So wurden 5 der erfolgreichsten Investoren der Gegenwart reich

Star-Investoren wie Warren Buffett oder Peter Lynch zählen zu den absoluten Legenden in der Börsenwelt. Ihnen allen ist über viele Jahre gelungen, wonach die meisten Anleger und Investoren weltweit unablässig streben. Doch was genau steckt eigentlich hinter ihrem großen Erfolg und wie ist es ihnen gelungen, so unfassbar erfolgreich an der Börse zu sein?
Warren Buffett

Das „Orakel von Omaha“, wie der 90-Jährige auch gerne genannt wird, ist vermutlich der berühmteste Investor der heutigen Zeit. Auch Menschen, die ansonsten wenig mit der Börse zu tun haben, dürften seinen Namen gelegentlich in den Nachrichten vernehmen.

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Buffetts Karriere nahm dabei bereits in frühen Jahren ihren Anfang. Mit gerade einmal 11 Jahren kaufte er zusammen mit seiner Schwester drei Anteile von Cities Service Preferred. In den folgenden Monaten brach der Kurs der Akte von 38,25 auf 27 Dollar ein. Buffet blieb jedoch dabei, bis der Kurs wieder auf über 40 Dollar gestiegen war. Anschließend verkaufte er mit einem kleinen Profit.

Buffetts langfristige Anlageperspektive und Ausdauer sollten eines seiner Markenzeichen werden. Über seine komplette Karriere als Investor blieb er dabei stets der eigenen Philosophie treu. Er sucht explizit nach Unternehmen mit starken Unternehmenswerten, welche entweder unterbewertet sind oder zumindest nicht überbewertet werden. Sein Fokus liegt auf Marktteilnehmern, die einen Vorsprung vor der Konkurrenz haben. Dieser erlaubt es ihnen nicht selten, auch in späteren Jahren zuverlässig ihren Gewinn zu steigern.

Zu seinen beliebtesten Aktien gehören Apple und Coca-Cola. Spekulationen in möglicherweise wachstumsstarke, aber noch unsichere Aktien waren hingegen nie Buffetts Sache. Zwar hat er dadurch das ein oder andere Schnäppchen wie Amazon zur rechten Zeit verpasst. Sein jahrzehntelanger Erfolg gibt ihm jedoch recht.
Peter Lynch

Als Peter Lynch 1977 zum Verwalter des bis dahin weitgehend unbekannten Magellan Funds ernannt wurde, hatte dieser gerade einmal Anteile im Wert von 18 Millionen Dollar ausgegeben. Bereits 1983 überschritt das von Lynch verwaltete Fondsvermögen die Milliardengrenze. 1990 trat er als Fondsmanager in den Ruhestand und hinterließ einen Magellan Fund mit einem verwalteten Vermögen von nunmehr über 14 Milliarden Dollar. Über die 13 Jahre seiner Managertätigkeit hatte er eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2 Prozent erzielt. Dieser Wert gilt bis heute als Rekord.

Lynchs Erfolgsrezept war eine Strategie, welche den Growth-Ansatz mit Buffetts bewährter Value-Strategie vereinte. Dabei suchte er nach Unternehmen, die ein starkes Wachstumspotenzial aufwiesen, gleichzeitig jedoch auch vom Markt unterbewertet wurden.

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Lynch bezeichnete sich gleichzeitig als Anhänger der These, wonach man nur in Dinge investieren sollte, die man auch kennt. Gerade Privatanleger sollten sich dabei seiner Meinung nach nicht vom Lärm der professionellen Analysten und Investoren ablenken lassen. Logik und individuelle Branchenkenntnisse hatten für ihn stets mehr Gewicht als quantitative Analysetechniken.

