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ETFs auf Kredit kaufen: eine gute Idee?

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In Zeiten von Niedrigzinsen fragen sich immer mehr Menschen: macht es eigentlich Sinn, Aktien oder ETFs auf Kredit zu kaufen? In diesem Artikel beleuchten wir die Vor- und Nachteile des ETF-Kaufs auf Pump.

ETFs bieten gegenüber aktiv gesteuerten Investmentfonds einen großen Vorteil – sie sind um einiges preiswerter. Während die Verwaltungsgebühren für Aktienfonds, die aktiv gemanagt werden, bis zu 2 % betragen können, liegen die Kosten für ETFs dagegen oft nur bei maximal 0,8 %.

Der erste Schritt: Überblick über die Finanzen schaffen

Ehe damit begonnen werden kann, sich mit dem Thema ETFs auf Kredit kaufen auseinander zu setzen, ist es wichtig, die erforderlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Dazu gehört, seine Finanzen im Griff zu haben und einen guten Überblick über sie zu haben – ansonsten begibt man sich selbst unter Umständen in eine große finanzielle Krise.

Absicherung gegen Arbeitslosigkeit – ein Muss bei ETFs auf Kredit

Nach der Aufnahme eines Kredits fallen natürlich auch weiterhin Fixkosten für die Miete, den Lebensunterhalt und weitere bisherige Kosten an. Dazu kommt dann noch die Tilgung der Kreditraten. Wie bei jedem anderen Darlehen auch muss daher vor der Aufnahme eines Kredits für ETFs in jedem Fall sichergestellt sein, dass man die Kreditraten garantiert bezahlen kann.

Das Wichtigste ist hierbei, gegen eine plötzliche Arbeitslosigkeit abgesichert zu sein. Die Kreditraten dürfen nicht so hoch sein, dass man im Falle eines finanziellen Engpasses in die Bredouille kommen kann. Denn auch in dieser Phase müssen die Kreditraten sicher getragen werden können. Wichtig ist natürlich auch die Höhe der Kreditzinsen – sind die Zinskosten am Ende höher als die erwartete Rendite auf dem Aktienmarkt, macht es keinen Sinn, den Kauf der Indexfonds per Kredit zu finanzieren.

So wichtig ist genügend Eigenkapital für einen ETF

Das Eigenkapital berechnet sich aus dem eigenen Vermögen abzüglich aller Schulden und Ausgaben. Kauft man ETFs allerdings zu 100 % mit Kreditmitteln, hat man kein Eigenkapital mehr übrig. Fällt der Wert des ETFs nach ihrem Kauf, reduziert sich das Eigenkapital sogar ins Negative. Daher sollte immer genügend Eigenkapital vorhanden sein, ehe man einen Kredit aufnimmt – dies dienst der eigenen finanziellen Absicherung.

Genauso wie auch in der Bilanz einer Firma auf genügend Eigenkapital geachtet werden muss, genauso wichtig ist auch die eigene Bilanz. Ein guter Tipp: Setzen Sie sich eine gewisse Eigenkapitalquote als Ziel, die gehalten werden sollte. Denn die Verlockung ist oft groß, sich zu überschulden, um weitere ETFs zu kaufen – so weit sollte man es in keinem Fall kommen lassen.

Und: Mit geliehenem Geld sollte nicht gespielt werden. Zocken ist bei einem Kauf auf Kredit keine gute Wahl. Erwerben Sie also ETFs, die eine hohe Sicherheit bieten. Unter Umständen lohnt es sich, die Hilfe eines unabhängigen Finanzexperten in Anspruch zu nehmen, ehe der Kredit aufgenommen wird.

Wann ist die Kreditaufnahme für den Kauf von ETFs sinnvoll?

Natürlich sollte die Aufnahme eines Kredits nicht zur Regel werden – egal, ob zum Kauf von ETFs oder aus anderen Gründen. Dennoch kann der Kauf auf Pump zu einem guten Zinssatz in einigen Fällen sinnvoll sein. Die wichtigste Voraussetzung ist hierfür natürlich immer, finanziell abgesichert zu sein – sowohl gegen Verschuldung als auch gegen den Verlust des Arbeitsplatzes.

Wichtig: die Entwicklung der Aktienmärkte kann niemals für die Zukunft vorausgesagt werden. Daher sollten nur das Geld investiert werden, auf das man im schlechtesten Fall verzichten kann.

Fazit: ETF auf Kredit kaufen – eine gute Idee oder nicht?

Grundsätzlich kann natürlich keine pauschale Aussage darüber getroffen werden, ob es sich lohnt, einen ETF auf Kredit zu kaufen. Wenn der Markt sich stark verändert und einbricht, dann lohnt es sich mitunter, um echte Schnäppchen zu machen – auch, wenn man gerade nicht liquide ist.

Darüber hinaus lässt sich die aktuelle Lage an der Börse nicht so einfach beurteilen, da die Unsicherheiten und Spannungen mitunter relativ groß sind. Somit muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er ETFs direkt aus dem vorhandenen Eigenkapital oder auf Kredit kauft. Die finanziellen Risiken dürfen hierbei nicht unterschätzt werden.

Wer verschiedene Anbieter für Kredite vergleichen möchte, kann sich hier über den Kreditvergleich smava ein Angebot einholen:

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So erwirbt man ETFs

Wenn man bereits ein Depot bei einem Online-Broker besitzt und schon weiß, wie viel Kapital man in ETFs investieren möchte, der kann direkt loslegen: Man wählt den gewünschten ETF aus, loggt sich in sein Depot ein und erteilt eine entsprechende Wertpapierorder. Dann müssen einige Daten für den Kauf eingegeben werden, wobei sich der Kaufprozess abhängig vom Broker immer etwas unterscheiden kann.

Nun muss noch in der Ordermaske des Online-Brokers angegeben werden, ob man die Position verkaufen oder kaufen möchte. Nun prüft man noch, ob das vorgestellte Produkt wirklich der gewünschte ETF ist – stimmt alles, gibt man nur noch die gewünschte Anzahl an und bestätigt den Kauf.


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