Lust auf frühzeitigen Ruhestand? Mit diesen Tricks kann es jeder schaffen

Viele Menschen träumen davon, sich bereits frühzeitig zur Ruhe zu setzen. Doch wie genau lässt sich das umsetzen? Lebenshaltungskosten, Rechnungen und allerlei Dinge des alltäglichen Lebens lassen diesen Traum unmöglich erscheinen. Eine wachsende Zahl an Menschen beweist jedoch, dass es sehr wohl möglich ist.

Wer frühzeitig die richtigen Schritte unternimmt und über die notwendige Disziplin verfügt, kann bereits viele Jahre vor dem eigentlichen Renteneintrittsalter in den Ruhestand gehen. Mit diesen Tricks kann es jeder schaffen.
Was bedeutet finanzielle Unabhängigkeit?

Zu allererst sollte man sich selbst die Frage stellen, was finanzielle Unabhängigkeit für einen selbst bedeutet. Traditionell wird der Ruhestand mit dem Ende der eigenen Erwerbstätigkeit gleichgesetzt. Anstatt täglich für das Einkommen zu arbeiten, kann man sich nun ganz und gar den eigenen Hobbys widmen und vielleicht die Welt bereisen.

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Für manche wiederum bedeutet finanzielle Unabhängigkeit jedoch lediglich, nicht länger auf die eigene Erwerbstätigkeit angewiesen zu sein, diese jedoch auf die eine oder andere Art weiterhin auszuüben. Diese Art der finanziellen Unabhängigkeit erlaubt es einem, weiterhin am Wirtschaftskreislauf teilzunehmen, ohne sich sorgen um einen evtl. Arbeitsplatzverlust machen zu müssen. Man arbeitet also, weil man es möchte und nicht, weil man es muss.

Die Grenzen zwischen diesen beiden Definitionen verlaufen durchaus fließend. Dennoch sollte man sich hierüber Gedanken machen. Die jeweils eigene Definition von finanzieller Unabhängigkeit beeinflusst nämlich, welches finanzielle Ziel man erreichen muss, um eben diese Unabhängigkeit zu erlangen.
Wie viel Geld braucht man?

Ein ausreichend großes finanzielles Polster ist die Grundvoraussetzung für einen frühzeitigen Ruhestand. Doch wie viel Geld braucht man denn nun genau, um sich zur Ruhe setzen zu können? Die Antwort daraus hängt entscheidend vom eigenen Lebensstil ab.

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Die Anhänger der FIRE-Bewegung setzen meist auf einen Ansatz, welchen sie als 4 % Regel bezeichnen. Damit ist der Anteil des zusammengesparten Vermögens gemeint, welchen man im Frühruhestand jedes Jahr abheben und ausgeben kann, ohne damit das eigne Vermögen zu reduzieren. Die Idee dahinter ist, dass man nur so viel Geld ausgibt, wie durch die jährliche Rendite des angelegten Vermögens wieder hereinkommt. Überschreitet man diese Summe, sinkt die jährliche Rendite von nun an und die ganze Rechnung geht nicht länger auf. Es bedarf also auch nach Eintritt in den Ruhestand einer gewissen Portion finanzieller Disziplin.

Gemäß FIRE lässt sich die notwendige Summe errechnen, indem man sämtliche eigenen Ausgaben im Jahr zusammenrechnet und diese mit 25 multipliziert. Diese Summe entspricht dem Ziel, welches erreicht werden muss, um in Frührente gehen zu können. Wie hoch diese Summe ist, hängt also entscheidend davon ab, welchen Lebensstandard man für sich wünscht.

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Genau hier kommt auch wieder die Definition von finanzieller Unabhängigkeit ins Spiel. Wer ein Leben in Luxus möchte, ohne dafür arbeiten zu müssen, muss zuvor eine entsprechend hohe Summe ansparen, sodass später auch extravagante Ausgaben möglich sind, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden. Wer jedoch nur die Kosten für das Lebensnotwendige abgedeckt haben möchte und sich Extras mittels zusätzlichem Verdienst finanzieren will, kann eine niedrigere Sparsumme als Ziel ausgeben. In letzterem Fall würde finanzielle Unabhängigkeit bedeuten, dass man nur noch für Luxus und Spaß arbeitet, aber nicht mehr fürs reine Leben.

Manchen Menschen reichen bereits ein paar Hunderttausend Euro. Andere wollen sich lieber als Millionäre zur Ruhe setzen. Unabhängig davon, wie hoch das eigene Ziel ist: Zuerst muss das notwendige Geld angespart werden.
So minimiert man die Kosten

Ein wichtiger Schritt hin zur gewünschten Summe ist das Einsparen aller unnötigen Kosten. Dies bedeutet nicht, dass man sich in den Jahren vor dem Ruhestand nichts leisten kann. Allerdings ist es wichtig, den eigenen Sparplan eisern einzuhalten. Hierfür gibt es drei fundamentale Kostenfaktoren, an denen man ansetzen kann: Wohnen, Fortbewegung und Lebensmittel.

Die Wohnkosten nehmen bei vielen Menschen einen entscheidenden Anteil des monatlichen Einkommens in Anspruch. Den meisten Menschen, die sich erfolgreich frühzeitig zur Ruhe gesetzt haben, ist es gelungen, hier eine substanzielle Menge an Geld einzusparen. Um dies zu erreichen, gibt es zwei Methoden.

