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Sichere Geldanlage: Der Trend geht zum passiven Investieren

Da heute kaum noch jemand im Alter von seiner Rente leben kann, empfiehlt es sich, rechtzeitig Geld in sichere Geldanlagen zu investieren. Allerdings sind sichere Geldanlagen nicht immer diejenigen mit den höchsten Renditen. Und so müssen Sie schon genau hinschauen, wenn Sie Ihr Geld sicher anlegen und Gewinne erzielen möchten.


Bei den zahlreichen Möglichkeiten, Ihr Geld gewinnbringend anzulegen, ist es für Sie als potentiellen Anleger oft nicht leicht, die richtige Entscheidung zu treffen. Denn ob Tagesgeld, eine Lebensversicherung, einzelne Wertpapiere, Fonds oder andere Geldanlagen besser geeignet sind, hängt von Ihrer individuellen Situation und Ihren Vorstellungen ab. Je nachdem ob Sie ihr Geld sicher anlegen möchten oder eine möglichst hohe Rendite erhoffen, kann eine andere Geldanlage für Sie die Richtige sein. Mit einigen Geldanlagen wie ETFs haben Sie sogar sowohl eine vergleichsweise sichere Geldanlage als auch die Möglichkeit einer guten Rendite.

Wir zeigen Ihnen hier nun die gängigsten Möglichkeiten, Ihr Geld gewinnbringend zu investieren und erklären Ihnen die einzelnen Geldanlagen mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Denn wenn Sie Ihr Geld sicher anlegen möchten, sollten Sie sich etwas mit den wichtigsten Anlageformen auskennen.

In diesem Video werden die wichtigen Punkte zum Thema „Sichere Geldanlage“ beleuchtet:

1. Das klassische Sparbuch

Das Sparbuch ist eines der ältesten Anlageformen in Deutschland und galt bis vor wenigen Jahren noch als eine lukrative und sichere Geldanlage. Doch mittlerweile bekommen Sie kaum noch Zinsen für Ihr so Gespartes und gleichzeitig verliert Ihr Geld durch die Inflationsrate ständig an Wert. Die Inflationsrate lag Anfang 2019 in Deutschland bei 1,6%. Auch sind Sie mit einem Sparbuch an Kündigungsfristen gebunden und können nicht jederzeit oder nur beschränkt über Ihr gesamtes Kapital verfügen.

Fazit:

Was also einst als sichere Geldanlage galt, ist heute nicht mehr unbedingt zu empfehlen, zumal es bessere Alternativen gibt.

2. Das Tagesgeldkonto

Das Tagesgeldkonto ist die moderne Variante des klassischen Sparbuchs und gilt ebenfalls als sichere Geldanlage. Die Zinsen für Ihr Tagesgeld liegen derzeit bei 0,3% bis 0,7 %. Damit ist die Inflationsrate zwar immer noch höher als die eigentliche Rendite, aber Sie können täglich, ohne an Kündigungsfristen gebunden zu sein, über Ihr Geld verfügen. Auch Beschränkungen bezüglich der Höhe des abhebbaren Betrages gibt es hier nicht. Zwar kann es Ihnen bei Ihrem eingezahlten Tagesgeld ebenfalls passieren, dass der Zinssatz gesenkt wird, aber in diesem Fall können Sie jederzeit kurzfristig eine andere Anlagemöglichkeit für Ihr Tagesgeld wählen. Sie müssen nicht, wie beim Sparbuch, eine dreimonatige Kündigungsfrist einhalten.


Um sicher zu gehen, dass Sie auch im Falle einer Bankenpleite Ihr Tagesgeld nicht verlieren, sollten Sie eine Bank wählen, bei welcher die gesetzliche Einlagesicherung Sie vor dem Verlust schützen kann. Banken mit Einlagensicherungsfonds sind hier die bessere Wahl für eine sichere Geldanlage. Die besten Anbieter für Tagesgeldkonten finden Sie in unserem Tagesgeldvergleich.

Fazit:

Diese zeitgemäße Variante, Ihr Tagesgeld kurzfristig zu investieren, hat also gegenüber dem Sparbuch einige Vorteile: Als relativ sichere Geldanlage bietet das Tagesgeldkonto mehr Flexibilität als das herkömmliche Sparbuch und gleichzeitig bekommen Sie hier für Ihr Tagesgeld mehr Zinsen. Wenn Sie einen bestimmten Geldbetrag ansparen oder Ihr Tagesgeld einfach nur für eine kurze Zeit anlegen möchten, kann das Tagesgeldkonto eine sinnvolle Alternative und sichere Geldanlage darstellen.

