10 Menschen, die durch einen glücklichen Zufall reich wurden

Es heißt, Reichtum müsse man sich erarbeiten. In der überwiegenden Zahl der Fälle stimmt dies auch. Manchmal reicht es jedoch auch, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Während manche Menschen ihr ganzes Leben damit verbringen, nach Reichtum zu suchen, fällt er anderen wiederum einfach in den Schoß. Hier sind 10 Menschen, die durch einen glücklichen Zufall reich wurden.
1. Ein altes Filmplakat

Auf einem Flohmarkt in der beschaulichen US-Stadt Summerville stieß Laura Stoufer auf das Plakat eines alten Films. Es gefiel ihr und sie entschied sich, es zu kaufen. Als sie zu Hause angekommen war, stellte sie jedoch fest, dass sich hinter dem Plakatboden aus Pappe noch ein weiteres Poster befand. Auch dieses bewarb einen alten Film. Es handelte sich dabei um die Verfilmung des Klassikers „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque. Sein Wert lag mit 20.000 Dollar jedoch deutlich über dem, was sie für ihren eigentlichen Kauf hingelegt hatte.

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2. Ein altes Foto

Die Rentnerin Bernice Calego war gerade dabei, ihr Zuhause einmal gründlich aufzuräumen, als sie auf ein altes Foto stieß. Darauf abgebildet war ein altes Baseball Team. Sie selbst wusste damit nichts anzufangen und entschied sich daher, es bei eBay zu verkaufen. Ursprünglich hatte sie eigentlich einen Verkaufspreis von gerade einmal 10 Dollar anvisiert. Allerdings hatte das Bild einen enormen Sammlerwert für eingefleischte Baseballfans. Am Ende bekam Calego dafür 75.000 Dollar.

3. Eine klassische Armbanduhr

Eigentlich hatte Zac Norris lediglich vorgehabt, in einem Second-Hand-Shop ein gebrauchtes Golfkart zu kaufen. Auf dem Weg zur Tür entschied er sich noch schnell, nach einer Uhr zu suchen. Dabei fiel ihm eine alte Armbanduhr ohne Batterien auf. Es handelte sich um eine LeCoultre Deep Sea Alarm. Norris wusste sofort, dass die Uhr eigentlich deutlich mehr Wert war als die 5,99 Dollar, welche auf dem Preisschild standen. Nachdem er die Uhr gekauft hatte, fand er schnell heraus, dass er mit seiner Einschätzung tatsächlich recht hatte. Der aktuelle Marktwert des alten Stücks lag bei 35.000 Dollar.
4. Magnolien auf einem goldenen Seidentuch

Als ein Mann aus Indiana zufällig bei einem Gesellschaftsspiel auf eine Karte stieß, die exakt ein Bild enthielt, welches er auch in seinem Haus hängen hatte, wurde er neugierig. Ursprünglich hatte er das Gemälde billig gekauft, weil er damit ein Loch in seiner Wand überdecken wollte. Es sollte sich jedoch herausstellen, dass es sich dabei um das Gemälde „Magnolien auf einem goldenen Seidentuch“ aus der Hand des bekannten Malers Martin Johnson Heade handelte. Der namentlich unbekannte Glückspilz verkaufte das Gemälde anschließend für 1,2 Millionen Dollar an ein Museum.

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5. Ein Geldstück von 1974

Der Vater von Robert Lawrence hatte diesem nach seinem Tod eine kleine Münzsammlung vermacht. Die Sammlung befand sich dabei in einer einfachen Brotdose und schien daher nicht sonderlich von Wert zu sein. Lawrence nahm sich trotzdem die Zeit, die Geldstücke nach seltenen Münzen zu durchsuchen. Tatsächlich besaß eine Münze aus dem Jahr 1974 scheinbar einen Sammlerwert von 300 Dollar. Später sollte sich jedoch herausstellen, dass dieses spezielle Stück aus Aluminium gefertigt worden war. Gerade einmal zehn Stück davon waren jemals geprägt worden und alle anderen Exemplaren gelten heute als verschollen. Dadurch belief sich der tatsächliche Wert des kleinen Geldstücks auf 2 Millionen Dollar.

6. Der Schatz von St. Albans

Wesley Carrington hatte sich vor Kurzem einen einfachen Metalldetektor zugelegt. Er entschied sich, diesen einmal in einem Waldstück bei St. Albans in der englischen Grafschaft Hertfordshire zu testen. Die meisten Menschen finden mit einem solchen Metalldetektor auch nach tagelangem Suchen höchstens ein paar alte Dosen. Carrington stieß damit gleich beim ersten Versuch auf 55 antike römische Goldmünzen. Ihr Wert: 260.000 Dollar.
7. Eine Statuette auf Geheiß Nicholas II.

