5 Tipps, wie du dich auf einen Börsencrash vorbereitest

Der Corona-Crash am Aktienmarkt ist noch nicht allzu lange her, die Kurse scheinen erneut heißgelaufen. Wer an der Börse Geld investiert, muss immer auf der Hut sein. Schließlich gibt es erfahrungsgemäß alle paar Jahre einen größeren Crash. Trotz langfristigem Aufwärtstrend der weltweiten Aktienmärkte können die mittel- und kurzfristigen Korrekturen mal mehr und mal weniger stark ausfallen. Mit unseren 5 Tipps bereitest du dich auf den nächsten Börsencrash vor, um das Beste aus dem jeweiligen Marktumfeld zu machen.
Börsencrash und Baisse

Ein Börsencrash ist ein Ereignis, bei welchem die Kurse an den Aktienmärkten deutlich einbrechen. Derartige Einbrüche können einige Wochen dauern oder innerhalb weniger Tage vonstattengehen. Viele Anleger ziehen panisch die Reißlinie, sodass die Kurse weiter fallen. Das Angebot am Markt steigt deutlich, während die Nachfrage einbricht. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei einer Baisse um eine länger andauernde Entwicklung, die mit stetig fallenden Kursen einhergeht. Da sich Börsencrash und Baisse immer wieder unterscheiden, stehen Anleger vor einer Herausforderung.

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Potenzielle Auslöser

Für einen kurzfristigen Börsencrash gibt es unterschiedliche Auslöser. Eine genaue Analyse ist erst im Anschluss möglich. Mangelnde Liquidität, fehlendes Kapital oder hohe Zinsen sind Faktoren, die einen Börsencrash begünstigen. Wenn die Zinsen steigen, wirkt sich dies negativ auf den Aktienmarkt aus. Blasen am Finanzmarkt oder exogene Schocks wie die Corona-Krise können ebenfalls einen Abverkauf der Aktien verursachen. Meist greifen mehrere Faktoren in einem komplexen Zusammenspiel ineinander.
Wann kommt der nächste Crash?

Wer sein Vermögen effektiv schützen möchte, kennt am besten den Zeitpunkt des nächsten Börsencrashs. Leider sind derartige Entwicklungen schwer vorherzusagen. Schließlich genügt das Vorliegen eines einzelnen Faktors nicht. Wenn beispielsweise einige Unternehmen ambitioniert bewertet sind, könnte dies Indikator für eine starke Korrektur sein. Langfristig nähern sich die Aktienkurse schließlich immer den Erträgen eines Unternehmens an.

Eine derartige Einordnung wäre jedoch zu kurz gegriffen. Schließlich könnten Zentralbanken mit frischem Geld dafür sorgen, dass historische Bewertungen wenig aussagekräftig sind. Darüber hinaus widerspricht die eindeutige Vorhersage schon per se einem Börsencrash. Wenn alle Anleger diesen vorhersehen könnten, würden sie ihre Positionen früher verkaufen. Dies würde lediglich bedeuten, dass der Crash am Aktienmarkt zu einem früheren Zeitpunkt stattfindet.

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5 Tipps, um den nächsten Crash zu durchstehen

Wir haben gelernt – der nächste Börsencrash kommt ganz bestimmt. Da du diesen nicht sicher vorhersehen kannst, solltest du Maßnahmen treffen, um bei stark sinkenden Kursen weiter gut zu schlafen.
1. Risiko breit streuen

Breit gestreut, nie bereut – mit ausreichend Diversifikation können Anleger dem nächsten Crash beruhigt entgegensehen. Ganz gleich, ob Weltwirtschaftskrise, Finanzkrise oder Corona-Crash im letzten Jahr – einige Geschäftsmodelle werden eine Krise nicht überstehen. Nicht jeder Aktienkurs wird sich vollständig erholen. Wer alles auf eine Karte setzt, wettet wohlmöglich auf das falsche Pferd. Folglich ist es empfehlenswert, das Risiko breit zu streuen. Die Weltwirtschaft wächst mit Blick auf steigenden Wohlstand, Bevölkerungswachstum und Digitalisierung munter weiter. Mit ETFs auf den MSCI World oder All Country World Index können Anleger das Risiko streuen und auf eine starke Erholung setzen. Bis heute haben die marktbreiten Indizes nach jedem Einbruch ein neues Hoch erreicht.

2. Nicht ausschließlich auf offensive Aktien bauen

Offensive Growth-Aktien bieten einen großen Vorteil. Wenn alles gut läuft, rückt die Outperformance des Marktes in Reichweite. In schlechten Marktphasen fallen viele Wachstumswerte jedoch schneller. Ein Depot, das ausschließlich aus spekulativen Einzelwerten, Small-Caps und Wachstumstiteln besteht, macht in einem Börsencrash häufig eine schlechte Figur. Defensive Geschäftsmodelle können in vielen Fällen den Umsatz stabil halten und sich beständig weiterentwickeln. Dies mag vielleicht im Corona-Jahr nicht ganz gestimmt haben. Dennoch haben viele Krisen in der Vergangenheit gemeinsam, dass defensive Unternehmen besser als offensive Wachstumsgaranten performten.

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3. Mindset stärken

Das eigene Depot ist immer nur so stark wie dein Mindset. Bei einem Börsencrash greift die Angst um:

„Ich verliere mein ganzes Geld.“ „Im Alter werde ich arm sein.“ „Dieses Mal ist alles anders, die Kurse werden sich nicht mehr erholen.“

Ängstliche Anleger reagieren panisch und verkaufen im Abwärtstrend ihre Aktien. Naturgemäß dauert es einige Zeit, bis sie wieder Vertrauen in den Aktienmarkt finden. Dann steigen die Anleger bei einem höheren Kurs ein – ein beträchtlicher Verlust bleibt zurück. Wer sich für einen Börsencrash vorbereiten möchte, sollte sein Mindset stärken und Panik meiden.

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4. Cash für Nachkäufe bereithalten

Ein Bärenmarkt bietet immer auch die Chance zum Nachkauf einiger Positionen. Wer im Corona-Crash 2020 mutig zugriff, blickt auf eine stolze Rendite. Doch Anleger müssen ein Mittelmaß wahren. Falls diese viel Kapital in einem Bullenmarkt zurückhalten, entgeht ihnen eine hohe Rendite. Wenn in einer Marktphase jedoch zahlreiche Faktoren auf eine Korrektur oder einen Crash hindeuten, kann eine leichte Erhöhung der Cash-Quote nicht schaden.

5. Krise als Chance sehen

Freies Kapital im Börsencrash ist das Eine, der Mut zum Handeln das Andere. Frühzeitig sollten Anleger damit beginnen, eine Krise als Chance zu begreifen. Während es in jeder Krise zahlreiche Verlierer gibt, bringen diese zugleich wenige Gewinner hervor. Mut, Beharrlichkeit, Geduld und Willensstärke sind wichtige Eigenschaften eines Investor-Mindsets, um die Krise als Chance zu begreifen. Langfristige Anleger können folglich steigenden und fallenden Kursen etwas abgewinnen – die eine Entwicklung mehrt das Vermögen, die Andere bietet Kaufgelegenheiten.
Mit der richtigen Vorbereitung in den Börsencrash

Eins ist sicher – der nächste Börsencrash wird kommen. Ohne regelmäßige Korrekturen steigt das Risiko einer Baisse am Aktienmarkt. Damit das Depot der Anleger nicht überdurchschnittlich stark leidet, sollten sich diese auf den Börsencrash vorbereiten. Schließlich ist eine Krise immer auch eine Chance für diejenigen Anleger, die zielstrebig und mutig agieren.

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