3. Das Festgeldkonto

Beim Festgeld oder auch Termingeld legen Sie einen Betrag über einen bestimmten Zeitraum und zu einem vorher festgelegten Zinssatz an. Zwar können Sie innerhalb des festgelegten Zeitraums nicht über Ihr Festgeld verfügen, daher der Name Festgeld. Aber nach Ablauf der Laufzeit können Sie Ihr Geld und die darauf gezahlten Zinsen abheben. Der Zinssatz und somit die Rendite ist für das Festgeld gegenüber dem Tagesgeld, bei dem Sie täglich über Ihr Geld verfügen können, um einiges höher. Für Festgeld gibt es Laufzeiten zwischen einem Monat und zehn Jahren. Die besten Anbieter für Festgeld finden Sie in unserem Festgeldvergleich.

Fazit:

Recht hohe Zinsen bis teilweise über 2% machen das Festgeld für Anleger attraktiver als das Tagesgeldkonto. Der festgelegte Zinssatz gilt für die gesamte Laufzeit. Das bedeutet, dass Sie, je länger Sie Ihr Festgeld anlegen, eine umso höhere Rendite erzielen.

Für Ihr Festgeld gibt es bis zu einem Betrag von 100.000 Euro eine gesetzliche Einlagensicherung, die auch bei einer Bankenpleite die Sicherheit dieser Geldanlage gewährleistet. Falls Sie also für eine überschaubare Zeit Geld sicher anlegen, dafür aber nicht auf eine attraktive Rendite verzichten wollen, bietet das Festgeldkonto möglicherweise eine interessante Möglichkeit. Im Vergleich zur Geldanlage an der Börse ist die Rendite beim Festgeld jedoch deutlich niedriger.

4. Der Bausparvertrag

Auch der Bausparvertrag ist als sichere Geldanlage in Deutschland sehr beliebt. Er dient meist dem Ziel, den Bau oder Kauf einer Immobilie zu finanzieren.

Beim Bausparen legen Sie mit Ihrer Bausparkasse fest, wie hoch der Betrag der Bausparsumme ausfallen soll. Danach sparen Sie 40% bis 50% dieser Bausparsumme an, welche Sie sich dann auszahlen lassen können.

Wenn Sie sich die gesamte Bausparsumme auszahlen lassen, zahlen Sie diese dann wie vereinbart mit den anfallenden Zinsen ab.

Je nachdem ob Sie mit dem Bausparvertrag Ihr Geld sicher anlegen oder eine Immobilie finanzieren wollen, kann ein anderer Bauspartarif passender sein. Hier lohnt sich auf jeden Fall, die unterschiedlich angebotenen Bauspartarife zu vergleichen.

Video: Ist Bausparen noch sinnvoll?

Wenn Sie in naher oder ferner Zukunft ein zinsgünstiges Darlehen benötigen, dann kann sich ein Bausparvertrag für Sie durchaus lohnen. Da der Zinssatz schon zu Vertragsbeginn festgesetzt wird, sind Sie somit auch nicht den marktüblichen Zinsschwankungen unterworfen. Zusätzlich können Sie staatliche Förderungen beantragen und somit Ihren Bausparvertrag aufstocken. Langfristig gesehen gilt der Bausparvertrag also als sichere Geldanlage.

Neben dem Bausparvertrag gibt es noch den Kombikredit. Dieser ist eine Kombination aus einem Bausparvertrag und einem Vorausdarlehen. Anfangs zahlen Sie lediglich die anfallenden Zinsen sowie monatlich einen festgelegten Betrag auf Ihren Bausparvertrag. Sobald dieser zuteilungsreif ist, zahlen Sie mit der auf dem Bausparvertrag angesparten Summe das Vorausdarlehen ab. Mit den weiteren Raten zahlen Sie dann das Bausparvertragsdarlehen und seine Zinsen ab. Der Nachteil ist hier, dass kein anfänglicher Vergleich anhand des effektiven Jahreszinses möglich ist, da vor der Zuteilungsreife weder Zinsen noch die Höhe der Raten feststehen. Da hierbei sowohl für das Vorausdarlehen als auch für den Bausparvertrag Zinsen anfallen, kann dies recht schnell zu einer überteuerten Angelegenheit werden.

