So einfach startet man mit einem MSCI World ETF

Sie ziehen in Erwägung, mit einem MSCI World ETF für Ihr Alter vorzusorgen, wissen aber nicht, wie sie anfangen sollen? Es ist wirklich nicht schwer. Bereits mit wenigen Schritten können sie den Grundstein für Ihre private Altersvorsorge legen.
Warum ein MSCI World ETF?

Die Welt der Wertpapieranlagen ist aufregend und komplex. Sie bietet auch Privatanlegern zahllose Möglichkeiten, um langfristig anzulegen und eine attraktive Rendite zu erzielen. Gleichfalls gibt es auch zahlreiche Dinge, welche man beachten muss. Grundsätzlich spiegelt die Börse die Erwartungen an die Zukunft wieder. Bilanzen und harte Fakten spielen selbstverständlich eine wichtige Rolle. Doch ein gewisses Maß an Unsicherheit und Spekulation schwingt stets mit. Zudem ist die Zahl der angebotenen Wertpapiere enorm. Als Laie kann man hier schnell den Überblick verlieren.

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ETFs gewinnen seit Längerem immer mehr an Beliebtheit, da sie Anlegern gleich eine Reihe von Vorteilen bieten. Zum einen setzt man mit einem ETF nicht auf eine einzelne Aktie, sondern gleich auf einen ganzen Index voller Aktien. Dadurch sinkt das Risiko, auf schlecht performende Unternehmen zu setzen, signifikant. Zudem erlauben ETFs Anlegern, auch in Branchen und Länder zu investieren, bei denen sie sich selbst nicht sonderlich gut auskennen. Zuletzt bieten vor allem große Basisindex-ETFs auch langfristig gesehen eine hohe Wertstabilität.

Hier ist besonders der MSCI World Index hervorzuheben. Der große Weltindex vereint rund 1.600 verschiedene Unternehmensaktien in sich. Mit ihm kann man in den wirtschaftlichen Erfolg aller großen Industrieländer investieren. Viele Anleger nutzen einen MSCI World ETF als Grundstein für ihr Portfolio. Doch wie genau investiert man in einen solchen Fonds? Tatsächlich ist es leichter als gedacht.
Auswahl des ETFs

Bevor man in einen ETF investieren kann, gilt es einige grundlegende Entscheidungen zu treffen. Mittlerweile können sich Anleger in Deutschland zwischen weit mehr als tausend verschiedenen ETFs entscheiden. Wer sich bereits auf einen ETF auf den MSCI World festgelegt hat, hat es mit der Auswahl leichter. Derzeit sind in Deutschland 17 verschiedene MSCI World ETFs handelbar. Sie alle bilden jeweils die Wertentwicklung des gleichen Index ab. Allerdings unterscheiden sie sich auch in einigen Aspekten.

Da sich eine Anlage in einen solchen ETF meist nur dann lohnt, wenn man über einen langen Zeitraum hinweg investiert bleibt, sollte man sich bei der ursprünglichen Auswahl genügend Zeit lassen. Wichtig für eine langfristige Anlage sind die Performance als auch die Kosten des ETFs.

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Die laufenden Kosten werden als TER (Total Expense Ratio) bezeichnet. Sie geben Auskunft darüber, wie hoch die jährlichen Gebühren des Fonds ausfallen. Als Anleger möchte man hier natürlich möglichst wenig zahlen. Weniger Gebühren bedeuten, dass mehr Rendite übrig bleibt. Doch die TER ist nicht die einzige Zahl, welche Auskunft darüber gibt, wie renditestark ein ETF ist.

Die Tracking Difference zeigt an, wie genau ein ETF der Entwicklung seines Index, in diesem Fall dem MSCI World, folgen kann. Je genauer er das tut, desto besser ist das für den Anleger. Gemessen wird das ganze anhand der Tracking Difference. TER und Tracking Difference sind zwei Indikatoren, welche man nutzen kann, um sich ein besseres Bild über die verschiedenen ETFs zu machen.

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Zudem muss man sich zwischen einem ausschüttenden und einem thesaurierenden ETF entscheiden. Ausschüttende Fonds zahlen ihren Anlegern anteilig die jährlichen Erträge wie z. B. Dividenden aus. Sie eignen sich also vor allem für Anleger, die gerne schon jetzt einen Zusatzverdienst haben wollen. Thesaurierende ETFs investieren die erzielten Erträge hingegen automatisch wieder in sich selbst. Dadurch beschleunigt sich der Vermögensaufbau mit der Zeit zusehends, weshalb sie eine gute Wahl für eine langfristige Vorsorge sind.

Einmalanlage oder Sparplan?

Nachdem man sich für einen passenden MSCI World ETF entschieden hat, muss man sich überlegen, auf welche Art und Weise man in diesen investieren möchte. Grundsätzlich stellen sich Anlegern hier zwei Möglichkeiten.

Zum einen besteht die Möglichkeit einer Einmalanlage. Jeder Anleger kann über seinen Broker oder die Bank selbstständig in Wertpapiere wie Aktien oder ETFs investieren. Hierbei kann man sich auf einen Schlag so viele Anteile kaufen, wie man möchte. Es handelt sich dabei um eine Einmalanlage. Diese bietet den Vorteil, dass man den Zeitpunkt des Kaufs selbst festlegen kann. Dadurch kann man beispielsweise auf eine günstige Kursentwicklung warten und erst dann Anteile kaufen, wenn die Kurse gerade niedrig sind.

