Diese fünf Finanz-Tipps hätte ich am liebsten schon mit 18 bekommen

Heute kennt sich unser Autor Sebastian Müller bestens mit Finanzthemen aus. Sein Fokus liegt auf der privaten Geldanlage mit Aktien, ETFs und Co. Die Bedeutung der privaten Altersvorsorge ist ihm bewusst – seine staatliche Rente wird wohl kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Doch mit Eintritt in die Volljährigkeit sah das alles noch anders aus. Im folgenden Beitrag zählt unser Autor fünf Finanz-Tipps auf, die er am liebsten schon mit 18 bekommen hätte.

Das deutsche Bildungssystem und Finanzbildung – das passt wohl nicht sonderlich gut zusammen. Während ich nach meinem Abitur jegliche Stilmittel in Gedichten identifizieren konnte und ich auch manch eine historisch Epoche unzählige Male durchgekaut hatte, sah es mit finanzieller Bildung schlechter aus. Wer sich auf den Staat und Finanz-Tipps verlässt, ist verlassen. Folglich gibt es im Folgenden fünf Tipps, mit denen auch der Eintritt in die finanzielle Volljährigkeit gelingt.

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1. Einnahmen statt Sparquote erhöhen

Wer mit Aktien von der ersten Million in seinem Leben träumt, hat wohl selten einen strategischen Plan. Zumindest sind die Start-Up Gründer im Alter von 18 Jahren in der Minderheit, die mithilfe ihres Businessplans genau ausrechnen, wann man Millionär ist. Vielmehr prägen Lottogewinn, Sportwetten oder Erbschaft die Erfolg versprechenden Ideen auf dem Weg zum Reichtum. Zugleich sind viele Menschen der Auffassung, dass diese ihre Sparquote kontinuierlich erhöhen müssen, um langfristig reich zu werden.

Allerdings gibt es einen besseren Weg, als die Sparquote sukzessive zu steigern. Schließlich kann eine zu hohe Sparquote Motivation kosten – das Leben im Hier und Jetzt rückt in den Hintergrund. Zugleich ist das Potenzial bei der Erhöhung der Sparquote begrenzt. Irgendwann wirst du einen Punkt erreichen, an dem du nicht mehr Geld von deinem Angestelltenlohn investieren kannst. Folglich solltest du darüber nachdenken, die Einnahmen zu erhöhen. Wie wäre es mit einer spannenden Nebentätigkeit oder einem skalierbaren Business? Dann musst du deine Ausgaben nicht allzu sehr einschränken und kannst dennoch mehr Geld in den Aktienmarkt investieren!

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2. Der Zinseszinseffekt entscheidet

Der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass der Investitionszeitraum bei der Geldanlage eine bedeutsame Rolle spielt. Je früher du mit dem Investieren anfängst, desto weniger Geld musst du für dein Sparziel an die Seite legen. Folglich hätte ich bestenfalls direkt im Alter von 18 Jahren mit einem ETF-Sparplan begonnen. Noch besser ist es, wenn die Eltern bereits das Kindergeld investieren, sodass die Kinder noch mehr vom Zinseszinseffekt profitieren. Zwar lernte ich den Zinseszinseffekt mal irgendwann im Mathe-Unterricht kennen – die wahre Bedeutung fürs Leben bleibt jedoch den meisten Schülern verborgen.

Wer ab seinem 18. Lebensjahr 150 Euro pro Monat investiert, blickt beim Eintritt in die Rente mit 67 Jahren auf ein Vermögen von 708.000 Euro, wenn wir von einer durchschnittlichen Rendite von 7 % ausgehen. Wer 10 Jahre später anfängt, hat nur 346.000 Euro angespart – obgleich der Unterschied an investierten Summen lediglich 18.000 Euro ausmacht.

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3. Bausparvertrag, Festgeldkonto oder Sparbuch verlieren immer!

Eltern, Großeltern oder Patentante und -onkel wollen nur das Beste, wenn sie ein Sparbuch oder Bausparvertrag für die Jugendlichen anlegen. Doch leider Gottes sind die wenigsten Anlageprodukte heutzutage rentabel. Während die Inflation das Geld auf dem Sparbuch zerfrisst, kann ein Bausparvertrag im Einzelfall Sinn machen, wenn alsbald der Hausbau ansteht. Nichtsdestotrotz ist der Aktienmarkt immer die bessere Wahl, wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht.

Folglich hätte ich spätestens am 18. Geburtstag Sparbuch, Festgeldkonto und Co. auflösen sollen, um das Geld direkt in einen ETF-Sparplan zu investieren. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7 % p.a. hätte sich dieser Betrag innerhalb von 10 Jahren bereits verdoppelt.

4. Notgroschen in der Hinterhand behalten

You Only Live Once – diesem Motto frönen die meisten Jugendlichen. Im Alter von 18 Jahren waren ein schönes Auto, die nächste Party oder das neuste Smartphone das Nonplusultra. Wer bereits regelmäßig einen Betrag investiert, macht vieles richtig. Allerdings sorgen die wenigsten jungen Menschen mit einem Notgroschen für schlechte Zeiten vor. Man ist ja noch jung und man könne ja einfach arbeiten gehen – doch was tun, wenn das Auto kaputt geht oder eine teure Reparatur im Haushalt ansteht? Dann werden die Investments aufgelöst und der Zinseszinseffekt verpufft. Folglich ist immer ein Notgroschen erforderlich, um akut anfallende Ausgaben zu decken.

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5. Sparziele formulieren und erfolgreich investieren

Das regelmäßige Investieren ist der Anfang. Noch erfolgreicher gelingt dies, wenn sich junge Menschen Sparziele formulieren. Mit ETF-Rechner im Internet lässt sich die Entwicklung der Geldanlage schnell berechnen. Wie viel Geld muss ich heute anlegen, um in 50 Jahren Millionär zu sein? Plötzlich wird jedem bewusst, dass der Traum von der Million gar nicht in allzu weiter Ferne liegt. Wer 50 Jahre lang 200 Euro monatlich an die Seite legt, ist bei einer jährlichen Rendite von 7 % Millionär. Derartige Sparziele helfen jungen Menschen, diszipliniert und erfolgreich zu investieren.

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