Die Luftfahrt im Wandel: Diese Aktien könnten profitieren

Die Börse handelt die Zukunft. Langfristige Anleger sollten sich somit bei ihren Investments die Frage stellen, wie ein Unternehmen in 20 Jahren dasteht oder sich eine gesamte Branche verändern wird. Die Luftfahrt der heutigen Zeit ist im Wandel. Die Corona-Krise ist ein weiterer Katalysator.
Doch bereits vorher prägten verschiedene Entwicklungen eine gesamte Branche. Nicht selten wurden Flugreisen als klimafeindlich beschrieben. Kurzstreckenflüge sollten am besten ganz verboten sein. Zugleich mehren sich die Wünsche der Menschen, den Weltraum zu erkunden. Im folgenden Beitrag gibt es einige Aktienideen, die von der Luftfahrt der Zukunft profitieren könnten.

Tipp
➡ Aktien & ETFs kaufen? Wir empfehlen die kostenlosen Depots von Scalable Capital* und Trade Republic*.

Luftfahrt im Wandel

Innovative Lösungen müssen her, um das Klima zu bekämpfen. Der CO2-Ausstoß soll in der Luftfahrt bis 2050 trotz dreimal so viele Passagiere halbiert werden. Neue Antriebstechniken könnten die Lösung sein. Aktuell forschen zahlreiche Unternehmen an innovativen Lösungen für eine klimafreundliche Zukunft der Luftfahrt. Zugleich wird die Ausstattung der Flugzeuge wahrscheinlich futuristischer. Immer wieder machen Ingenieure mit Designs auf sich aufmerksam, die ein Flugzeug mit Gemeinschaftsräumen, Konferenzsälen oder Decken aus Glas beinhalten. Taxis der Lüfte können Probleme der Urbanisierung lösen. Verstopfte Straßen würden der Vergangenheit angehören, ein elektrischer Antrieb könnte die Umwelt entlasten.

Anzeige

Unsere Empfehlung: Die Trading-Flatrate für 2,99 €/Monat

✔️ Unbegrenzt alle Aktien und ETFs handeln
✔️ Über 1.300 ETFs als Sparplan – dauerhaft und kostenlos.
✔️ 4.000 Aktien aus den größten Indizes der Welt

Mehr Infos


Airbus (WKN: 938914)

Bei Airbus handelt es sich um den führenden Hersteller von Flugzeugen auf der Welt. Neben den verschiedenen Flugzeugen für Lang- und Kurzstrecke produziert das Unternehmen auch Helikopter für militärische Zwecke. 1970 in Toulouse in Frankreich gegründet, handelte es sich um ein europäisches Gemeinschaftsprojekt. Die Corona-Krise hat hohen Impact auf den Flugzeughersteller. Zahlreiche Stellen wurden abgebaut, das Vorkrisenniveau wird der Luftfahrtkonzern voraussichtlich erst 2023 wieder erreichen.

Dennoch stellt sich Airbus inmitten der Krise zukunftsorientiert auf. Mit dem ZEROe möchte Airbus in Zukunft ohne Emissionen, Menschen durch die Welt befördern. Dies gelingt mit einem Wasserstoff-Antrieb. Bis zum Jahr 2035 soll ein flugfähiges Transportmittel entwickelt werden. Zugleich setzt Airbus auf ein innovatives Konzept, das an Science Fiction Filme erinnert. Futuristische Designs und die eigenen Airbus Fluxtaxis versprechen ebenfalls Zukunftsfantasie.
BAE Systems (WKN: 866131)

Bei BAE Systems handelt es sich um einen britischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzern, der sich in den letzten Jahren zu einem der größten Rüstungskonzerne der Welt avancierte. Das Unternehmen forscht intensiv an selbstfliegenden Flugzeugen. Autonomes Fahren hat fast in jeder Branche Einzug erhalten. BAE verweist darauf, dass 90 % der Unfälle in der Luftfahrt auf menschliches Versagen zurückgehen. Bei Testflügen hat sich das Konzept bereits bewährt. Mit einer Infrarot-Kamera kann das Flugzeug Daten erkennen, analysieren und autonom Entscheidungen treffen.

Nordic Unmanned AS (WKN: A2QK7L)

Nordic Unmanned AS ist ein norwegisches Unternehmen, das der europäische Marktführer für Drohnen-Systeme und -Lösungen ist. Drohnen spielen bereits heute eine wichtigere Rolle im privaten und geschäftlichen Leben. Gegründet im Jahr 2014 hat Nordic Unmanned AS bereits einige Kunden gewonnen. In Europa wächst der Drohnen-Markt voraussichtlich um 14 Prozent pro Jahr bis 2025 – das Gleiche gilt für Nordamerika und Asien.

