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Neues Jahr: Jetzt trau ich mich endlich an die Börse!

Wer noch keine guten Vorsätze für das neue Jahr hat, erhält in diesem Artikel Inspiration. „Neues Jahr, neues Glück“ heißt es. Warum Geld anlegen, Aktienhandel und die Börse nur wenig mit Glück und viel mehr mit Wissen und Geschick zu tun haben, erläutern wir in diesem Artikel. Denn eins ist sicher: Börse kann jeder!


Geldanlage ist nicht schwer

Für viele Deutsche ist das Thema Aktien ein rotes Tuch. Viele junge Sparer haben die Finanzkrise von 2008 noch als ihr erstes Börsenerlebnis vor Augen und die Älteren können sich noch sehr gut an die Aktie der Deutschen Telekom und die Dotcom-Blase erinnern. Hört man sich um, sind viele davon überzeugt, dass Aktien und Wertpapiere nur etwas für Experten, Profis und sehr vermögende Menschen sind. Dabei ist der Einstieg in die Welt des Kapitalmarkts eigentlich sehr einfach. Worauf der kluge Sparer zu Beginn seiner Anlegerkarriere achten muss, erläutern wir im nächsten Abschnitt.

Nicht pauschal dem Berater der Bank vertrauen

Wir möchten hier nicht alle Bankberater über einen Kamm scheren, aber aus unserer Erfahrung heraus, sind die Investmentlösungen der Banken häufig mit hohen Kosten verbunden und stellen selten die ideale Strategie für den Anleger dar. Es spricht nichts gegen einen Termin mit dem Bankberater, schließlich muss der Anleger auch vergleichen können. Es sollte nur nicht vorschnell etwas unterschrieben werden, was eventuell später bereut wird. Häufig bieten Bankprodukte nur Lösungen mit aktiv gemanagten Fonds an. Die Wissenschaft hat in den vergangenen Jahren mehrfach belegt, dass aktiv gemanagte Fonds Indexfonds (ETF) unterlegen sind, da sie zu hohe Kostenquoten ausweisen. Für den Bankberater ist das sehr gut, für den Sparer bedeutet es aber eine deutliche Minderung seiner Rendite und damit seines Vermögens.

Keine Angst vor Kursschwankungen

Die größte Angst vieler Anleger, insbesondere in Deutschland, sind Kursverluste. Dabei ist die Sorge um die Schwankungen an den Kapitalmärkten völlig unberechtigt, solange man die richtige Anlagestrategie hat. Kursschwankungen und Korrekturen sind ein ganz alltägliches und menschengemachtes Börsenphänomen. Wir tendieren dazu, die Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Zukunft zu projizieren. Steigt ein Index oder eine Aktie stark an, dann möchten wir glauben, dass dies in Zukunft auch ewig so weiter gehen wird. Verliert ein Index oder ein Unternehmen stark an Wert, dann ist unsere erste Reaktion zu glauben, dass dieses Unternehmen zwangsläufig pleite gehen muss. In der Realität ist es genau umgekehrt. Die Renditechancen von Unternehmen, die in der jüngeren Vergangenheit hohe Gewinne eingefahren haben, werden häufig überschätzt.

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Dadurch geht ihre Bewertung überproportional nach oben. Sobald die Anleger merken, dass sie sich verkalkuliert haben, werden die Unternehmensanteile verkauft und der Wert der Aktie fällt. Umgekehrt verhält es sich bei Wertverlusten. Aufgrund von Kursrückgängen oder schlechten Zahlen wird buchstäblich der Teufel an die Wand gemalt. Jeder geht vom schlechtesten Zukunftsszenario aus und verkauft daher zur Sicherheit seine Unternehmensbeteiligungen. Sobald die Anleger merken, dass die Sorgen um das Unternehmen unberechtigt waren, kaufen sie die Aktien des Unternehmens zurück und der Wert steigt wieder. Der intelligente Anleger lässt sich von Zahlen und Wirtschaftsnachrichten nicht aus dem Konzept bringen und bleibt seiner Anlagestrategie treu.

Investmentgrundregeln beachten

Wie bereits beschrieben, ist Geldanlage wirklich nicht schwer. Trotzdem muss der Sparer einige Grundregeln des Investierens kennen. Der Unterschied zwischen Spekulation und einem guten und souveränen Investment liegt genau in der Einhaltung dieser Regeln. Der Anleger muss sich der Tatsache bewusst werden, dass er nicht intelligenter ist als die Gesamtheit des Marktes. Er kann nicht in die Zukunft blicken und kann keine besseren Preisprognosen und Entwicklungstendenzen erkennen, als es der Durchschnitt aller Marktteilnehmer kann. Der schlaue Sparer setzt nicht auf Tipps von Bekannten, auf das Wissen von Finanzgurus oder auf eigene Annahmen und Ideen. Er hält sich strikt an eine finanzwissenschaftlich ausgearbeitete Investmentstrategie. Aber auf welchen Grundlagen basiert eine solche Strategie?