Der Abschluss eines Bausparvertrags mit einer größeren Bausparsumme (mehr als 20.000 Euro) ist nur empfehlenswert, wenn Sie steigende Zinsen befürchten und in naher Zukunft eine Immobilie finanzieren wollen.

Fazit:

Als kurzfristige Geldanlage ist der Bausparvertrag nicht zu empfehlen. Aber als Rücklage für eine geplante Modernisierung oder Finanzierung einer Immobilie ist er in einigen Fällen empfehlenswert. Doch auch, um zu einem späteren Zeitpunkt günstig an überschaubare Darlehen zu kommen, ist ein Bausparvertag lohnenswert. Sie sollten lediglich darauf achten, dass Sie die bei Vertragsabschluss erhobene Abschlussgebühr zusammen mit den monatlichen Sparbeträgen verrechnen können.

Der Kombikredit ist als Geldanlage nicht geeignet. Ihr Geld in eine Immobilie zu investieren, kann durchaus lukrativ sein. Dieses sollten Sie jedoch nicht unbedingt über einen Kombikredit erreichen wollen.

5. Der Aktienkauf

Mit dem Aktienkauf werden Sie zum Aktionär und erhalten bei einigen Aktien zu einem festgelegten Zeitpunkt eine Dividende, sofern der Wert des jeweiligen Unternehmens gestiegen ist.

Sollte der Unternehmenswert jedoch gefallen sein, verlieren auch Ihre Aktien an Wert. Sowohl hohe Verluste als auch hohe Gewinne sind beim Handeln mit Aktien jederzeit möglich. So gesehen zählt der Wertpapierhandel mit einzelnen Aktien nicht immer als sichere Geldanlage. Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn Sie das jeweilige Unternehmen wenigstens etwas kennen und sich auch vorab schon einmal mit dem Handel verschiedener Aktien vertraut machen, bevor Sie Ihr Geld in Aktien investieren.

Um Aktien kaufen und verkaufen zu können, benötigen Sie zuerst ein Depot bei einer Bank. Hier lohnt sich ein Vergleich mehrerer Anbieter mit unserem Depotvergleich, denn je nach Transaktion können unterschiedliche Gebühren anfallen.

Ein langfristiges Anlegen von verschiedenen Aktien kann das sonst recht hohe Risiko erheblich vermindern.

Fazit:

Der Handel mit einzelnen Aktien ist mit einigen Risiken verbunden. Dennoch können gerade Anleger mit Börsenkenntnissen durchaus hohe Gewinne erzielen. Durch langfristiges Anlegen und breit gestreutes Investieren in Aktien verringern Sie auf jeden Fall das Risiko eines finanziellen Verlustes bei einem eventuellen Wertverlust einzelner Aktien. Noch interessanter und lukrativer als der Handel mit Einzelaktien sind demnach also Fonds, wie zum Beispiel Indexfonds, die auch unter dem Namen ETFs bekannt sind.

6. Aktive (Investment)Fonds

Das Wort Fonds kommt eigentlich aus dem Französischen und bedeutet: Kapital.

Ein Fonds soll also eine sichere Geldanlage darstellen. Doch hier werden nicht einzelne Aktien erworben, sondern das Geld mehrerer Anleger gebündelt und unterschiedliche Vermögenswerte gekauft, wie zum Beispiel Anleihen, Immobilien, aber auch Aktien zahlreicher Unternehmen.

Durch die Streuung auf verschiedene Vermögenswerte erhoffen sich Anleger höhere Renditen zu erwirtschaften, geringere Transaktionskosten investieren zu müssen und eine optimale Risikoverteilung zu erlangen. Hier gibt es wesentliche Unterschiede hinsichtlich des Fondmanagements. Sie können Ihr Geld sicher anlegen, indem Sie einem Fondsmanager überlassen, nach seiner Strategie Unternehmensanteile zu kaufen. Hier müssen Sie aber dem Risikomanagement und den Strategien Ihres Investmentmanagers vertrauen und sind eher in der Rolle des Zuschauers. Ein weiterer Nachteil: die meisten aktiven Fondsmanager schaffen es nicht, den Durchschnitt des Marktes zu schlagen und erwirtschaften keine höhere Rendite als der Marktdurchschnitt. Ein passiv gemanagter Fond wie der börsengehandelte ETF kann daher vorteilhafter sein.

