Diese Tech-Aktien starten gerade durch

Tech-Aktien sind einer der maßgeblichen Antreiber der zurückliegenden Kursrallye gewesen. Bereits vor der Krise galten viele von ihnen als Wachstumsmotoren. Nun scheint sich diese Entwicklung nochmals beschleunigt zu haben. Anleger, die auf der Suche nach Wachstum sind, sollten allerdings nicht nur die altbekannten Namen im Blick haben. Auch zahlreiche Werte aus der zweiten Reihe konnten zuletzt sehr überzeugen. Die folgenden Tech-Unternehmen starten aktuell richtig durch.
1. Crowdstrike
(ISIN: US22788C1053)

Der jüngste Hack von globaler Reichweite, welcher im Dezember vergangenen Jahres ans Licht gekommen ist, hat abermals verdeutlicht, dass es sich heutzutage kaum mehr ein Unternehmen leisten kann, das Thema Cybersecurity zu vernachlässigen. Experten gehen davon aus, dass viele Unternehmen ihre Budgets für IT-Sicherheit in den kommenden Jahren spürbar hochfahren werden. Zu den Profiteuren dieser Entwicklung zählen Unternehmen wie Crowdstrike.

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Crowdstrike bietet für Webseitenbetreiber essenzielle Dienstleistungen an. Über die eigene Falcon-Plattform schützt man zahllose Webseiten vor Cyberattacken wie beispielsweise DDoS-Angriffe, welche eine Seite durch übermäßig viele Anfragen lahmlegen können. Ohne diesen Schutz lässt sich praktisch keine Seite im Internet sicher betreiben. Vor Kurzem hatte Crowdstrike verkündet, mit Humio einen Konkurrenten im Bereich der Internet-Sicherheit zu übernehmen. Analysten gehen davon aus, dass die Fähigkeiten von Humio sich sehr gut mit dem Toolkit von Crowdstrike ergänzen werden. Erst Mitte Februar hatte die Aktie einen neuen Höchstwert erreicht und erstmals die 200-Euro-Marke überschritten.

2. Brightcove
(ISIN: US10921T1016)

Das in Boston ansässige Softwareunternehmen Brightcove bietet eine Online-Videoplattform an. Das Angebot richtet sich dabei in erster Linie an andere Unternehmen. Zu den Kunden zählen dabei u. a. Johnson & Johnson, Ford oder Adobe. Zuletzt ist es zudem gelungen, den eigenen Kundenkreis nochmals stark auszuweiten und weitere Größen wie Intel für sich zu gewinnen. Darüber hinaus ist man auch im Bereich der App-Entwicklung und Cloud-Dienstleistungen aktiv.

Im zurückliegenden Quartal erzielte das Unternehmen sein bisher höchstes Umsatzwachstum überhaupt. Auch der Cashflow befindet sich aktuell auf einem Rekordniveau. Anleger wissen diese Entwicklung zu würdigen und verhalfen dem Kurs in den letzten 12 Monaten zu einem Wachstum von rund 170 Prozent. Erst in diesem Januar machte der Kurs dabei nochmals einen signifikanten Sprung nach oben. Allerdings dürfte es durchaus nicht zu spät sein, um in das Papier einzusteigen. Im Februar hat Brightcove die eigene Videoplattform mit diversen Clouddienstleistungen erweitert. Hierdurch könnte sich der Kreis der Kunden in den kommenden Monaten nochmals erweitern.
3. Opera Ltd.
(ISIN: US68373M1071)

Für manche Internetnutzer dürfte Opera ein altbekannter Name sein. Das norwegische Unternehmen entwickelt seit Jahren einen gleichnamigen Internetbrowser, der sich durchaus einiger Beliebtheit erfreut. Weltweit wird Opera von rund 380 Millionen Menschen genutzt. Daneben bietet das Unternehmen auch KI-gestützte Suchsoftware für digitalen Content an.

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Besonders interessant dürfte allerdings Operas neuestes Projekt sein. Mit Dify beabsichtigt man, einen In-Browser Zahlungsdienst mit integrierter Cashback-Funktion einzuführen. Angesichts der stark steigenden Wachstumszahlen im Bereich des E-Commerce dürfte hierin sicherlich eine Menge Potenzial stecken. Mit Dify zielt man dabei insbesondere auf Powershopper ab, denen der Dienst spezielle Vorteile bieten soll. Einer davon soll eine kostenlose virtuelle Mastercard sein.

