So können Anleger von Kryptowährungen profitieren, ohne selbst welche zu kaufen

Seit einiger Zeit befindet sich der Bitcoinkurs nun bereits ein zweites Mal auf einem Höhenflug. Anleger stürzen sich zunehmend auf Kryptowährungen, während viele Experten vor einer neuen Blase warnen. Wem das Risiko eines direkten Investments in digitale Währungen zu hoch ist, dem bieten sich jedoch auch eine Reihe alternativer Investmentmöglichkeiten. Man braucht nicht unbedingt ein volles Krypto-Wallet, um vom Trend der Kryptowährungen zu profitieren.


Bitcoin ETC

Wer unmittelbar von der Wertentwicklung des Bitcoins profitieren möchte, muss nicht unbedingt ein eigenes Wallet eröffnen und anfangen, dieses mit Bitcoins zu füllen. Manche Anleger tun sich evtl. mit den technischen Aspekten des klassischen Investments in Kryptowährungen schwer. Vielleicht halten sie eine direkte Investition auch aus Sicherheitsgründen für zu gefährlich. Es ist schon öfter vorgekommen, dass sich Betrüger mit den Coins ihrer Kunden auf und davon gemacht haben. Andere haben wiederum ihre Passwörter oder sogar die Festplatten verloren, auf denen ihr digitales Vermögen gespeichert war.

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Dies alles lässt sich jedoch recht einfach mit einer Investition in einen ETC auf Bitcoin umgehen. Seit vergangenen Sommer steht deutschen Anlegern mit dem HANetf BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto (ISIN: DE000A27Z304) ein entsprechendes Anlageprodukt hierfür zur Verfügung. Der ETC bildet die Wertentwicklung des Bitcoins nach. Er ist zu 100 Prozent physisch hinterlegt und jeder Anteil an dem ETC gewährt Inhabern einen Anspruch auf einen entsprechenden Betrag in Bitcoin.

Anlegern wird damit ein einfacher Kauf über die Börse ermöglicht. Die eigene Verwahrung der digitalen Währung ist hingegen nicht notwendig. Allerdings geht diese Bequemlichkeit auch mit einem hohen Preis einher. Mit 2 Prozent sind die laufenden Kosten (TER) des ETC nämlich sehr hoch.


Blockchain ETF

Seit 2019 existiert auch ein ETF, mit welchem Anleger zumindest indirekt von der Entwicklung rund um Kryptowährungen profitieren können. Indirekt deswegen, weil der ETF nicht direkt auf die Währungen an sich abzielt. Vielmehr steht beim Invesco Elwood Global Blockchain UCITS ETF (ISIN: IE00BGBN6P67) die Technologie hinter Bitcoin und Co. im Fokus.

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Die meisten Kryptowährungen basieren auf der Blockchain-Technologie. Diese eignet sich hervorragend als Basis für unterschiedliche digitale Währungen, da sie einen schnellen, transparenten und absolut unfälschbaren Transfer von Datenmengen ermöglicht. Dadurch stehen jedem Teilnehmer im Netzwerk sämtliche relevanten Informationen über ein Datenpaket zur Verfügung und eine Manipulation ist ausgeschlossen.

Die Technologie bietet dabei noch zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten abseits von Kryptowährungen. Bis diese jedoch realisiert werden, dürfte wohl noch etwas an Zeit vergehen. Mit dem ETF investieren Anleger daher nicht in den Kurs irgendwelcher Währungen, sondern vielmehr in die Zukunft der Technologie an sich.


Aktien

Hier sollten Anleger Vorsicht wallten lassen. Nicht jedes Unternehmen, welches laut eigener Aussage mit Bitcoin, Blockchain oder anderen Kryptowährungen zu tun hat, ist zwangsläufig eine gute Investition, um am Wachstum von Kryptowährungen teilzuhaben. Zum Teil sind die Geschäftsmodelle solcher Unternehmen eher fragwürdiger Natur und für Privatanleger nur schwer zu durchschauen.