1. Laufzeit

Die wichtigste Regel, die Investition und Spekulation voneinander unterscheidet, ist der Anlagezeitraum. Der Sparer muss akzeptieren, dass er die Entwicklung des Kapitalmarkts über kurze Zeiträume von weniger als zehn Jahren nicht vorhersagen kann. Dementsprechend muss er die besparten Aktien oder ETFs und das darin enthaltene Geld auch, für mindestens 15, eher sogar 20 Jahre, entbehren können. Über diese langen Zeiträume entwickeln die Märkte sich immer mehr in Richtung ihrer erwarteten Rendite, die, je nach Anlagestrategie, irgendwo zwischen sechs und acht Prozent jährlich liegt.

2. Diversifikation

Der intelligente Anleger versteht, dass er nicht wissen kann, welche Länder, Regionen und Branchen sich in den nächsten 20 oder 30 Jahren überdurchschnittlich entwickeln werden. Er weiß, dass sein Heimatland nicht immer automatisch die besten Anlagechancen bietet. Die Finanzwissenschaften haben gezeigt, dass sogenannte Zukunftsbranchen kein höheres Renditepotenzial bieten, da sie zum einen heute schon relativ teuer sind und zum anderen, bedingt durch ihren Preis, auch ein wesentlich höheres Risiko für schlechte Wertentwicklungen tragen. Der Sparer sollte daher versuchen, sich an die Grundregel der Diversifikation zu halten. Ein gutes und wissenschaftlich basiertes Investment bildet möglichst viele Länder und Branchen ab, wertet sie nach Marktkapitalisierung und spekuliert nicht auf mögliche Trends und Entwicklungen.

3. Kostenoptimierung

Die dritte Grundregel einer intelligenten Investmentstrategie ist die Kostenoptimierung. Dem Sparer muss klar sein, wie groß die Auswirkungen einer ineffizienten Kostenstrategie auf das Endergebnis seines Investments sein können. Wer nicht in ETF investiert und seine Kosten dadurch gering hält, verliert schnell zwei Prozent oder mehr seiner jährlichen Rendite. Was zunächst nach wenig klingt, hat über lange Zeiträume aber fatale Auswirkungen. Wer in aktiv gemanagte Fonds investiert und die hohen Kosten für das Fondsmanagement trägt, der hat, bei einem Sparplan von 200 Euro monatlich über 40 Jahre, am Ende etwa 150.000 Euro weniger zur Verfügung, als der Sparer, der in breit gestreute ETF investiert und seine Kosten dadurch optimiert.

4. Konstanz

Wie fast überall im Leben ist der wichtigste Schritt beim Geld anlegen der erste. Wer danach aber nicht mehr weiter geht, dem helfen auch die ersten drei Grundregeln nicht weiter. Der Aufbau des Vermögens ist ein Marathon und kein Sprint. Wer immer nur dann investiert, wenn er mal etwas übrig hat, wird am Ende kein großes Vermögen aufbauen können. Am besten erreicht man diese Konstanz über einen zeitlich festgelegten ETF-Sparplan. Im Wesentlichen bieten sich dafür zwei Modelle an. Das einfachste und gängigste Modell ist der monatliche Sparplan. Immer zum Monatsanfang wird eine festgelegte Summe auf das Depot eingezahlt.

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Die Summe kann flexibel angepasst werden und es ist auch kein Beinbruch, wenn ein paar Monate etwas weniger eingezahlt wird. Die zweite Variante ist die jährliche oder halbjährliche Einzahlung. Wer Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld bekommt, kann diese Sonderzahlungen auch für den Aufbau seines Vermögens nutzen. Eine Kombination der beiden Varianten ist selbstverständlich auch möglich. Die besten Anbieter finden Sie in unserem ETF-Sparplan-Vergleich.

Drei simple Schritte zum Start in das Leben als Anleger

Um das Gelernte schnell und einfach umzusetzen, folgen hier, zum Abschluss des Artikels, drei einfache Schritte, die aus dem Sparer im neuen Jahr einen Anleger machen.

1. Depot eröffnen

Fast jede große Bank fungiert mittlerweile auch als Broker mit eigener Verwahrungsstelle. Der schlaue Anleger schaut natürlich auch hier auf die Kosten. Zahlreiche Online Broker bieten ihre Dienste zu sehr geringen Preisen an. Die besten Anbieter finden Sie in unserem Depotvergleich.

2. Investmentstrategie wählen

Wer gerade erst startet, der muss noch nicht alles perfekt machen. Eine simple Investmentstrategie, beispielsweise mit einem ETF auf den MSCI World Index, reicht für den Anfang vollkommen aus. Trotzdem sollte natürlich nicht einfach der erste verfügbare ETF ausgewählt werden. Die enorme Relevanz der Investmentkosten gilt schon ab dem ersten Investment.

3. Sparplan erstellen und loslegen

Wer es mit dem Vorhaben in den Aktienmarkt einzusteigen und ein Investor zu werden ernst meint, zögert nicht lange, sondern erstellt seinen Sparplan und investiert am besten sofort die erste Rate.

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