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In 2020 noch in ETF investieren?

In den vergangenen zehn Jahren lief es am Aktienmarkt richtig gut. Fast jedes Jahr konnte mit einer positiven Entwicklung abgeschlossen werden. Viele ETF erzielten im Durchschnitt über zehn Prozent jährliche Rendite. Viele Anleger fragen sich, wie lange dieser Aufwärtstrend noch anhält und fürchten eine größere Korrektur. In diesem Artikel erklären wir, warum ETF-Investments auch im Jahr 2020 noch sinnvoll sein könnten.


Korrektur ja – aber wann?

Korrekturen und kurzfristige negative Entwicklungen gehören zu den ganz normalen Bewegungen an der Börse und sind ein Zeichen für einen funktionierenden und gesunden Markt. Wann eine solche Korrektur eintritt, kann niemand zuverlässig vorhersagen. Momentan spricht nichts dafür, dass sich der positive Trend im Jahr 2020 nicht fortsetzen wird. Kann es eine Korrektur nach unten geben? Das ist sicher möglich. Warum eine solche Negativphase für intelligente Anleger aber ohnehin keine Relevanz hat, klären wir im nächsten Abschnitt.

Für langfristige Investoren spielen kurzfristige Korrekturen keine Rolle

Wer versucht, mit einer Geldanlage schnelle Profite zu machen, der spekuliert und geht damit natürlich auch das Risiko hoher Verluste ein. Viele Finanzwissenschaftler empfehlen daher ohnehin, nur über lange Zeiträume von mindestens 15 Jahren in ETF oder Aktien zu investieren. Je länger ein Investment läuft, umso näher wird sich der durchschnittliche Jahresertrag an die erwartete Rendite, welche bei Aktien in der Regel 6-8 % beträgt, annähern.

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Bei einem Anlagehorizont von 15 Jahren oder mehr, wird der Anleger sein Investment, auch bei einer größeren Korrektur am Anfang seiner Anlegerkarriere, mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem positiven Ergebnis abschließen.

Nicht investieren ist die schlechteste Lösung

Für viele Anleger ist es instinktiv logisch, sich mit den Investitionen zurückzuhalten, bis die nächste Korrektur nach unten stattgefunden hat. Diese Strategie klingt zwar zunächst logisch, ist aber ein Trugschluss, wie die Finanzwissenschaften nachgewiesen haben. Da niemand weiß, wie der Markt sich entwickelt, muss der Anleger bei dieser Strategie in Kauf nehmen, dass er Renditechancen verpasst. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, was für fatale Auswirkungen diese Strategie auf das Ablaufergebnis einer langfristigen Geldanlage haben kann. Schon wenn man nur drei Jahre mit dem Investment wartet und das Geld unverzinst auf dem Girokonto oder unter dem Kopfkissen liegen lässt, können die negativen Effekte verheerend sein. Insbesondere bei der Altersvorsorge, die unter Umständen über 40 Jahre laufen kann, kosten diese drei Jahre der Passivität einen beachtlichen Betrag am Ende der Laufzeit.

Sparpläne können vor hohen Anfangsverlusten schützen

Wer sich trotz allem nicht wohlfühlt und Angst hat, im Jahr 2020 direkt mit hohen Verlusten zu starten, sollte über die Einrichtung eines Sparplans nachdenken. Anstatt einmalig eine hohe Summe zu investieren, lässt der Anleger sein Geld monatlich in einen Indexfonds fließen. Sollte es in diesem Jahr tatsächlich zu einer größeren Korrektur kommen, halten sich die Verluste des Anlegers, durch seine bis dato geringen Einzahlungen, in Grenzen. Außerdem erhöhen sich seine Renditechancen für die kommenden Raten des Sparplans, da er die neu gekauften Anteile an ETF zu einem günstigen Preis erwirbt. Die besten Anbieter finden Sie in unserem ETF-Sparplan-Vergleich.