George und Betty Davis entschieden sich eines Tages, ihren alten Dachboden zu entrümpeln. Unter zahlreichen verstaubten Kleidungsstücken und Kisten entdeckten sie dabei jedoch eine alte Statuette. Sie stellte einen alten Mann mit grauem Bart dar, der eine Art russische Tracht zu tragen schien. Die beiden wussten zuerst nicht so recht, was sie damit anfangen sollten, hatten jedoch den Verdacht, dass sie wertvoll sein könnte. Ihr Verdacht sollte sich schon bald bestätigen. Wie sich herausstellte, war die Statuette vom legendären Juwelier Fabergé auf Geheiß keines geringeren als Zar Nicholas II. angefertigt worden. Auf der folgenden Auktion wurde das alte Stück für 5,2 Millionen Dollar versteigert.

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8. Öl

Oscar Stohler wuchs auf einer alten Farm in North Dakota auf. Mehr als 70 Jahre bewirtschaftete er die Ranch. Eines Tages trat ein Ölbohrunternehmen an ihn heran und bat um die Erlaubnis, auf seinem Grundstück nach Öl zu bohren. Anfangs zeigte sich Stohler skeptisch. Schließlich ließ er sich jedoch umstimmen und erlaubte eine Probebohrung. Es stellte sich heraus, dass sich unter dem Grundstück tatsächlich der Zugang zu einem weitreichenden Ölfeld verbarg. Stohler wurde auf einen Schlag zum Millionär. Der Fund brachte ihm und seiner Frau rund 52,6 Millionen Dollar ein.

9. Eine ungewöhnliche Perle

Aileen Cynthia Maggay-Amurao arbeitete auf den Philippinen für eine lokale Verwaltung als Tourismusbeauftragte. Eines Tages kam ihr Neffe zu ihr und überreichte ihr eine riesige, merkwürdig geformte Perle. Der Mann war selbst Fischer und erzählte ihr, er sei vor zehn Jahren während einer Fahrt mit seinem Boot auf diese seltsame Perle gestoßen. Er selbst hatte keine Ahnung, ob sein Fund tatsächlich einen Wert hatte. Da ihm die Perle jedoch gefallen hatte, hatte er sich entschieden, sie zehn Jahre lang als Glücksbringer unter seinem Bett zu verwahren. Nun, da er in einen anderen Teil des Landes umzog, schenkte er die Perle seiner Tante.

Maggay-Amurao entschied sich, die ungewöhnliche Perle als neue Touristenattraktion im Atrium der Stadthalle von Puerto Princesa auszustellen. Gleichzeitig suchte sie sich jedoch Hilfe bei einem Experten für Perlen. Dieser stellte fest, dass es sich dabei tatsächlich um eine echte Perle handelte. Mit einem Gewicht von 34 Kilogramm war sie damit das schwerste jemals gefundene Exemplar ihrer Art. Ihr Wert wurde dabei auf rund 93 Millionen Dollar geschätzt.
10. Coca-Cola Aktien für 5 Dollar

Tony Marohn erstand auf einem Garagenverkauf eine Schachtel mit alten Dokumenten für 5 Dollar. Darunter befand sich ein Zertifikat für 1.625 Aktien eines längst nicht mehr existierenden Öl-Unternehmens namens Palmer Union Oil. Marohn wurde neugierig und stellte Nachforschungen an. Wie sich herausstellte, wurde Palmer Union Oil später von einem anderen Öl-Unternehmen aufgekauft, wobei die Aktien anteilig umgetauscht worden waren. In den folgenden Jahrzehnten kam es zu einer verworrenen Reihe an Akquirierungen und Verschmelzungen, an deren Ende die Taylor Wine Company 1977 mit Coca-Cola verschmolz. Anteilseigner des Weinproduzenten erhielten dabei Aktien des Brauseherstellers.

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Umgerechnet hätten die 1.625 Aktien von Palmer Union Oil damit 1,8 Millionen Anteilen von Coca-Cola entsprochen. Deren Gesamtwert belief sich zu jener Zeit auf 130 Millionen Dollar. Anders als bei den anderen glücklichen Gewinnern in dieser Liste hatte die Geschichte für Tony Marohn jedoch kein Happy End. Das Zertifikat war zwar tatsächlich echt. Jedoch war kein Name als Käufer eingetragen. Marohn entschied sich daher kurzerhand, seinen eigenen Namen an die entsprechende Stelle zu setzen. Ein Gericht kam schließlich zu dem Urteil, dass er dadurch jedoch nicht der rechtmäßige Eigentümer irgendwelcher Aktien geworden war.

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