Bitcoin News: Erstes Land erklärt Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel

In den letzten zwei Monaten hat sich der Kurs des Bitcoins fast halbiert. Anfang der Woche gab es erneut einen kräftigen Kursverlust für die wertvollste Kryptowährung. Doch die wichtige Marke von 30.000 US-Dollar hat erneut gehalten. Der negative News-Flow rund um Umweltschutzbedenken, Twitter-Beiträge von Elon Musk, Regulierungsvorstößen und Co. schien kein Ende zu nehmen. Jetzt gibt es jedoch mal wieder positive Bitcoin News – denn die Kryptowährung ist nun offiziell gesetzliches Zahlungsmittel – zum ersten Mal in seiner noch jungen Historie.

El Salvador: Das erste Land mit Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel  

Das kleine zentralamerikanische Land El Salvador steht nur selten im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Politische Entscheidungen oder Gesetze finden nur wenig Beachtung. Zu gering ist das wirtschaftliche und politische Gewicht von El Salvador. Das BIP beträgt lediglich 27 Milliarden US-Dollar. Dennoch wurde nun ein neues Bitcoin Gesetz verabschiedet. Dieses enthielt die Akzeptanz für Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel. Mit einer deutlichen Mehrheit stimmten die Abgeordneten für das Gesetzesvorhaben, das am Mittwoch vom amtierenden Präsidenten Nayib Bukele dem Kongress vorgelegt wurde.

Weitreichende Integration der Kryptowährung  

Doch das verabschiedete Gesetz enthält weitaus mehr als ein Bekenntnis zu Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Der Bitcoin soll durch das Gesetz reguliert werden und als gesetzliches Zahlungsmittel seine volle Stärke entfalten. So sei es in Zukunft möglich, jede Transaktion mit Bitcoin zu tätigen, Preise in Bitcoin zu veröffentlichen und sogar Steuerbeiträge mit der Kryptowährung zu bezahlen.

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Praktische Umsetzung mit Spannung erwartet

Doch die starken Kurskapriolen beim Bitcoin sorgten immer wieder für Kritik. Wenn Kurseinbrüche von über 10 % pro Tag mehr die Regel denn die Ausnahme sind, stellt sich die Frage, wie man den Bitcoin wirklich adäquat und langfristig als gesetzliches Zahlungsmittel adaptiert. Bis jetzt ist noch unklar, wie die Umsetzung gelingt. Das Gesetz spricht jedoch davon, dass der freie Markt durch den Umtauschkurs zum US-Dollar, welcher zugleich die offizielle Landeswährung ist, den Preis des Bitcoins weiter bestimmen soll.

Dabei setzt El Salvadors Politik auf eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Strike, welches digitale Wallets anbietet. Gemeinsam möchte man eine moderne finanzielle Infrastruktur in El Salvador etablieren, um den Bitcoin alltagstauglich zu machen.

Finanzielle Inklusion durch Bitcoin und Bildung vorantreiben

Das neue Bitcoin Gesetz in El Salvador ist weitaus mehr als ein Bekenntnis zu Kryptowährungen. In der Gesetzesbegründung heißt es, dass ungefähr 70 % der Menschen in El Salvador keinen Zugang zu traditionellen Finanzservices haben. Dies soll sich mit Kryptowährungen ändern, da diese die finanzielle Beteiligung fairer und gerechter gestalten könnten. Folglich heißt es im Gesetz, dass notwendiges Training für die Bevölkerung angeboten werden soll, um Bitcoin Transaktionen zugänglicher zu gestalten.

Ziehen weitere Länder nach?

El Salvadors Gewicht in der Weltpolitik ist gering bis gar nicht vorhanden. Dennoch setzt das zentralamerikanische Land ein Ausrufezeichen durch die gesetzliche Adaption der Kryptowährung. Auf die größten Länder und deren politischer Meinung zu Kryptowährungen dürfte dieses Vorgehen zwar keine Auswirkungen haben. Doch wenn die praktische Umsetzung gelingt und die finanzielle Inklusion wirklich voranschreitet, könnte El Salvador als positives Beispiel für die Länder fungieren, in denen viele Menschen keinen Zugang zu herkömmlichen Finanzdienstleistungen haben.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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