Kostenloses Depot eröffnen? Bei Scalable Capital* und Trade Republic* ohne Depotgebühren handeln.

Virgin Galactic (WKN: A2PTTF)

Virgin Galactic ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das zur Virgin Group gehört. Der britische Unternehmer und Multimilliardär Sir Richard Branson gründete das Unternehmen 2004. Langfristig sollen Raumflüge für Weltraumtouristen möglich werden. Zugleich zielt das Geschäftsmodell auf die Durchführung wissenschaftlicher Missionen ab.

Geely Holding (WKN: A0CACX)

Der chinesische Automobilhersteller Geely wurde 1986 gegründet. Langfristig möchte das Unternehmen, im Bereich Mobilität einen umfassenden Ansatz verfolgen. Folglich begnügen sich die Verantwortlichen nicht mit Automobilen und Motorrädern. Bereits 2019 investierte Geely in das deutsche Start-up Volocopter, das ein Flugtaxi entwickelt. Mit dem frischen Geld sollen Entwicklung und Etablierung vorangetrieben werden. Langfristig könnte das E-Lufttaxi Realität werden – dann dürfte Geely einen Stück vom deutschen Kuchen abbekommen.
ElringKlinger AG (WKN: 785602)

Auf den ersten Blick passt die ElringKlinger AG nicht wirklich in die illustre Aufzählung der Luftfahrt-Profiteure. Schließlich ist das deutsche Unternehmen als Automobilzulieferer bekannt. Zuletzt wurde der Weltmarktführer für spezielle Dichtungen im Auto jedoch auch durch die Entwicklung von Brennstoffzellen kontrovers diskutiert. In diesem Zusammenhang lassen sich auch Chancen erkennen, von der Luftfahrt der Zukunft zu profitieren.

Ende 2020 gab das Unternehmen aus Baden-Württemberg bekannt, dass sie gemeinsam mit Airbus ein Brennstoffzellen-Unternehmen gründen. Auf dem Weg zum Wasserstoff-Flugzeug soll Airbus die Entwicklung bei ElringKlinger finanzieren. Gemeinsam findet die Entwicklung statt – zu diesem Zweck wurde ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Wenn das Projekt erfolgreich ist, könnte ElringKlinger von der Minderheitsbeteiligung am Unternehmen profitieren.

Anzeige

Unsere Empfehlung: Deutschlands erster mobiler und provisions­freier Broker

✔️ Aktien und ETFs für 1 € handeln (Fremdkostenpauschale)
✔️ Keine Depotgebühren
✔️ Mehr als 1.300 Aktien & ETFs dauerhaft kostenfrei besparbar

Mehr Infos


Die Zukunft an der Börse: SpaceX & Blue Origin

Die folgenden beiden Unternehmen haben es bis heute noch nicht an die Börse geschafft. Allerdings ist es durchaus wahrscheinlich, dass SpaceX oder Blue Origin langfristig einen IPO wagen – schließlich erfordert das Thema Space Exploration einen hohen Kapitalbedarf. Während SpaceX dem Tesla-Gründer Elon Musk zuzuschreiben ist, stammt Blue Origin vom Amazon-Gründer Jeff Bezos. Aktuell hat SpaceX als führendes privates Raumfahrtunternehmen die Nase vorne – allerdings sollte niemand die Willensstärke und Innovationskraft von Jeff Bezos unterschätzen. Dieser investiert schließlich einen beträchtlichen Teil seiner privaten Gewinne aus Aktienverkäufen von Amazon (WKN: 906866) in Blue Origin.

? Aktien & ETFs jetzt günstig handeln bei Scalable Capital*, Trade Republic*, Consorsbank*

Tipp
Interesse an ETF? Jetzt zum Newsletter anmelden oder die besten Anbieter im Depotvergleich oder ETF-Sparplan-Vergleich finden!

Startseite

+ posts

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Top Aktien-Depots

Platz 1: eToro

Platz 2: LiquidityX

Platz 3: Scalable Capital

Jetzt zum ETF-Newsletter anmelden:

Vergleiche

Auf der Suche nach einem günstigen Anbieter? Hier gibt’s die Testsieger!

Auch interessant

Dein Start mit Aktien!

Anzeige

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.