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Kein Geld für ETFs? Mit diesen Spartipps besserst du deine Kasse auf
Kein Geld für ETFs? Mit diesen Spartipps besserst du deine Kasse auf

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Wenn es um den privaten Vermögensaufbau geht, gibt es kaum etwas Besseres als einen ETF-Sparplan. Doch was, wenn das persönliche Budget bereits angespannt ist, und schlicht das Geld für einen solchen Sparplan fehlt? In diesem Fall heißt es Sparen, um des Sparen willens. Mit diesen Tricks kannst du deine klamme Kasse aufbessern und hast im Nu genug Geld, um erst so richtig mit dem Sparen anzufangen.

1. Haushaltsbuch führen

Um dauerhafte Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt es sich, ein Haushaltsbuch zu führen. Auf diese Weise behältst du stets den Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben. Das regelmäßige Führen eines solchen Buches erfordert weniger Mühe, als du vielleicht am Anfang glaubst.

Mit einem Haushaltsbuch kannst du alle deine Einnahmen und Ausgaben leichter gegenüberstellen und so herausfinden, wo Einsparpotenzial besteht. Im Anschluss kann du über das Jahr hinweg verfolgen, wie sich deine finanzielle Situation entwickelt. Gelingt es dir, deine vorgenommene Sparquote zu erfüllen, wirkt sich das schnell motivierend aus. Dadurch fällt das Sparen gleich umso leichter.
2. Sparziel festlegen

Du wirst bessere Ergebnisse erzielen, wenn du ein konkretes Ziel vor Augen hast. Normalerweise handelt es sich dabei um eine größere Anschaffung. In deinem Fall sparst du jedoch für einen langfristigen Vermögensaufbau mittels ETFs. Wenn du regelmäßig in einen ETF-Sparplan einzahlen willst, ist dein Sparziel entsprechend nicht etwas, auf das du hinarbeitest. Stattdessen begleitet dich dein Sparziel kontinuierlich über die Jahre hinweg.

Das Ziel ist es dabei, dir monatlich (oder in einem anderen Sparrhythmus) ausreichend finanziellen Freiraum zu schaffen, um die gewünschte Rate einzahlen zu können. ETF-Sparpläne bieten den Vorteil, dass ihre Rate bei vielen Anbietern beliebig verändert werden kann. Solltest du also in einen finanziellen Engpass geraten, kannst du die Sparrate auch zwischenzeitlich reduzieren oder sogar ganz unterbrechen. Allerdings solltest du dich dadurch nicht dazu verleiten lassen, dein Sparziel dauerhaft abzusenken. Der größte Nachteil eines permanenten Sparziels ist, dass auch kontinuierliche Disziplin erforderlich ist.
3. Finanzen aufteilen und automatisieren

Ganz ohne Disziplin ist es schwer, dauerhaft Geld zu sparen. Allerdings gibt es eine Möglichkeit, wie du dir das Management deiner Finanzen erheblich vereinfachen kannst. Das Stichwort hierbei lautet Automatisierung. Als Basis kann dir dabei das sogenannte 3-Konten-Modell dienen.

Bei diesem Modell nutzt du nicht ein einzelnes Konto für sämtliche Einnahmen und Ausgaben. Stattdessen unterteilst du deine Finanzen in drei verschiedene Ströme, welche du anschließend auf separate Konten leitest. Das klappt am besten, wenn du dir vorher bereits mit einem Haushaltsbuch einen genauen Überblick verschafft hast.

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Alles Geld, welches du für deine Lebenshaltungskosten benötigst, wandert weiterhin auf dein normales Girokonto. Dabei handelt es sich um Geld für Miete, Strom, Heizung, Versicherungen, Lebensmittel und alles andere, was für dein Leben unverzichtbar ist. Auf das Sparkonto überweist du hingegen jenen Betrag, welchen du sparen möchtest. Dies sollte zu Beginn des Monats geschehen, damit du dein Sparziel auch garantiert erreichst. Praktischerweise kannst du dein Sparkonto auch gleich für den regelmäßigen Geldeinzug für den ETF-Sparplan hinterlegen. Das dritte Konto ist schließlich das Spaßkonto. Dort platzierst du zu Monatsbeginn das Geld, welches du im Monat für persönliche Dinge und Vergnügungen ausgeben kannst.

Nachdem du die Konten eingerichtet hast, kannst du mittels Daueraufträgen dafür sorgen, dass die entsprechenden Summen zu Monatsbeginn automatisch auf dem jeweiligen Konto landen. Auf diese Weise entsteht kein großer Mehraufwand. Mehrere Konten gehen zudem auch nicht zwangsläufig mit Extrakosten einher. Du kannst dir z. B. auch ein kostenloses Zweitkonto bei einer anderen Bank einrichten. N26 bietet mit Spaces z. B. die Möglichkeit, Unterkonten zu erstellen, die sich ebenfalls sehr gut für diese Strategie eignen.
4. Hinterfrage alle deine Ausgaben

Ein Haushaltsbuch und der Wunsch zu sparen alleine nützen allerdings nichts, wenn du nicht in der Lage bist, Impulsivkäufe zurückzufahren. Vieles von dem, was wir täglich kaufen, ist nicht wirklich notwendig. Das bedeutet natürlich nicht, dass du von nun an auf alles Schöne verzichten musst. Allerdings empfiehlt es sich, vor jedem Kauf darüber nachzudenken, ob du den entsprechenden Artikel wirklich brauchst.

