1.000 Euro investieren? Drei Aktien mit Potential

Wenn es darum geht, welche Unternehmensaktien zurzeit das beste Investment darstellen, ist guter Rat teuer. Die Zahl der empfohlenen Aktien ist beinahe ebenso groß, wie die Zahl der Experten. Daher ist es eine gute Idee, stattdessen darauf zu schauen, in welche Unternehmen professionelle Investoren gerade investieren. Drei Aktien tun sich diesbezüglich besonders hervor. Wer 1.000 Euro übrig hat, sollte darüber nachdenken, sein Geld in eine dieser drei im Augenblick gefragten Aktien anzulegen.
Starbucks

Unter den auf Kaffeeprodukte spezialisierten Einzelhandelsunternehmen nimmt Starbucks weltweit eine führende Rolle ein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich dem Unternehmen mit Sitz in Seattle nicht auch in Zukunft weitere Wachstumsmöglichkeiten bieten würden. Besonders in den Schwellenländern ist Starbucks bisher noch relativ unterrepräsentiert. Die bisherigen Entwicklungen auf diesen Märkten deuten allerdings durchaus darauf hin, dass sich dies in den kommenden Jahren ändern könnte.

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Was die Starbucks-Aktie jedoch in der momentanen Situation so attraktiv macht, sind die zusätzlichen Chancen, welche sich durch die Corona-Krise bieten könnten. Einer der Hauptgründe hierfür ist die schiere Größe des Unternehmens. Mit rund 26,5 Milliarden US-Dollar übertrifft der Umsatz von Starbucks jenen von bekannten Konkurrenten wie Costa Coffee oder Dunkin‘ Donuts um ein Vielfaches. Vor allem kleinere, lokale Ketten geraten durch die massiven Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen der letzten Monate massiv in die Krise und könnten gezwungen sein, zu schließen.

Starbucks wäre sehr gut positioniert, um in die entstehende Lücke zu stoßen. Eine Vielzahl seiner Geschäfte weltweit haben bereits wieder geöffnet. Seine Größe verschafft Starbucks ferner auch Vorteile bei der Verhandlung mit Vermietern. Derzeit laufen vielerorts Gespräche über eine temporäre Mietminderung. Zudem hat das Unternehmen zuletzt seine Zusammenarbeit mit Lieferdiensten ausgebaut. In Kombination mit der sich stetig erweiternden Menüliste könnte Starbucks durchaus vom derzeitigen Trend hin zum Online-Bestellen profitieren.

IDEXX Laboratories

Als einer der eher unwahrscheinlicheren Profiteure der Krise könnte sich mit IDEXX Laboratories ein Unternehmen aus dem Bereich der Tiermedizin erweisen. IDEXX hat sich auf Produkte und Dienstleistungen für die Diagnose und Behandlung von Haustieren spezialisiert. Die Hauptkunden des Unternehmens sind dabei weniger die Tierbesitzer selbst als vielmehr Veterinäre. Ein Blick auf den Börsenkurs zeigt, dass die IDEXX-Aktie eines der wenigen Wertpapiere ist, welchem es seit dem Ausbruch der Pandemie gelungen ist, den S&P 500 in Sachen Performance zu übertreffen.

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Grund für den Optimismus von Anlegern und Investoren ist die stark wachsende Nachfrage nach Haustieren. Viele Menschen fühlen sich derzeit aufgrund von Homeoffice und Kontaktsperren einsam. Ein Haustier erscheint zahlreichen Menschen hierbei als Lösung. Davon profitieren nicht nur Tierzüchter. Auch Tierheime verzeichnen eine rege Nachfrage nach ihren Schützlingen. Dass hierdurch über kurz oder lang auch die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen für Haustiere steigen wird, ist nahe liegend.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt zudem, dass die Umsätze der US-Haustierindustrie in den vergangenen 25 Jahren stetig gewachsen sind. Selbst während vergangener wirtschaftlicher Verwerfungen wie der Finanzkrise verzeichnete diese Branche stetig Wachstumszahlen. Es ist daher unwahrscheinlich, dass die kommende Rezession diesen Trend entscheidend wird aufhalten können. Allein die bereits jetzt deutlich gestiegenen Zahlen neu adoptierter Haustiere sprechen dagegen. Auch wenn sich der Umsatz von IDEXX kurzfristig aufgrund der Einschränkungen evtl. etwas zurückentwickeln sollte. Langfristig gesehen stehen die Signale eindeutig auf Wachstum.

Goodyear Tires

Im Gegensatz zur IDEXX-Aktie trat der Kurs des Reifenherstellers Goodyear Tires nach anfänglichen Verlusten seit Monaten auf der Stelle. Einer der Gründe hierfür waren die zwischenzeitlichen Werksschließungen in Europa und Amerika. Erschwerend kommt der erhebliche Umsatzeinbruch in der Automobilindustrie hinzu. Einer Prognose von Automobilmarktanalyst Ferdinand Dudenhöfer zufolge wird der Fahrzeugabsatz 2020 weltweit um rund 18 % unter dem Niveau von 2019 liegen. Der dritte Nackenschlag für Goodyear ist der momentane Trend zum Homeoffice. Ein Zusammenhang zwischen weniger Pendlerkilometern und einer geringeren Nachfrage nach Reifen ist durchaus nahe liegend.

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Wie könnte Goodyear trotz dieser zahlreichen Hiobsbotschaften eine gute Anlagemöglichkeit darstellen? Zwei Dinge sprechen zurzeit dennoch für die Goodyear-Aktie. Zum einen könnte der Reifenhersteller vom Einbruch des Automobilmarktes weniger hart getroffen werden, als von manchen Investoren ursprünglich angenommen. Der größte Teil von Goodyears Umsatz (ca. 75 %) stammt von Ersatzrädern. Weniger gefahrene Kilometer sind daher durchaus nachteilhaft für die Verkaufszahlen. Weniger Neuwagen wirken sich hingegen nicht wirklich negativ aus, solange die zwischenzeitlich abgeschreckten potenziellen Käufer weiterhin ihre alten Fahrzeuge nutzen.

Ferner legt das Unternehmen seinen Fokus seit Kurzem vermehrt auf die Herstellung und den Verkauf von 17-Zoll Reifen. Im Vergleich zu den kleineren Modellen ist die Profitmarge bei diesen größeren Reifen Industrieschätzungen zufolge rund viermal so hoch. Letztes Jahr noch befand sich Goodyear klar auf Wachstumskurs. Zwar werden sich Umsatzeinbrüche für das Jahr 2020 nicht vermeiden lassen. Diese könnten jedoch aufgrund der genannten Gründe deutlich geringer ausfallen, als der momentane Aktienkurs vermuten lässt. Für risikofreudige Anleger könnte sich daher die Möglichkeit bieten, günstig in ein wachstumsstarkes Unternehmen einzusteigen.

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