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Beim sogenannten House-Hacking mietet oder kauft man sich eine Wohnung bzw. ein Haus mit mehreren Schlafzimmern. Anschließend vermietet man einen Teil des Heims an Mitbewohner. Diese Methode ist sicherlich nicht für jeden geeignet. Sie erlaubt es jedoch, einen signifikanten Teil der Wohnkosten über die Miete wieder hereinzuholen.

Die Alternative dazu stellt das House-Flipping dar. Dabei kauft man eine renovierungsbedürftige Wohnimmobilie und richtet diese allmählich wieder her. In der Zwischenzeit wohnt man darin. Ist die Immobilie schließlich vollständig auf Vordermann gebracht, kann man sie mit Gewinn wieder verkaufen und zur nächsten Immobilie weiterziehen. Auf diese Weise sammelt man im Laufe der Zeit eine signifikante Menge an Geld an.

Das eigene Auto stellt einen weiteren großen Kostenfaktor dar. Weil Neuwagen bereits nach kurzer Zeit erheblich an Wert verlieren, sollte man sich grundsätzlich niemals ein neues Auto kaufen. Die Wahl sollte daher immer auf einen Gebrauchtwagen fallen. Beim Kauf von Lebensmitteln haben sich hingegen der großzügige Einsatz von Coupons sowie der Kauf von Sonderangeboten in größeren Mengen bewährt.
Einkommensmöglichkeiten diversifizieren

Sparen alleine dürfte jedoch nicht reichen. Wer frühzeitig in Rente gehen möchte, muss sich wohl oder übel darüber Gedanken machen, wie mehr Geld verdient werden kann. Hierbei wandert der erste Blick unweigerlich auf den eigenen Job. Falls die Möglichkeit existiert, die Karriereleiter hochzuklettern und mehr Geld zu verdienen, sollte man unbedingt versuchen, dies zu realisieren. Auch kleine Dinge wie bessere Gehaltsverhandlungen können schon weiterhelfen.

Falls der eigene Beruf jedoch nicht genügend hergibt, muss man sich zwangsläufig darum kümmern, auf zusätzliche Weise Geld zu verdienen. Dies kann beispielsweise über einen Nebenjob geschehen. Am besten eignen sich dabei solche Tätigkeiten, die Potenzial für erhebliche Steigerungen haben. Meistens bedeutet dies den Weg in die Selbstständigkeit. Tätigkeiten als Arbeitnehmer haben immer den limitierenden Faktor der eigenen Zeit. Egal wie viele bezahlte Überstunden man arbeitet, irgendwann ist die Grenze des Möglichen erreicht. Mit einem eigenen Unternehmen kann man jedoch unabhängig von der eigenen Zeit Werte schaffen.

Um sich selbst ein zweites Standbein aufzubauen, ist es jedoch notwendig, sich die hierfür erforderlichen Fähigkeiten anzueignen. Glücklicherweise bietet das Internet heutzutage unendlich viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden.
Finanzplan mit Etappenzielen erstellen

Die Ausarbeitung eines detaillierten Finanzplans ist wichtig. Die eigene finanzielle Unabhängigkeit erfordert Jahre der harten Arbeit und des Sparens. Ein sauber ausgearbeiteter Finanzplan erlaubt es einem dabei, sich selbst wöchentliche, monatliche und jährliche Vorgaben und Zwischenziele zu setzen.

Auch die längste Reise beginnt stets mit dem ersten Schritt. Arbeitet man einen Plan aus, hat man einen Leitfaden, an welchem man sich orientieren kann. Statt einem großen Ziel, das anfangs in unendlich weiter Ferne zu sein scheint, bieten einem Zwischenziele einen beständigen Strom an kleinen Erfolgserlebnissen. Sparen und Vermögensaufbau sind zu einem großen Teil eine Frage der Disziplin und Entschlossenheit.
Gespartes Geld vernünftig anlegen

Schließlich stellt sich die Frage, was man mit den eigenen Mehreinnahmen und dem gesparten Geld anstellen soll. Die Antwort darauf ist relativ offensichtlich. Es ist wichtig, das zur Verfügung stehende Geld gewinnbringend anzulegen und für sich arbeiten zu lassen. Es gibt diverse Anlageklassen, die hierfür infrage kommen.

Wie bereits im Abschnitt über „Kosten sparen“ erwähnt, stellen Immobilien eine attraktive Anlagemöglichkeit dar, wenn man sie billig kaufen und teuer verkaufen kann. Hat man erst ausreichend Kapital beisammen, bietet auch der Kauf von Mietimmobilien eine interessante Einnahmequelle. Allerdings sollte man dabei stets auf den richtigen Preis achten, um nicht in einen überhitzten Immobilienmarkt einzusteigen.

Darüber hinaus bietet die Wertpapieranlage zahlreiche attraktive Möglichkeiten. Stock-Picking von Einzelaktien kann sich als sehr lukrativ erweisen, wenn man sich für die richtigen Unternehmen entscheidet. Das Verlustrisiko ist hierbei jedoch auch signifikant. Indexfonds bieten hingegen eine gute Mischung aus langfristiger Performance und Sicherheit. Je eher man damit beginnt, in einen solchen Fonds zu investieren, desto besser. ETFs können ihre Vorteile am besten über Jahrzehnte hinweg ausspielen. Damit eignen sie sich auch als Anlage, wenn man sein persönliches Ziel erreicht hat.

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