Selfmade-Millionär: „Wenn du 60.000 € verdienst, kannst du in 10 Jahren in Rente gehen“

Grant Sabatier weiß, wie es ist, von null anzufangen und sich bis zum Millionär hochzuarbeiten. Für alle, die ebenfalls nach der finanziellen Unabhängigkeit streben, hat er eine klare Botschaft: Bereits mit umgerechnet 60.000 Euro im Jahr über 10 Jahre hinweg ist der frühzeitige Ruhestand möglich.
Vom Pleitegeier zum Millionär

Auch Grant Sabatier hatte in seinen frühen Jahren keine Vorstellung davon, wie er zu Geld kommen und seine Träume realisieren könnte. Nach einer Reihe wenig erträglicher Jobs musste er sogar wieder bei seinen Eltern einziehen. Als er sich eines Tages einen Burrito kaufen wollte und feststellen musste, dass er selbst dafür nicht mehr genug Geld hatte, sei dies sein Weckruf gewesen, wie er sagt.

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Von diesem Zeitpunkt an setzte er alles daran, wieder auf die Beine zu kommen und etwas aus seinem Leben zu machen. Es gelang ihm, eine Anstellung im Online-Marketing zu ergattern. Von dort aus entwickelte er sich stetig weiter und machte sich nebenher auch selbstständig.

Er hatte sich dabei das Ziel gesetzt, eine Million Dollar zu verdienen und sich anschließend zur Ruhe zu setzen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich seine unterschiedlichen Geschäftsideen zu immer größeren Erfolgen. Zu einem Zeitpunkt hatte er sogar 13 unterschiedliche Einkommensquellen gleichzeitig.
Nach einer Weile gelang es ihm, sein jährliches Einkommen auf 300.000 Dollar im Jahr zu steigern. Darüber hinaus sparte er so viel seines Einkommens wie nur irgend möglich. Dabei erreichte er zwischenzeitlich eine Sparquote von bis zu 80 Prozent. Nach gerade einmal fünf Jahren hatte er sein Ziel erreicht und mehr als 1,2 Millionen Dollar angespart. Anstatt nun jedoch aufzuhören, machte er weiter. Heutzutage verdient er u. a. sein Geld damit, anderen Menschen dabei zu helfen, es ihm gleichzutun und ebenfalls den Pfad zum finanziellen Erfolg zu beschreiten.

Jeder kann es schaffen

In seinem Blog „Millennial Money“ sowie in seinem neuesten Buch Financial Freedom: A Proven Path to All the Money You Will Ever Need* führt er ausgiebig aus, wie es jedem Menschen gelingen kann, vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden. Seine eigene Erfolgsgeschichte ist zwar durchaus extrem. Doch grundsätzlich musste er sich dabei weder auf übermäßig Glück noch besondere Kontakte verlassen.

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Sabatier rechnet vor, dass bereits 70.000 Dollar (ca. 60.000 Euro) im Jahr über 10 Jahre hinweg ausreichend würden, um sich am Ende mit über einer Million auf dem Konto zur Ruhe setzen zu können. Ob man danach auch tatsächlich in den vorzeitigen Ruhestand geht oder den bereits beschrittenen Pfad weiter geht, wie es bei Sabatier der Fall war, bleibt jedem selbst überlassen.

Sparen muss kein Opfer sein

Damit dies jedoch auch funktioniert, muss jeder bereit sein, einen gewissen Anteil des eigenen Einkommens beiseitezulegen, so Sabatier. Es ist dabei natürlich nicht unbedingt notwendig, seiner eigenen Sparquote von 80 Prozent nachzueifern. Wer jedoch innerhalb von 10 Jahren am Ziel ankommen will, sollte laut dem Selfmade-Millionär definitiv bereit sein, zwischen 50 und 70 Prozent des eigenen Einkommens zu sparen.
Sabatier ist sich darüber im Klaren, dass dies für viele Menschen durchaus schmerzhaft sein könnte. Selbst bei einem relativ hohen Einkommen dürften sich gewisse Einschnitte beim eigenen Lebensstil nicht vermeiden lassen. Allerdings betont er, das Sparen nicht unbedingt als Opfer angesehen werden sollte. Vielmehr eröffne man sich dadurch lediglich andere Möglichkeiten.

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Sabatier selbst fuhr eine Zeit lang ein altes und gebrauchtes Auto und wohnte in einem kleinen Apartment, obwohl er eigentlich bereits ausreichend Geld verdiente, um sich Besseres zu leisten. Auch andere Menschen könnten sich auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit gezwungen sehen, es ihm gleichzutun. Allerdings, so hebt er hervor, handelt es sich hierbei stets nur um einen temporären Verzicht. Wer sich dazu überwinden kann, diesen Lebensstil über ein paar Jahre hinweg aufrechtzuerhalten, könne hingegen später schmunzelnd auf diese Zeit zurückblicken.

Das größte Einsparpotenzial liegt beim Wohnen

Der Selfmade-Millionär gibt seiner Leserschaft zudem auch durchaus konkrete Hilfen, wo sie am besten mit dem Sparen anfangen könnten. Als den Kostenfaktor mit dem größten Einsparpotenzial hat er dabei das Wohnen identifiziert. Mieten, Immobiliendarlehen sowie Nebenkosten machen einen signifikanten Teil der monatlichen Ausgaben aus. Gleichzeitig ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, wie man hierbei Geld sparen könne.
Um die Kosten zu drücken, sollte die eigene Wohnung nicht größer sein als unbedingt notwendig. Falls zusätzliche Zimmer zur Verfügung stehen, kann man diese beispielsweise an Mitbewohner untervermieten. Jeder Hunderter, welchen man einspart, erlaubt es einem, langfristig gesehen deutlich eher in den Ruhestand zu gehen. Selbst wenn es anfangs nicht sonderlich viel zu sein scheint, so summieren sich die Einsparungen im Laufe der Zeit jedoch auf.

