9 Gewinner-Aktien für 2021

Im vergangenen Jahr gab es am Aktienmarkt zahlreiche Gewinner und Verlierer. Für sich genommen ist dies nichts Besonderes. Die krisenbedingten Veränderungen des Marktes hatten dabei aber für einen noch stärkeren Kontrast gesorgt, als dies üblicherweise der Fall gewesen wäre. Auch im Jahr 2021 dürften sich abermals einige Aktien als besondere Gewinner hervortun. Absolute Gewissheit gibt es natürlich nie. Bei den folgenden Papieren scheinen die Vorzeichen aber stark auf einen weiteren Kursanstieg hinzudeuten.

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1. PayPal
(ISIN: US70450Y1038)

Der US-amerikanische Online-Zahlungsdienstleister gehörte bereits 2020 zu den großen Gewinnern. Die steigende Zahl an Menschen, welche ihre Einkäufe online erledigen, sorgen bei PayPal für sprudelnde Umsätze. Dieser Trend wird sich auch in diesem Jahr weiter fortsetzen. Seit Kurzem ist das Unternehmen zudem auch auf den Kryptozug aufgesprungen. Schon bald sollen auch europäische Kunden in der Lage sein, PayPal für Geschäfte mit Bitcoin zu nutzen. Die Aussichten für die weitere Kursentwicklung sind mehr als rosig.

2. Hilton Worldwide
(ISIN: US43300A2033)

Hotelketten gehörten definitiv zu den Verlierern des vergangenen Jahres. Hilton verzeichnete 2020 einen Umsatzrückgang um rund 64 Prozent. Im Durchschnitt sanken die Preise für ein freies Zimmer von 102 Dollar im Jahr 2019 auf 47 Dollar gegen Ende 2020. Glücklicherweise verfügt die Hotelkette über ausreichend Cash-Reserven, um die Flaute bei den Buchungen mehr oder weniger unbeschadet zu überstehen. Spätestens mit dem Ende der Pandemie dürfte auch die Reiselust der meisten Menschen wieder neu aufkeimen. Mittelfristig sind die Aussichten für Hilton daher trotz der zuletzt sehr schlechten Zahlen daher durchaus positiv. Diverse Wall-Street-Analysten gehen davon aus, dass Hilton in diesem Jahr wieder kräftig zulegen wird. Der Aktienkurs befindet sich bereits seit Langem auf dem aufsteigenden Ast.

3. Pinterest
(ISIN: US72352L1061)

Pinterest ist eine auf Bilder ausgelegte Social-Media-Plattform. Dass die sozialen Medien in den vergangenen Jahren massiv an Bedeutung hinzugewonnen haben, ist sicherlich keine Neuigkeit. Die Aktie von Pinterest hat in den zurückliegenden 12 Monaten um rund 400 Prozent zugelegt. Was Pinterest 2021 so interessant macht, ist u. a. die Kooperation mit Shopify. Anbieter haben nun die Möglichkeit, ihr Sortiment in Bildform auf Pinterest hochzuladen. Nutzer können dann bequem online einkaufen. Analysten gehen davon aus, dass sich dies äußerst positiv auf das Geschäftsmodell von Pinterest auswirken wird. 2021 könnte daher das erste Jahr werden, in dem die Plattform tatsächlich Gewinne generiert. Dies könnte der Startschuss für eine beeindruckende Rallye sein.

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4. Alibaba
(ISIN: US01609W1027)

Der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba blickt auf sehr erfolgreiche letzte Jahre zurück. In den vergangenen drei Jahren verdreifachte sich der Umsatz des Konzerns. Auch Alibaba profitierte dabei im besonderen Maße von der Entwicklung rund um die Pandemie. Im Angesicht einer erneut boomenden chinesischen Wirtschaft im Jahr 2021 dürfte Alibaba auch in den kommenden Monaten wieder sprudelnde Gewinne erzielen können. Der Aktienkurs befindet sich seit Oktober zwar in einem Abwärtstrend. Allerdings hat dies weniger mit den Wachstumsaussichten zu tun, als vielmehr mit dem Drama rund um Alibaba-Gründer Jack Ma sowie den ausgefallenen Börsengang der Alibaba-Tocher Ant. Eine Trendumkehr erscheint hier daher nur eine Frage der Zeit zu sein.

