Warum zu Weihnachten nicht mal Aktien oder ETFs verschenken?

Weihnachten steht vor der Tür und damit stellt sich die alljährliche Frage, was man den Liebsten denn Sinnvolles unter den Weihnachtsbaum legen kann. Neben Elektrogeräten, Süßigkeiten und Büchern gehören Geld und Gutscheine zu den beliebtesten Geschenken. Warum nicht einmal etwas schenken, von dem die Beschenkten lange Zeit über etwas haben? Aktien und ETFs sind nicht nur ausgefallene Geschenke. Sie sind auch überaus sinnvoll und haben einen langfristigen Nutzen.
Weihnachtszeit ist Geschenkezeit

Es ist nicht mehr lang bis Heiligabend. Auch wenn die Weihnachtseinkäufe dieses Jahr weniger mit hektischen Gängen durch die Einkaufsstraßen verbunden sein dürften, werden sich sicherlich wieder zahlreiche Menschen den Kopf darüber zerbrechen, was sie denn sinnvolles zu Weihnachten schenken sollen. Smartphones, Spielekonsolen und ähnliche Elektrogeräte stehen sicherlich weit oben auf den Wunschzetteln vieler Kinder und Jugendlicher.

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Auch Geldgeschenke sind zur Weihnachtszeit äußerst beliebt. Allerdings sind ein paar Scheine letztlich eher unpersönlich und wenig kreativ. Wer den eigenen Kindern, Neffen oder Enkeln ein finanzielles Geschenk machen möchte, könnte stattdessen darüber nachdenken, ihnen einmal Aktien oder einen ETF-Sparplan zu schenken. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein sinnvolleres Geschenk, von welchem die Beschenkten noch lange etwas haben.
Gleichzeitig bietet man ihnen damit die Möglichkeit, bereits frühzeitig mit der Welt der Wertpapieranlage Bekanntschaft zu machen, ohne dass sie dafür selbst Geld aufwenden müssten. In Kombination mit einem passenden Finanzbuch stellt dies tatsächlich ein durchdachtes und langfristig ausgelegtes Geschenk dar.

Langfristiger Vermögensaufbau als Geschenk

In der Vergangenheit stellte das Sparbuch ein beliebtes Geschenk dar. Mit ihm ließ sich über mehrere Jahre hinweg Geld ansammeln, welches man dann zur passenden Gelegenheit wie beispielsweise den 18. Geburtstag schenken konnte. Doch die Zeiten des Sparbuches sind längst vorbei.

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Wer stattdessen langfristig gesehen eine vernünftige Rendite mit dem eingezahlten Geld erzielen möchte, sollte lieber auf Wertpapiere wie Aktien und Fondsanteile setzen. Noch immer bleibt diese Möglichkeit von vielen Deutschen ungenutzt. Damit lassen sie sich eine Menge Geld durch die Finger gehen.

Wer Wertpapiere schenkt, holt hingegen nicht nur mehr aus dem eigenen Geld heraus, sodass das Geschenk mit der Zeit immer größer ausfällt. Man unterstützt die Beschenkten damit auch, sich selbst stärker mit der Wertpapieranlage zu beschäftigen. Langfristig gesehen dürfte sich dies sogar noch um einiges mehr auszahlen als das mit den verschenkten Wertpapieren erzielte Geld.

Elektronisch oder physisch?

Wer zu Weihnachten etwas verschenkt, möchte meist etwas Physisches haben, dass auch tatsächlich überreicht werden kann. Heutzutage existieren Aktien und ETF-Anteile jedoch meist nur in elektronischer Form. Möchte man hingegen etwas Greifbares haben, bietet sich die Möglichkeit an, Wertpapiere in Papierform zu erstehen.
Der große Nachteil dieser Methode ist jedoch, dass die Ausgabe dieser sogenannten „effektiven Stücke“ mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Aus einem rein finanziellen Blickwinkel betrachtet, lohnt sich diese Methode daher eigentlich nicht. Zudem bieten keineswegs alle Unternehmen überhaupt noch die Möglichkeit, solche effektiven Stücke zu erhalten. Wer trotzdem gerne etwas hat, was unter den Weihnachtsbaum gelegt werden kann, sollte daher zusätzliches über ein passendes Finanz- und Anlagebuch für Einsteiger nachdenken.

Gerade für Einsteiger lohnen sich eher ETFs

Der Kauf und die Schenkung bestimmter Aktien sind immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Es gibt keine Garantie, dass sich das Papier langfristig gesehen gut entwickelt. Selbstverständlich gibt es eine solche Garantie auch nicht für andere Anlageprodukte. Allerdings ist das Verlustrisiko mit einer einzelnen Aktie deutlich höher, da diese für sich genommen keinerlei Diversifizierung bietet.