Nebeneinkünfte sind wichtig

Gleichzeitig sollte man jedoch auch versuchen, das eigene Einkommen zu erhöhen. Wenn man nicht ausreichend Geld verdient, stößt man auch mit den größten Sparbemühungen irgendwann an eine Grenze. Allerdings existieren viele unterschiedliche Möglichkeiten, um nebenbei Geld zu verdienen.

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Sabatier selbst wurde erst durch seine zahlreichen Nebeneinkünfte wirklich reich. Auch hier rät er anderen, nicht zwanghaft zu versuchen, mit einer Nebenbeschäftigung sofort reich zu werden. Auch kleine Summen können sich hierbei bereits auszahlen. Wer sich anstrengt und stets nach neuen Gelegenheiten sucht, wird früher oder später auch auf Möglichkeiten stoßen, das eigene Einkommen deutlich zu steigern. Oftmals geht es zu Beginn lediglich darum, sich eine Kleinigkeit dazuzuverdienen und einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Das so zusätzliche verdiente Geld sollte man dabei stets möglichst zu hundert Prozent zurücklegen. Er selbst hat all sein Geld aus seinen Nebentätigkeiten stets gewinnbringend investiert. Anderen legt er Nahe, es ihm gleichzutun. Indem man das eigene Geld für sich arbeiten lässt, schafft man sich eine zusätzliche Einkommensquelle, welche nur mit einem sehr geringen Zeitaufwand verbunden ist. Die Zeit, welche jedem Menschen zur Verfügung steht, ist begrenzt. Es ist daher wichtig, diese optimal zu nutzen.

Immer auf Kurs bleiben

Nach einer gewissen Weile dürften sich erste Erfolge einstellen. Sabatier betont, dass es wichtig ist, danach immer auf Kurs zu bleiben. Sobald man etwas mehr Geld zur Verfügung hat, ist die Versuchung schnell groß, sich mehr zu gönnen. Allerdings sollte man versuchen, dem zu widerstehen. Gerade zu Beginn ist es wichtig, den eingeschlagenen Kurs weiterzuführen.

Hat man erst einmal etwas Momentum aufgebaut, steigt auch die Motivation, mehr Geld zu verdienen und noch mehr zu sparen. Er selbst habe seine Konten und Depots jeden Tag gecheckt, um zu beobachten, wie sein Vermögen immer weiter anwuchs. Dies verschafft einem zusätzliche Motivation, da man erkennt, dass die eigene Arbeit Früchte trägt.

Im Übrigen hält es Sabatier keineswegs für notwendig, sich zwanghaft auf eine Zeitfenster von 5 oder 10 Jahren zu versteifen. Man muss immer darauf achten, dass man das eigene Sparverhalten so wählt, dass man mit dem eigenen Lebensstil zufrieden ist. Unter Umständen kann dies bedeuten, dass man die eigenen Vorgaben etwas lockern muss und dann halt erst in 12 oder 15 Jahren in den Ruhestand geht. Auch in diesem Fall wird man es dennoch schaffen, sich frühzeitig zur Ruhe zu setzen.

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4 KOMMENTARE

  1. Ja und wie geht das jetzt konkret mit den 60.000 zum Millionär?
    60.000 brutto sind noch ein normaler Verdienst, 60.000 netto allerdings nicht, darum gehe ich von brutto aus. Netto bei Steuerklasse 1 bleiben davon ca. 35.000. Sagen wir, man spart davon 18.000, also mehr als die Hälfte, dann hat man in 10 Jahren 180.000 Euro gespart. Reicht hier in der Großstadt für eine halbe 1-Zimmerwohnung…. Selbst mit den besten Zinseszinsen kann ich mir nicht vorstellen, wie da eine Million daraus werden soll. Netter Clickbait im Titel, aber dann muss man auch abliefern.

    • Ich lese hier ein jährliche Sparrate von 60000 raus. Macht in 10 Jahren 600.000 plus Zinseszinseffekt sollten 1Mill in 10 Jahren Möglich sein. Die Frage ist welcher Normalo das so kann.

  2. Immer diese bescheurten Artikel…bei allem was ich hier lese wird Sechsstellig verdient….oder wie hier…300000…davon 80 % zu sparen ist wohl kein Problem. Geht man aber Mal von einem netto Durchschnitts Verdienst von evtl. 30000 in Deutschland aus, merkt man, wie hirnrissig und realitatsfern diese Beiträge hier sind. Ich hab hier bei den Spartipps noch keinen einzigen sinnvollen gesehen weil ausschließlich Beispiele genommen werden von Leuten die Managergehälter verdienen.

  3. Warum bekomme ich immer diese “ So werden Sie zum Millionär “ Post’s?

    Wer verdient schon 60.000€ im Jahr. Mit meinen gerade mal 20.000€ brutto schaffe ich es nur zu überleben, da die Fix-Kosten hier in Deutschland gefühlt jeden Monat nahezu explodieren… furchtbar… es sollte endlich mal mehr Geld als Monat für Geringverdiener bei schwerer und körperlicher Arbeit im Portemonnaie sein…. die Reichen werden immer reicher und Armen immer ärmer…

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