5. Twilio
(ISIN: US90138F1021)

Twilio ist eines von jenen Unternehmen, welche besonders stark von den Trends zum E-Commerce und Homeoffice profitieren. Mit seinen umfassenden Kommunikationsdienstleistungen bildet Twilio das ideale Bindeglied zwischen Unternehmen und Kunden in einer zunehmend digitalisierten Welt. Zwar halten sich die Gewinne bisher noch in Grenzen. Jedoch handelt es sich bei Twilio um ein pures Wachstumsunternehmen. Für die nächsten vier Jahre rechnen Analysten mit einem Umsatzwachstum von jeweils 30 Prozent. Der Aktienkurs hat daher noch eine Menge Luft nach oben.

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6. Wayfair
(ISIN: US94419L1017)

Der Verkäufer von Heimutensilien konnte die Analystenerwartungen im jüngsten Quartal in jeglicher Hinsicht übertrafen. Die Zahl der Bestellungen ist um 72 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Das Aussterben der physischen Konkurrenz in vielen Innenstädten dürfte Wayfair auch in diesem Jahr weiter zugutekommen. Das Unternehmen konnte zudem im Online-Handel eine Nische für sich herausschlagen, die noch eine Menge Wachstumspotenzial bietet.

7. Microsoft
(ISIN: US5949181045)

Seit 2017 hat sich der Umsatz von Microsoft beinahe verdoppelt. Ursächlich hierfür war das boomende Cloud-Geschäft. Hier nimmt Microsoft mit seinem Cloud-Dienst Azure nach Amazon Web Services weltweit den zweiten Platz ein. Das Wachstumspotenzial ist in diesem Segment jedoch nach wie vor immens. Dementsprechend rechnen Analysten auch in den kommenden fünf Jahren mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von jeweils 15 Prozent. Sobald die nächsten Quartalszahlen diesen positiven Ausblick untermauern dürfte die Aktie abermals zu neuen Kursrekorden aufbrechen.

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8. Deutsche Post
(ISIN: DE0005552004)

Die Deutsche Post blickt auf ein hervorragendes Jahr 2020 zurück. Die Pandemie hat das Geschäft mit Briefen und Paketen mit neuem Leben erfüllt. Besonders die wachsende Bedeutung des E-Commerce dürfte zudem auch in Zukunft für steigenden Umsatz sorgen. Erst vor Kurzem hob die Deutsche Post daher ihre mittelfristigen Ziele weiter an. Sowohl das operative Ergebnis wie auch die Dividenden sollen in diesem wie auch den folgenden Jahren kontinuierlich steigen. Beim Aktienkurs ist dies bereits seit Längerem der Fall. In den kommenden Monaten dürfte sich diese Entwicklung auch weiterhin fortsetzen.

9. Bank of America
(ISIN: US0605051046)

Allmählich setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Corona-Krise weit weniger schädlich für den Banken-Sektor gewesen ist, als ursprünglich befürchtet worden war. Tatsächlich erwirtschaften viele Banken mittlerweile wieder überraschend hohe Gewinne. Dies trifft auch auf die Bank of America zu. Die bevorstehende konjunkturelle Erholung wird einen durchweg positiven Effekt auf Umsatz und Gewinn des Finanzkonzerns haben. Dementsprechend befindet sich der Aktienkurs bereits seit November in einer steilen Aufwärtsbewegung. Derzeit gibt es auch keinen Grund, weshalb sich dies über den Rest des Jahres hinweg nicht fortsetzen sollte.

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