Der Kurs der Opera-Aktie hat in diesem Monat einen Sprung um rund 30 Prozent gemacht. Sollte sich Dify zu einem Erfolg entwickeln, dürfte hier sicherlich noch deutlich mehr drin sein.
4. Dropbox
(ISIN: US26210C1045)

Dropbox ist seit Jahren als File Hosting Service aktiv. Daneben verfügt das Unternehmen über einen umfassenden Katalog an Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS). Damit besitzt man zahlreiche Werkzeuge, die gerade für viele Unternehmen interessant sind, welche ihre Arbeitsprozesse mehr digitalisieren möchten. Dass die Nachfrage hiernach hoch ist, lässt sich auch an den aktuellen Umsatzzahlen von Dropbox ablesen. Erzielte man 2019 noch einen Umsatz von 1,66 Milliarden Dollar, schaffte man im vergangenen Jahr den Sprung über die 2-Milliarden-Dollar-Marke.

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Trotz dieser guten Zahlen verlief der Kurs der Dropbox-Aktie im vergangenen Jahr eher seitwärts. Vergleicht man die Aktie mit jenen von anderen bekannten Cloud-Anbietern, stellt man fest, dass das Dropbox-Papier aktuell relativ günstig unterwegs ist. Für Anleger könnte sich hier also durchaus die Möglichkeit bieten, in einen vergleichsweise unterbewerteten Tech-Wert einzusteigen.

5. Arista Networks
(ISIN: US0404131064)

Arista Networks ist ein Hersteller von Layer-3-Switches, welche eine Kombination aus herkömmlichen Routern und Switches darstellen. Vor allem große Cloud-Anbieter wie Amazon Web Services oder Microsoft Azure gehören zu den Kunden. Die Aktie des Unternehmens wusste in den letzten drei Jahren nicht unbedingt zu überzeugen. Während es bei zahlreichen anderen Tech-Werten in dieser Periode stark aufwärtsging, trat die Arista-Aktie eher auf der Stelle.

Mittlerweile hat sich dies jedoch geändert. Im vergangenen Jahr stieg der Aktienkurs um mehr als 24 Prozent. Im letzten Quartal verzeichnete Arista ein Umsatzwachstum von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für 2021 sind die Aussichten jedoch noch um einiges besser. Aktuell steht ein neuer Upgradezyklus bei Rechenzentren bevor. Dies wird die Anschaffung einer Menge neuer Hardware erforderlich machen. Als einer der Marktführer in diesem Bereich dürfte Arista zu den größten Profiteuren gehören. 2021 könnte der Aktienkurs entsprechend endlich wieder richtig anziehen.
6. Zynga
(ISIN: US98986T1088)

Die Aktie von Zynga beweist, dass kaum ein Kurssturz zu steil ist, als dass ein Papier nicht irgendwann ein Comeback hinlegen könnte. Am 21. Februar wurde die Aktie zwischenzeitlich zu rund 10 Dollar je Anteil gehandelt. Das letzte Mal, als der Aktienkurs von Zynga bei einem zweistelligen Wert lag, war 2012.

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Obwohl das Unternehmen sich bereits vorher auf einem guten Weg befand, kam die Corona-Krise sicherlich sehr gelegen. Aufgrund des Lockdowns griffen zahlreiche Menschen auf die Online-Spiele von Zynga zurück, um sich die Zeit zu vertreiben. Infolgedessen vermeldete man gleich eine ganze Flut an Rekorden: meiste Buchungen in der Geschichte, höchster Quartal- und Jahresumsatz, Rekord beim Cashflow.

Da der Markt für Games mittlerweile ebenfalls deutlich gewachsen ist, dürfte es dem Unternehmen mit seinem vollen Koffern relativ leicht fallen, auch in Zukunft mit neuem Content für weiteres Wachstum zu sorgen. Die Gaming-Branche wächst immer weiter und Zynga ist zweifelsohne mit von der Partie.

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