Möglicher Porsche-IPO: Das müssen Anleger wissen

Wenige Tage ist es her, als die VW-Aktie (WKN: 766403 ) auf ihr 12-Monats-Hoch schoss. Der Grund: Ein möglicher Börsengang der Unternehmenstochter Porsche. Die Aufspaltung von Unternehmen ist im Trend. Schließlich können sich die Unternehmensteile stärker auf ihr Geschäft konzentrieren und der Wert für die Aktionäre steigt. Zugleich könnte ein Porsche-IPO für Kapital bei VW sorgen, um weiter in die Zukunft der Mobilität zu investieren. Doch was müssen Anleger jetzt wissen?
Mittelfristiger IPO von Porsche

Der Porsche-IPO für die Offensive in Richtung Elektromobilität – so scheint die Ausgangslage beim VW-Konzern zu sein. Firmeninsider verweisen darauf, dass die Verantwortlichen aktuell die Erfolgsaussichten eines Porsche-Börsengangs ausloten. Allerdings sollen höchstens 25 % der Porsche-Anteile an die Börse. Dies könnte frisches Kapital in Höhe von über 20 Milliarden Euro bedeuten. Allerdings ist die Bewertung der Unternehmenstochter Porsche stark umstritten. Analysten schätzen den Firmenwert auf 45 bis 100 Milliarden Euro. Wie der Markt das sieht, werden wir wohl erst zum IPO sehen.

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Dieser soll jedoch nicht im Jahr 2021 stattfinden. Erst nach einer gründlichen Prüfung könnten sich die Verantwortlichen für den Börsengang entscheiden. Einige Offizielle im VW-Vorstand sehen das Vorhaben wohl skeptisch, sodass ein schneller IPO ausgeschlossen scheint.

Offizielle Bestätigungen oder Dementierungen gibt es von Porsche oder VW jedoch nicht. Beide Unternehmen äußern sich nicht zu den Spekulationen rund um einen Porsche-IPO.

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Investitionen in die Elektromobilität

In den letzten fünf Jahren wuchsen Umsatz und Gewinn um durchschnittlich knapp 5 %. Trotz aussichtsreicher Positionierung und solider Ertragslage muss Volkswagen weiter investieren, um mit der chinesisch-amerikanischen Konkurrenz rund um Tesla (WKN: A1CX3T) und Nio (WKN: A2N4PB) mitzuhalten.

Bereits im Jahr 2030 sollen 70 % der produzierten VW-Autos einen elektrischen Fahrantrieb haben. Dafür ist ein massiver Ausbau des Hauptwerks in Wolfsburg geplant. Das benötigte Investitionskapital könnte mit dem IPO von Porsche generiert werden.

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VW-Aktie auf Jahreshoch

Nach dem Bekanntwerden des möglichen Porsche-IPOs stieg die Nachfrage nach der VW-Aktie. Die potenzielle Wertsteigerung des Volkswagen-Konzerns sehen viele Anleger als eine Chance. Aktuell notiert die VW-Aktie über 170 Euro. Anfang 2020 waren Kurse zwischen 150 und 160 Euro an der Tagesordnung. Im Corona-Crash ging es auf unter 90 Euro. Die Aussichten für die deutsche Automobilindustrie waren düster. Mittlerweile ist wieder Licht am Ende des Tunnels. Die Konjunkturdaten und Stimmung der Verbraucher sind viel versprechend. Die Anleger kaufen aktuell die VW-Aktie, sodass diese auf Jahressicht über 10 % im Plus steht. Allein in der letzten Woche ging es um über 6 % nach oben.

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Marken und Tochtergesellschaften von VW

Der Wolfsburger Autobauer VW besteht aus zahlreichen Tochtergesellschaften und Marken. Seit der Gründung 1937 in Berlin hat sich das Unternehmen breit aufgestellt. Die VW AG ist die Muttergesellschaft der eigenen Tochtergesellschaften Skoda, Audi und Seat. Zugleich gehören auch die Luxusfahrzeugmarken Bentley, Bugatti, Porsche und Lamborghini zum Volkswagen-Konzern. In der Unternehmenssparte für Nutzfahrzeuge sind MAN und Scania die dominierenden Marken. Mit Porsche könnte somit ein kleiner Teil des VW-Imperiums an die Börse gelangen.

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