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Das soll aber nicht heißen, dass größere Einmalanlagen in ETF im Jahr 2020 keinen Sinn machen. Ganz im Gegenteil. Wer größere Geldsummen zur Verfügung hat und über ausreichende Rücklagen auf seinem Girokonto verfügt, wird vermutlich trotzdem besser fahren, wenn er das Geld sofort in einen breit gestreuten ETF investiert. Eine Korrektur zu Beginn der Investorenkarriere ist natürlich ärgerlich, schmälert die Gesamtrendite und hat auch psychologisch einen negativen Effekt. Wie bereits im vorherigen Abschnitt beschrieben, gilt das für Passivität beim Investieren aber genauso. Wer jetzt sofort 25000 Euro investiert und 10000 davon verliert, der wird nach 20 Jahren nicht die selbe Durchschnittsrendite erzielt haben, wie jemand der auf diese Korrektur spekuliert und erst danach investiert. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass der positive Trend noch viele Jahre weitergeht. In diesem Fall hätte der Direktinvestor einen klaren Vorteil. Auch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Aufgrund der Unberechenbarkeit des Marktes, ist eine sofortige Investition der freien Mittel in vielen Fällen die beste Lösung. Korrekte Vorhersagen über kurzfristige Korrekturen und Einbrüche sind Zufall.

Welche Strategie sollten Anleger im Jahr 2020 wählen?

Auch für das Börsenjahr 2020 haben sich die finanzwissenschaftlichen Grundregeln des Investierens nicht geändert. Wer bereits regelmäßig spart oder eine größere Summe investiert hat, der sollte seiner langfristigen Strategie treu bleiben. Der kluge Investor versucht nicht, durch Kauf, Verkauf und Spekulationen, seine Rendite zu maximieren, sondern investiert passiv und langfristig in ETF. Auch bei einer größeren Korrektur oder negativer Stimmung in den Medien sollte er Ruhe bewahren und sich nicht von seiner Anlagestrategie abbringen lassen.

Wenn sich die Laufzeit der Geldanlage langsam dem Ende nähert, können kleinere Strategiewechsel vorgenommen werden. Bei Restlaufzeiten von weniger als 5 Jahren, ist das Risiko von negativen Erträgen über den Rest der Laufzeit natürlich erhöht. Hier kann es Sinn machen, aus ETF, die überwiegend auf Aktien setzen, teilweise auszusteigen und die verfügbaren Mittel in risikoärmere Anlagen wie Anleihen umzuschichten. Wer bisher noch nicht an der Börse investiert hat und jetzt damit beginnen möchte, der sollte sich nicht zu viele Gedanken machen und einfach mit dem Besparen eines ETF beginnen. Natürlich muss der Anleger sich dabei an die wissenschaftlichen Grundregeln des Investierens halten.

Der Anleger sollte, bei einem reinen Aktieninvestment, mindestens 15 Jahre auf das angelegte Geld verzichten können. Die Anlage soll möglichst breit diversifiziert werden. Das bedeutet, dass der Anleger nicht auf einzelne Länder oder Branchen setzen sollte, sondern einen möglichst großen Teil der Weltwirtschaft in seinem Portfolio abbildet. Bei den Investitionskosten für seine ETF muss der Anleger genau hinschauen. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass die Kosten der größte Faktor für Renditeminderungen sind. Teure Anlagestrategien, wie zum Beispiel das Besparen eines aktiv gemanagten Fonds, sollten daher vermieden werden.

Es gibt keine Börsen-Wahrsager

Wer zum Jahreswechsel an seinen Strategien zweifelt, weil Experten, Finanzmanager oder Magazine behaupten, dass die nächste Krise vor der Tür steht, der kann sich beruhigt zurücklehnen. Die meisten Finanzwissenschaftler sind sich darüber einig, dass solche Vorhersagen nur zufällig eintreffen und der Anleger sich davon nicht beunruhigen lassen sollte. Wer sich durch solche Aussagen leicht verunsichern lässt, muss sich immer wieder bewusst machen, dass seine finanzwissenschaftliche Anlagestrategie langfristig die besten Ergebnisse erzielen wird.

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