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Klage gegen Robinhood: Trading-App am Suizid eines Studenten schuld?
Klage gegen Robinhood: Trading-App am Suizid eines Studenten schuld?
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Martin Schwarz Investor shield

Profi Investor

20-Jähriger bringt sich nach (vermeintlichen) Schulden im sechsstelligen Bereich um, obgleich er niemandem dieses Geld schuldete. Was sich nach einer schlechten Story anhört, ist leider traurige Wirklichkeit. Passiert ist dieses Drama mitten in den USA. Der Schuldige: Die beliebte Trading-App Robinhood – zumindest wenn es nach den Eltern des Verstorbenen geht. Nun äußern die Eltern in der Klage ihre Vorwürfe und stellen den Günstigbroker an den Pranger.
Das ist passiert

Der US-amerikanische Junge Alex K. (20 Jahre) nahm sich sein gesamtes Erspartes zusammen. 5000 Dollar waren sein Einsatz, um über die Trading-App Robinhood mit Finanzprodukten und Optionen zu spekulieren. Sein Ziel: Das schnelle Geld.

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Eines Tages bekam der junge Amerikaner einen Schock, als er die App öffnete. Dort stand ein Minus von mehr als 730.000 US-Dollar. Wenige Stunden später gab es eine automatische Nachricht des Brokers, dass der Handel abgewickelt wurde und kein Geld geschuldet wird. Zu dieser Zeit war Alex K. jedoch bereits tot. Er versuchte am Tag, mehrfach erfolglos den Support von Robinhood zu erreichen und nahm sich daraufhin verzweifelt das Leben.

Vorwürfe der Eltern und Klage gegen Trading-App

Die Angehörigen von Alex K. erheben schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen. In der Klage weisen die Rechtsanwälte der Opfer-Familie dem Günstigbroker einen erheblichen Teil der Schuld zu. Das Ziel: Eine Entschädigung von Robinhood, dessen geforderte Höhe nicht bekannt ist.

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Schließlich hat der Sohn nach der Nachricht in der App zahlreiche Male versucht, den Kundendienst von Robinhood zu erreichen – ohne Erfolg. Immer wieder gab es nur automatische Nachrichten, bis der junge Amerikaner sich voller Panik das Leben nahm. Die Familie verweist ebenfalls darauf, dass es eine automatische E-Mail an ihren Sohn gab, sofortige Maßnahmen einzuleiten und über 170.000 US-Dollar innerhalb eines kurzen Zeitraums zu zahlen.
Die Reaktion von Robinhood

Eine Sprecherin von Robinhood gab bekannt, dass das Unternehmen schon damals tief erschüttert war. Leider sei die Kommunikation in der App missverständlich, obwohl es niemals Schulden gegenüber dem Unternehmen gab. Mittlerweile hat Robinhood das Angebot in der App überarbeitet. Es gibt immer mehr Hinweise an die User, um derartige Geschichten zu verhindern. Den Eltern reicht diese Reaktion nicht.

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Das ist der Günstigbroker Robinhood

Das Unternehmen Robinhood Markets Inc. wurde im Jahr 2013 gegründet. Zum Angebot des kalifornischen Finanzdienstleisters gehört das Investieren in Aktien, ETFs, Optionen und Kryptowährungen. Ende 2020 hatte der Broker bereits 13 Millionen Kunden. Das verwaltete Vermögen überstieg zum Jahreswechsel die Grenze von 20 Milliarden US-Dollar. Der größte Teil der Einnahmen stammt aus den Zinsen des Nutzer-Guthabens und dem Margin Lending.
Kürzlich stand die Trading-App Robinhood erneut in den Schlagzeilen. Infolge des Machtkampfs Hedgefonds vs. Reddit-Anleger schränkte Robinhood den Handel mit ausgewählten Hot Stocks kurzzeitig ein. Dies hatte einen Aufschrei der eigenen User zu Folge. Am Tag darauf gab es im Google App Store über 100.000 Ein-Stern-Bewertungen für die App. Der CEO des Unternehmens bekam Morddrohungen und verlagert seinen Lebensmittelpunkt übergangsweise in ein überwachtes Hotel.

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Im Dezember 2020 entschied sich das Unternehmen Robinhood, den möglichen Börsengang im Jahr 2021 mithilfe der amerikanischen Großbank Goldman Sachs (WKN: 920332) durchzuführen. Bewertungen deuten daraufhin, dass sich der Marktwert auf über 20 Milliarden US-Dollar belaufen könnte. Bei der letzten Finanzierungsrunde im September letzten Jahres war das Unternehmen nur die Hälfte wert.

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Martin Schwarz

Profi Investor

Martin Schwarz

Profi Investor

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Außerdem interessiere ich mich für das Thema Aktien und ETFs. Meine Publikationen sind auch auf https://coincierge.de/author/martin-schwarz/ zu lesen.
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