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Als sinnvoll könnte sich hingegen die Investition in Unternehmen erweisen, die vom Aufstieg des Bitcoins sowie der Blockchain profitieren, jedoch nicht vollständig abhängig davon sind. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass man sich als Anleger ein Stück weit von der Volatilität, die mit diesem Segment einhergeht, entfernt. Womöglich fallen die Kursgewinne dadurch etwas geringer aus. Wer sich daran stört, sollte jedoch noch einmal einen Blick auf das werfen, was letztes Mal geschah, als ein Hype um den Bitcoin entbrannt war.

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Square
(ISIN: US8522341036)

Square ist ein Zahlungsdienstleister, der seit geraumer Zeit mit seiner selbst entwickelten Cash App für Aufruhr sorgt. Mittlerweile ist die App um zahlreiche Funktionen erweitert. U. a. ist es Nutzern nun auch möglich, direkt in Kryptowährungen zu investieren und diese über die App sicher zu verwahren. Dank der bequemen Auto-Invest-Funktion, investiert die App auf Wunsch auch regelmäßig einen festen Betrag in Bitcoin oder andere Aktien.

Im dritten Quartal 2020 kaufte das Unternehmen zudem 4.709 Bitcoin im Wert von 50 Millionen Dollar. Die Unternehmensführung ist davon überzeugt, dass die Kryptowährung in Zukunft noch eine gewichtige Rolle spielen wird und wird daher vermutlich noch weitere Dienste in Verbindung mit digitalen Währungen entwickeln.


PayPal Holdings
(ISIN: US70450Y1038)

PayPal ist der wohl bekannteste Online-Zahlungsdienstleister überhaupt. Dass PayPal es seinen Nutzern daher seit Oktober erlaubt, auch Bitcoins über seinen Dienst zu kaufen, hat innerhalb der Branche eine deutliche Signalwirkung. Laut einer Studie von Mizuho Securities haben bereits 17 Prozent aller Nutzer innerhalb der vergangenen Monate mindestens einmal über PayPal mit Bitcoin gehandelt. Zwar erscheint die für die Untersuchung verwendete Fallzahl etwas zu gering zu sein, um eine zuverlässige Aussage über alle 305 Millionen aktuellen PayPal-Nutzer zuzulassen. Allerdings haben auch andere Marktteilnehmer mittlerweile wohl den großen Einfluss bemerkt, welchen der Zahlungsdienstleister auf den Markt für Bitcoin hat.

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Sowohl PayPal als auch Square sind auch ohne ihre Krypto-Funktionalität sehr gut aufgestellt und befinden sich zudem auf einem Wachstumskurs. Sollte sich die Nachfrage nach Bitcoin noch weiter erhöhen, dürfte sich dies positiv auf die Kurse der beiden Aktien auswirken. Kommt es hingegen zu einem erneuten Einbruch, dürften dessen Auswirkungen von den anderen Geschäftsfeldern mehr als wieder abgefangen werden.


Grayscale Bitcoin Trust
(ISIN: US3896371099)

Der Grayscale Bitcoin Trust funktioniert auf ähnliche Weise wie ein ETF. Er nutzt das Geld seiner Investoren, um damit Bitcoin zu kaufen. Die Anteile des Trusts sollen dabei den Wert des Bitcoins abbilden. Im Grunde handelt es sich dabei um eine weitere vereinfachte Möglichkeit, indirekt in den Bitcoinkurs zu investieren. Allerdings besteht hier der Nachteil, dass die Anteile nicht gegen die entsprechende Menge an Bitcoin eingetauscht werden können. Zudem werden die Anteile im Vergleich zu der Kryptowährung mit einem substanziellen Aufschlag gehandelt. Diese beiden Makel lassen diese Art des Investments in Bitcoin eher unattraktiv erscheinen.

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