzt verkaufen ist die schlechteste Lösung

Ängstliche Investoren, die mit den Verlusten nicht umgehen können, neigen dazu ihre Investments vorschnell aufzulösen und die erlittenen Verluste der letzten Wochen tatsächlich zu realisieren. Unabhängig davon, wann der ETF-Investor in den Aktienmarkt eingestiegen ist, ist das eine denkbar schlechte Entscheidung, insbesondere wenn das Geld nicht wirklich dringend anderweitig benötigt wird. Gerade jetzt wo die Aktien so günstig sind, sollten Verkäufe vermieden werden. Wenn überhaupt etwas an der Anlagestrategie geändert wird, dann sollte diese Änderung immer durch Einkäufe aus freien Mitteln finanziert werden.

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In der freien Wirtschaft und in anderen Lebensbereichen würde niemand auf die Idee kommen, seinen Besitz für einen sehr günstigen Preis zu verkaufen, wenn davon auszugehen ist, dass der Wert In Zukunft wieder steigen wird. Genau mit dieser Einstellung sollten ETF-Anleger die momentane Situation angehen. Sie müssen Vertrauen in ihre Geldanlagen und ihre langfristige Investmentstrategie haben und ihre Positionen, wenn die finanzielle Situation ihnen das erlaubt, halten.

Beim Einstieg auf ausreichende Rücklagen achten

Extremsituationen wie die Corona-Krise machen den Menschen immer wieder bewusst, wie wichtig es ist, liquide zu sein und ein ausreichendes finanzielles Polster zu besitzen. Wer genug Bargeld auf der hohen Kante hat und ein paar Monate von seinem Ersparten leben kann, ist nicht dazu gezwungen, seine Geldanlagen aufzulösen und aus den ursprünglich guten Investments ein schlechte Geschäfte zu machen.


Insbesondere potenzielle ETF-Anleger, welche die günstigen Preise zum Einstieg an der Börse nutzen wollen, sollten sich nicht überstürzt für ein langfristiges Investment entscheiden. Zunächst muss gründlich geprüft werden, ob das finanzielle Fundament stabil genug ist, um auch zukünftige Krisen problemlos aussitzen zu können. Ist das nicht der Fall, sollte der potenzielle Kapitalmarktteilnehmer zunächst diese finanzielle Basis schaffen und dann mit einer langfristigen Investmentstrategie an der Börse einsteigen.

Der langfristigen Strategie treu bleiben

Auch wenn es in diesen turbulenten Zeiten schwierig erscheinen mag, ist die beste Lösung für alle Anleger weiterhin, der eigenen langfristigen Investmentstrategie treu zu bleiben. Eine solche Strategie hat Krisensituationen und Marktkorrekturen eingeplant und bedarf daher keinerlei Veränderung. Wenn Anleger darauf achten, breit diversifiziert in die gesamte Weltwirtschaft zu investieren und gleichzeitig eine ausreichend lange Laufzeit für diese Investments eingeplant haben, können sie sich entspannt zurücklehnen und die Krise problemlos aussitzen.

Wer bereits seit langer Zeit in den Aktienmarkt investiert und jetzt sein aufgebautes Vermögen schützen möchte, kann Teile seines Investments verkaufen und anschließend in sicherere Häfen wie Staatsanleihen anlegen. Auch dieser Schritt sollte aber eigentlich unabhängig vom Coronavirus durchgeführt werden, wenn sich die anfangs geplante lange Laufzeit dem Ende zuneigt und das aufgebaute Vermögen geschützt werden soll.


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