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Gerade für Einsteiger bietet es sich daher an, eher auf einen ETF zu setzen. Diese decken jeweils einen gesamten Index wie den DAX, den S&P 500 oder den MSCI World ab. Damit bilden sie die Wertentwicklung einer ganzen Reihe von Aktien auf einmal ab. Wer beispielsweise in einen ETF auf den MSCI World investiert, partizipiert damit auf einen Schlag an der Entwicklung von rund 1600 Aktien aus 23 unterschiedlichen Industrieländern. Die Entwicklung bestimmter Aktien spielt dabei keine große Rolle, sodass die Gefahr des Wertverlustes durch den Niedergang einzelner Unternehmen gebannt ist.
Durch ihre breite Streuung erfordern ETFs es zudem nicht, dass man sich mit den Fundamentaldaten, Chancen und Risiken jeder einzelnen enthaltenen Aktie auseinandersetzt. Wer sich ein umfangreiches Aktiendepot aufbauen möchte, muss dafür normalerweise einiges an Zeit investieren. Gerade für Anfänger, die noch nicht über das grundlegende Wissen verfügen, ist dies oft schwierig. Wer als Einsteiger hingegen auf einen breit gestreuten ETF setzt, kann nicht viel falsch machen.

Egal ob Aktie oder ETF: Ein eigenes Depot muss her!

Unabhängig davon, ob es nun Aktien oder ein ETF sein soll, muss vorher auf jeden Fall ein entsprechendes Depot eröffnet werden. Bei Online-Brokern und Direktbanken ist es heutzutage möglich, rasch und unkompliziert ein neues Depot zu eröffnen. Meistens bieten diese Anbieter dabei sogar kostenlose Depots an, welche nicht mit zusätzlichen Depotführungsgebühren versehen sind.

Die Beschenkten können ihr Depot entweder selbst eröffnen oder ein entsprechendes Minderjährigen-Depot von ihren Eltern eröffnen lassen. Bei Letzterem ist es jedoch unbedingt erforderlich, dass die Eltern die Unterschrift leisten. Entferntere Verwandte wie Großeltern können dies nicht tun. Ein solches Minderjährigen-Depot eignet sich beispielsweise hervorragend in Kombination mit einem ETF-Sparplan. Dabei zahlen Eltern oder Großeltern regelmäßig einen festen Betrag für das Kind ein. Bei Erreichen der Volljährigkeit erhält dieses anschließend die volle Kontrolle über das Depot und bekommt dabei einen bereits reichlich angefüllten ETF-Sparplan.

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Eine weitere Möglichkeit ist es, stattdessen ein Depot auf eigenen Namen einzurichten und dem oder der Beschenkten anschließend eine Vollmacht auszustellen. Diese Möglichkeit mag manchen jedoch als zu unpersönlich erscheinen.

Seit einiger Zeit bietet sich jedoch noch eine zusätzliche Alternative. So könnte man beispielsweise statt bestimmter Aktien oder ETF-Anteile als Geschenk gleich ein ganzes automatisch verwaltetes Depot spendieren. Sogenannte Robo-Advisor übernehmen dabei die Vermögensverwaltung und legen das in sie investierte Geld selbstständig auf passende Weise an. Damit profitieren Beschenkte gleich von einem kompletten für sie zusammengestellten Portfolio.

Freibeträge beachten

Beim Schenken von Wertpapieren profitieren die Beteiligten von verschieden hohen Freibeträgen. Deren Höhe hängt dabei vom jeweiligen Verwandtschaftsgrad ab. Ehegatten und eingetragene Lebenspartner können sich Wertpapiere in Höhe von bis zu 500.000 Euro schenken, ohne hierfür zusätzliche Steuern zahlen zu müssen.
Möchten Eltern ihren Kindern Wertpapiere schenken, beträgt der Freibetrag 400.000 Euro. Bei Enkeln beläuft sich der Freibetrag immerhin noch auf 200.000 Euro. Am niedrigsten ist die Schwelle für Nichten, Neffen oder Geschwister. In diesem Fall wird die Schenkungssteuer bereits ab einem Betrag von mehr als 20.000 Euro fällig.

Eine Meldung an das Finanzamt ist übrigens bei derartigen Schenkungen immer erforderlich, selbst wenn der entsprechende Wert der Schenkung deutlich unterhalb der gesetzlichen Freibetragsschwelle liegt.

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