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Die Gefahr ist dabei natürlich, dass man sich beim Timing verschätzt. Gerade für Privatanleger kann es schwierig sein, die Kursentwicklungen korrekt zu prognostizieren. Selbst Profis unterlaufen dabei immer wieder Fehler. Es gibt jedoch eine Alternative, bei welcher der Faktor Timing ausgeschaltet wird.

Bei einem sogenannten ETF-Sparplan investiert man nicht eigenständig in den entsprechenden Fonds, sondern legt einen Sparplan auf, in welchen automatisch in regelmäßigen Abständen ein vorher festgelegter Betrag eingezahlt wird. Solche Sparpläne bieten Anlegern ein hohes Maß an Flexibilität, da sich die Beiträge meist auch nachträglich individuell anpassen lassen. Man kann also mit einer niedrigen Rate beginnen und später aufstocken. Selbstverständlich ist es auch andersherum möglich.

Wer sich nicht zwischen den beiden Varianten entscheiden möchte, kann sie auch einfach miteinander kombinieren. So kann man z. B. gleich zu Beginn seiner Anlage eine größere Summe in den entsprechenden ETF einzahlen und diesen gleichzeitig über den dazugehörigen Sparplan besparen. Auf diese Weise kombiniert man die Vorteile beider Methoden miteinander. Aufgrund des Zinseszinseffektes macht sich die Einmalanlage im Laufe der Jahre oft besonders stark bemerkbar.
Die Wahl des richtigen Depotanbieters

Wer in Wertpapiere anlegen möchte, benötigt grundsätzlich auch ein entsprechendes Wertpapierdepot. Es gibt in Deutschland zahlreiche Anbieter solcher Depots. Diese lassen sich dabei in drei Kategorien einteilen.

Herkömmliche Filialbanken bieten ihren Kunden neben den normalen Kontodienstleistungen und Darlehen auch die Möglichkeit, ein Depot zu eröffnen. Der Vorteil ist hierbei, dass man einfach beim gleichen Institut Kunde bleiben kann und zudem stets einen persönlichen Ansprechpartner hat. Jedoch gelten Filialbanken als teure Depotanbieter.

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Im Gegensatz dazu sind sowohl Direktbanken als auch Online-Broker teils deutlich billiger. Beide verfügen über kein eigenes Filialnetzwerk, sodass sie selbst weniger Kosten haben, welche sie an ihre Kunden weitergeben müssen. Während Direktbanken, ähnlich wie Filialbanken, gleich ein komplettes Sortiment an Konten und Finanzdienstleistungen anbieten, konzentrieren sich Online-Broker ausschließlich auf die Bereitstellung des Depots.

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Grundsätzlich ist es möglich, den Depotanbieter auch nachträglich zu wechseln und das eigene Depot auf den neuen Anbieter zu übertragen. Da dies jedoch mit Mehraufwand verbunden ist, lohnt es sich auch hier, genauer zu vergleichen. Die genauen Kosten jedes Anbieters findet man im jeweiligen Preis-Leistungs-Verzeichnis. Für langfristig orientierte Anleger, die nicht jeden Tag traden wollen, kommt es in erster Linie darauf an, wie hoch die Depotführungsgebühren sind. Moderne Online-Broker wie Smartbroker* oder Trade Republic* erheben überhaupt keine Depotführungsgebühren mehr.

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Ebenfalls von Bedeutung sind die jeweiligen Orderkosten bzw. die Gebühren für einen ETF-Sparplan. Manche Anbieter verlangen praktisch gar keine Ordergebühren, bei anderen kommt es auf verschiedene Faktoren an. Wer sich für einen ETF-Sparplan interessiert, kann vor der Wahl des Anbieters prüfen, ob der gewünschte Sparplan kostenfrei angeboten wird. Allerdings sind solche Angebote oftmals zeitlich befristet. Zudem sollte man sich anschauen, wie flexibel die verschiedenen Anbieter bei der Gestaltung des Sparplans sind. Hier kommt es z. B. darauf an, wie hoch die Raten sein können oder inwiefern man nachträglich Änderungen am Sparplan vornehmen kann.

Je nachdem, welche Anlagemethode man bevorzugt, bieten die verschiedenen Anbieter unterschiedliche Vorzüge. Wer sich hier Zeit nimmt, kann sich später eine Menge Geld und Mühe sparen.
Zur Tat schreiten

Sobald man sich für einen passenden Anbieter entschieden hat, muss man nur noch dessen Seite aufrufen und dort ein Depot eröffnen. In der Regel ist dieser Prozess einsteigerfreundlich gestaltet und man wird durch die verschiedenen Schritte geleitet. Sobald man den Antrag abgeschickt und die eigene Identität bestätigt hat, erhält man die Zugriffsdaten und kann sich einloggen.

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Ist dies geschafft, kann man den entsprechenden MSCI World ETF auswählen und entweder direkt in diesen per Einmalanlage investieren oder einen dazugehörigen ETF-Sparplan wählen. Wer sich bereits vorher dazu Gedanken gemacht hat, wird feststellen, dass Auswahl, Vergleich und die restliche Vorarbeit deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen haben als die eigentliche Anlage. Diese lässt sich innerhalb weniger Augenblicke bewerkstelligen.

Hat man erst einmal sein Geld angelegt, beginnt der leichteste Teil von allem: Zurücklehnen und warten. Der MSCI World bringt dann die besten Ergebnisse, wenn man über mehrere Jahrzehnte in diesen investiert. Das ist eine lange Zeit. Wer jedoch stets die Ruhe bewahrt und Durchhaltevermögen zeigt, kann sich am Ende über eine stattliche Rendite freuen.

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