Jim Rogers

Jim Rogers ist einer der besten Investoren der vergangenen Jahrzehnte. Dennoch dürfte er den meisten weniger bekannt sein als sein langjähriger Partner George Soros. 1970 gründete Rogers zusammen mit diesem den Quantum Fund. Über die folgenden zehn Jahre hinweg belief sich die Rendite des gemeinsam geführten Hedgefonds auf über 4.200 Prozent. Rogers und Soros setzten dabei auch auf Anlagestrategien, die erst in späteren Jahren eine weite Verbreitung fanden. Dazu gehörten auch groß angelegte Leerverkäufe.

Rogers selbst behauptete von sich, sehr schlecht darin zu sein, den Markt zu timen. Daher setzte er lieber auf ein Top-Down-Wirtschaftsmodell, um seine Entscheidungen zu treffen. Dabei ging er zu Beginn von abstrakten wirtschaftlichen Zusammenhängen aus und leitete von diesen konkrete Entwicklungen ab.

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Insbesondere vier verschiedene Entwicklungen zogen immer wieder sein Augenmerk und anschließend seine Investitionen auf sich. Er suchte explizit nach Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befanden und Regierungen, die kurz davor standen, zu intervenieren. Aufgrund seiner Vorliebe für Leerverkäufe zogen auch überbewertete Aktien immer wieder sein Interesse auf sich. Zuletzt hatte er ein Auge auf Konsumtrends.
Peter Thiel

Peter Thiel erlangte insbesondere als Gründer des Online-Bezahldienstes PayPal, dessen Geschäftsführer er auch eine Zeit lang war, Bekanntheit. Daneben tat er sich als Gründer, Manager und Vorstandsmitglied diverser Fonds und Hedgefonds hervor. Immer wieder engagierte er sich als Wagniskapitalgeber innerhalb der IT-Branche. Thiel war beispielsweise der erste Investor, der bei Facebook einstieg.

Als Yahoo seinerzeit versuchte, Facebook zu kaufen, riet er Mark Zuckerberg dazu, das Angebot anzunehmen. Zuckerberg entschied sich dagegen, was sich im Nachhinein als die richtige Entscheidung herausstellte. Nach dem Börsengang stieg die Facebook-Aktie stark an und Thiel machte ein Vielfaches an Gewinn.

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Thiel hat sich nie als Freund eines quartalsweisen Denkens bezeichnet. Seiner Meinung nach führe ein zu starker Fokus auf unmittelbare Rendite in die Irre und lenke einen von der viel wichtigeren Frage ab, wie sich das Unternehmen in den kommenden zehn Jahren entwickeln wird. Die Antwort darauf finde man jedoch, laut Thiel, nicht in den reinen Zahlen. Vielmehr müsse man sich mit den qualitativen Eigenschaften des Geschäftsmodells und dessen Stellung innerhalb des Marktes beschäftigen.
Jim Tisch

Jim Tisch ist CEO der Holding Loews Corp. Seine Anlagestrategie ähnelt dabei jener von Warren Buffett. Allerdings gelang es Tisch, Buffetts Berkshire Hathaway über die letzten 20 Jahre hinweg deutlich zu schlagen. Loews ist in dieser Zeit rund viermal so stark gewachsen wie Berkshire.

Tischs Anlagestrategie konzentriert sich auf stark unterbewertete Dinge. Besonders eindrucksvoll stellte er dies bereits in den 80er-Jahren unter Beweis. Als zu jener Zeit der Ölpreis sehr niedrig war, wurden Öltanker reihenweise zu Spottpreisen angeboten. Anstatt der ursprünglichen 50 Millionen konnte Tisch sie zum Preis von je 5 Millionen kaufen. Sein Risiko war überschaubar, da der Preis für ihr Altmetall alleine schon höher war als der Preis, welchen er zahlte. Nachdem die Nachfrage nach zehn Jahren wieder deutlich angezogen hatte, trennte sich Tisch zum Zehnfachen des Preises von den Schiffen.

Seine Anlagestrategie auf dem Aktienmarkt verläuft auf ähnliche Weise. Dabei gelingt es ihm immer wieder, Werte zu entdecken, die vom Markt komplett falsch eingeschätzt werden.

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