7. ETFs als vergleichsweise sichere Geldanlage für die Gewinnoptimierung

Indexfonds oder ETFs sind ein Bündel von Aktien mehrerer unterschiedlicher Aktienunternehmen. Sie als Anleger können Anteile dieser Fonds kaufen. ETF steht für Exchange Traded Funds und bedeutet, dass es sich um Fonds handelt, welche an der Börse gehandelt werden. Die Begriffe Indexfonds und ETF sind fast austauschbar, da es sich in beiden Fällen um die gleiche Form der Geldanlage handelt.

Die Stiftung Warentest gibt eine Anleitung zum Sparen mit ETFs:

Das besondere an ETFs ist, dass es keinen Fondsmanager gibt. Ein ETF orientiert sich immer genau an einem zugrunde liegenden Index, wie beispielsweise dem DAX. Das bedeutet, dass der ETF steigt, wenn der DAX steigt. Wenn der DAX fällt, fällt auch der Indexfonds. Dies garantiert eine parallele Weiterentwicklung zum Index. Für die langfristige Geldanlage ist jedoch ein Index zu empfehlen, der nicht nur die deutsche Wirtschaft abbildet. Der MSCI World Index bildet beispielsweise die Weltwirtschaft ab und ist mit über 1.600 enthaltenen Aktienunternehmen deutlich breiter aufgestellt als der DAX mit 30 Unternehmen.

➡ Auch interessant: Für den Handel mit ETFs wird ein Depot benötigt. Wir empfehlen die kostenlosen Depots von Consorsbank* und onvista*.

Um Ihr Geld in Indexfonds investieren zu können, benötigen Sie ein Depot wie bei Aktien. Ein Depot ist also ein Konto für Wertpapiere. Bei den herkömmlichen Banken wie den Sparkassen, der Commerzbank usw. können Sie zu unterschiedlichen Bedingungen ein solches Depot für diese Form der Geldanlage bekommen. Viele Direktbanken bieten ebenfalls Wertpapierdepots an. Da Onlinebanken Depots oft kostenlos anbieten und traditionelle Banken eher gebührenpflichtig sind, sollten Sie die Bedingungen verschiedener Banken miteinander vergleichen. Hierfür eignet sich unser Depotvergleich.

Für die kostenlosen Depots zahlen Sie nur die Gebühren beim Kauf der ETF. Das sind meistens nur wenige Euros. Dazu kommt das noch die jährliche Gebühr des ETF die zwischen 0,1 und 0,5 % liegt. Den eigentlichen Kauf des Fonds können Sie online mit wenigen Klicks selbst erledigen. Hierzu müssen Sie nur die dazugehörige Nummer des jeweiligen Indexfonds und die Investitionssumme in Ihrem Depot eingeben und schon haben Sie Ihr Geld in eine attraktive und sichere Geldanlage investiert. Aber Indexfonds können noch mehr!

Passives Einkommen durch Indexfonds

Sind Sie Inhaber von Indexfonds, die regelmäßig Dividenden ausschütten, können Sie sich mit ETFs zusätzlich ein passives Einkommen sichern. Durch die größere Streuung eines breit angelegtem Index wie dem MSCI World Index haben Sie das Verlustrisiko optimal minimiert. Indexfonds sind also nicht nur als sichere Geldanlagen interessant, sondern können Ihnen auch als Dividenden ausschüttende ETFs ein zusätzliches, passives Einkommen generieren.

ETFs können jederzeit gekauft und verkauft werden. Auch als Kleinanleger können Sie also die Vorteile der ETFs, wie eine optimale Risikominimierung und höhere Renditen, für sich nutzen. Als vergleichsweise sichere Geldanlage sind diese börsengehandelten Indexfonds dann empfehlenswert, wenn Sie über einen langen Zeitraum Ihr Geld anlegen. Eventuelle Krisen an der Börse können somit einfach „ausgesessen“ werden.

Zu diesem Zweck gibt es unter anderem die Möglichkeit bei Direktbanken mit sogenannten ETF-Sparplänen ETFs kostenfrei anzusparen. Die besten Anbieter für ETF-Sparpläne finden Sie in unserem ETF-Sparplan-Vergleich.

So wundert es nicht, dass immer mehr Privatanleger, die Ihr Geld sicher anlegen möchten, ein großes Interesse für ETFs entwickeln, da diese eine transparente und flexible Alternative zu herkömmlichen Geldanlagen darstellen.

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