10.000 Euro übrig? Diese ETFs würde ich Anfang 2021 kaufen

Unser Autor Robin Messer kombiniert bei seiner Geldanlage ETFs mit Einzelaktien. Für große Teile der Anleger sind ETFs jedoch das Nonplusultra, wenn es um Investments im Aktienmarkt geht Bei einem Einzelinvestment schrillen oftmals die Alarmglocken. Folglich zeigt unser Autor in diesem Beitrag, welche ETFs er bei 10.000 Euro aktuell auswählen würde.
Immer mehr Sparer stoßen auf den Aktienmarkt. Die deutsche Aktionärskultur blühte in der jüngsten Vergangenheit auf. ETFs sind für viele Anleger das Mittel der Wahl. Schließlich bieten diese den Vorteil, diversifiziert und passiv in den Aktienmarkt zu investieren. Geringe Kosten und eine hohe Rendite locken immer mehr Menschen.

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Doch was tun, wenn der Bausparvertrag ausläuft oder du es satt bist, den Wert deines Geldes auf dem Sparbuch schwinden zu sehen? Wenn ich jetzt 10.000 Euro in ETFs investieren würde, wären diese fünf meine Wahl.

iShares Healthcare Innovation UCITS ETF (ISIN: IE00BYZK4776)

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Dies war bereits vor 100 Jahren der Fall, trifft auf die aktuelle Situation umso mehr zu und wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Immer mehr Menschen werden medizinische Dienstleistungen nachfragen. Zudem entstehen neue technologische Möglichkeiten, um Krankheiten zu heilen und die Lebenserwartung der Menschen weiter zu verlängern. Der iShares Healthcare Innovation UCITS ETF ist mit über eine Milliarde Euro Fondsgröße ein Schwergewicht im Bereich Gesundheit. Enthalten sind weltweit Unternehmen, die sich auf die Erweiterung des aktuellen Stands der medizinischen Technik und Behandlung konzentrieren. Aktuell sind Novocure Ltd. (WKN: A140ML) und CRISPR-Therapeutics (WKN: A2AT0Z) AG die größten Positionen – beide Biotechnologie-Unternehmen beschäftigen sich mit der Entwicklung von innovativen Behandlungskonzepten.

Der MSCI World ist das Basis-Investment für alle Anleger. Dennoch würde ich Anfang 2021 bei einem 10.000 Euro Investment meine Depot-Basis aus dem Healthcare-Innovation ETF und diesem Emerging Markets ETF bauen. Der physische iShares MSCI EM Asia UCITS ETF enthält über 600 Unternehmen aus den asiatischen Schwellenländern.

Mit dem jüngsten Handelsabkommen, das die größte Freihandelszone der Welt schafft, könnte die asiatische Wirtschaft das kommende Jahrzehnt dominieren. In der Vergangenheit lag die durchschnittliche Jahres-Performance des ETFs bei 13,75 %.

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Der geografische Fokus liegt mit über 40 % auf China. Im Anschluss folgen Korea, Taiwan und Indien mit einem ETF-Anteil zwischen 11 und 17 %. Die südostasiatischen Staaten Thailand, Malaysia, Indonesien und Philippinen machen einen überschaubaren Anteil des ETFs aus. Fast ein Viertel der Unternehmen sind in der IT-Branche tätig. Jeweils 20 % beschäftigen sich mit Kommunikation und zyklischen Konsumgütern. Aktuell sind der taiwanische Auftragsfertiger aus der Halbleiterbranche Taiwan Semiconductor Manufacturing (WKN: 909800) und die chinesischen Tech-Giganten Tencent (WKN: A1138D) und Alibaba (WKN: A117ME) die größten Positionen im ETF.
VanEck Vectors Video Gaming and eSports UCITS ETF (ISIN: IE00BYWQWR46)

Gaming und eSports sind ein Megatrend. Im letzten Jahr richtete sich die Aufmerksamkeit der Anleger immer mehr auf diesen Bereich. Die Performance in 2020 betrug fast 70 %. Dennoch halte ich den ETF Anfang 2021 für ein lukratives Investment, auch wenn kurz- und mittelfristig natürlich Korrekturen folgen können. Das Anlagevolumen des physischen VanEck Vectors Video Gaming and eSports UCITS ETF beläuft sich auf über 800 Millionen Euro. Enthalten sind knapp 30 Unternehmen, die mindestens die Hälfte ihres Umsatzes mit Videospielen und eSports verdienen.

Der Halbleiterhersteller NVIDIA (WKN: 918422) ist die größte Position im ETF. Im Anschluss folgen die chinesische Tech-Holding Tencent (WKN: A1138D), der Halbleiterhersteller AMD (WKN: 863186) und der Gaming-Konzern Nintendo Co. Ltd. (WKN: 864009).
iShares Automation & Robotics UCITS ETF (ISIN: IE00BYZK4552)

Mit über 150 Positionen ist der physische iShares Automation & Robotics UCITS ETF ein diversifizierter Alleskönner. Mittlerweile beträgt die Fondsgröße über drei Milliarden Euro. Anleger können mittels ETF in Unternehmen investieren, die sich mit Robotik und Automatik beschäftigen. Seit der Auflage gab es eine durchschnittliche Rendite von 20 %. Ein großer Vorteil des iShares Automation & Robotics UCITS ETFs ist die starke Diversifikation nach Branchen. Zwar stammen fast 70 % der Unternehmen aus der IT. Dennoch gibt es innerhalb dieses Sektors deutliche Unterschiede. 20 % der Positionen entfallen auf den Industriesektor. Mit über 55 % Gewichtung sind US-amerikanische Unternehmen in der Überzahl. Japan folgt mit mehr als 20 %, während sich der China-Anteil auf unter 4 % beläuft.

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Aktuell macht die Top 10 des ETFs ca. 25 % aus. Die beiden größten Positionen haben eine Gewichtung von über 3 %. Dies sind der chinesische Elektronikhersteller Xiaomi (WKN: A2JNY1) und das US-amerikanische Unternehmen Snap Inc. (WKN: A2DLMS), das für den Social-Media-Dienst Snapchat bekannt ist.
VanEck Vectors Semiconductor UCITS ETF (ISIN: IE00BMC38736)

Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung oder E-Mobilität sind Megatrends dieser Zeit. Doch was haben alle diese Trends gemeinsam? Die technologischen Innovationen sind nur möglich, da die Halbleiter-Unternehmen hochwertige Chips liefern, die immer kleiner werden und bessere Leistung bieten. Folglich ist der physisch abbildende VanEck Vectors Semiconductor UCITS ETF eine gute Wahl, um Anfang 2021 diversifiziert in den Sektor zu investieren.

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Die Auflage erfolgte erst im Dezember 2020 – mit 50 Millionen Euro Fondsgröße ist der ETF noch relativ klein. Enthalten sind die 25 Unternehmen, die mindestens 50 % ihres Umsatzes mit Halbleitern generieren. Aktuell sind ASML Holding und TSMC die größten Positionen. Damit entfallen 20 % des eingesetztes Kapitals auf die Schaufelhersteller der Halbleiterindustrie. ASML (WKN: A1J4U4) produziert die Maschinen, während TSMC (WKN: 909800) der weltweit führende Auftragsfertiger für die Chip-Designer ist.

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