Hierfür eignet sich beispielsweise die 30-Tage / 10-Minuten-Regel. Sie besagt, dass du, abhängig von der Größe der gewünschten Anschaffung, vor dem Kauf eine bestimmte Zeit lang warten solltest. Bei kleineren Anschaffungen reichen oft bereits 10 Minuten. Ein kurzer Spaziergang um den Block kann schon helfen. Bei größeren Anschaffungen, die signifikante Auswirkungen auf dein Haushaltsbudget haben, solltest du hingegen ganze 30 Tage warten.

Nutze diese Zeit, um Distanz zu gewinnen. Oftmals wird einem erst mit einigem Abstand klar, dass man manche Dinge nicht wirklich braucht. Falls du nach der Wartezeit allerdings immer noch an dem Kauf festhältst, kannst du bedenkenlos zuschlagen.
5. Anbieter vergleichen

Eine der besten Möglichkeiten, Geld zu sparen, ist das regelmäßige Vergleichen von Anbietern. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um Strom- und Gasversorger, Mobilfunkanbieter oder Versicherungen handelt. Vergleichen lohnt sich immer. Oftmals kannst du auf diese Weise mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Zudem sind viele Abschläge und Raten monatlich fällig, sodass es besonders leicht fällt, dass eingesparte Geld direkt auf das Sparkonto umzuleiten.

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Im Internet gibt es mittlerweile praktisch für alles ein Vergleichsportal. Dadurch hast du die Freiheit, nie mehr in deinem Leben etwas kaufen zu müssen, ohne es vorher nicht bis aufs Kleinste mit Konkurrenzangeboten verglichen zu haben. Allerdings solltest du dabei stets Vorsicht walten lassen. Oftmals deckt ein Vergleichsportal nicht alle Angebote des Marktes ab. Dadurch könnte dir manch günstiges Angebot entgehen. Aus diesem Grund solltest du zumindest bei teuren Anschaffungen oder dauerhaften Kostenfaktoren wie Versicherungen und Versorgungsverträgen mehr als ein Portal checken.
6. Umschuldungskredit beantragen

Schulden sind ärgerlich. Noch ärgerlicher wird es, wenn sie einem vom Sparen abhalten. Besonders Kredite mit ungünstigen Konditionen können dem eigenen Sparziel mittel- bis langfristig einen Strich durch die Rechnung machen. Allerdings gibt es oftmals eine einfache Möglichkeit, bei Krediten Geld zu sparen.

Eine Umschuldung erlaubt es, ein laufendes Darlehen mit ungünstigen Konditionen durch einen günstigeren Kredit abzulösen. Eine solche Umschuldung bietet dir diverse Vorteile. Zum einen besteht die Möglichkeit für eine erhebliche Zinsersparnis. Ferner bietet dir eine Umschuldung die Gelegenheit, die monatliche Rate neu festzulegen. Dadurch kannst du dir auch kurzfristig bereits mehr finanziellen Spielraum verschaffen. Zudem kannst du auf diese Weise auch mehrere Kredite bündeln und dir dadurch eine bessere Übersicht über deine Finanzen verschaffen.

Du solltest dabei jedoch beachten, dass dem ursprünglichen Kreditgeber bei einer Umschuldung eine Vorfälligkeitsentschädigung zusteht. Diese wird jedoch nie die Restzinsen übersteigen und beläuft sich, abhängig von der Zahl der verbliebenen Raten, maximal auf 0,5 bis 1 Prozent. Auf der Suche nach dem besten Anbieter? Hier geht es zu unserem Kreditvergleich.

7. DIY und Reparaturen

Das Internet enthält mehr als Katzenvideos und Finanzblogs. Es existieren (geschätzt) Millionen von Video-Anleitungen und Ratgebern, die dir zeigen, wie du Haushaltsgeräte, Möbel, Kleidung und vieles mehr reparieren kannst. Zudem lassen sich zahlreiche nützliche Alltagsgegenstände auch im DIY-Verfahren selbst herstellen. Du wärst überrascht, wie viele Dinge man selbst in die Hand nehmen kann, wenn man bloß die nötige Motivation dazu findet. Und welche Motivation eignet sich besser, als Geld für ETFs zu sparen?

Sofern du kein gelernter Fachmann bist, wirst du bei der Reparatur irgendwann an deine Grenzen stoßen. Doch selbst kleinere Reparaturen und Aufbesserungen können dir schon eine Menge Geld sparen. Mittlerweile existiert zudem eine regelrechte DIY-Community. Darüber findest du zahlreiche spannende Ideen, die sich nicht nur positiv auf deinen Geldbeutel auswirken, sondern es dir auch erlauben, dein Heim stylish herzurichten.

Wenn du diese Tipps umsetzt, besteht durchaus die Möglichkeit, dass du mehr einsparst, als du für deinen ETF benötigst. Gib aber nicht alles auf einmal aus.

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